DIE MAYHINGER HANDSCHRIFT XXIII
theJcars des Stiftes Melle, übersandt. Die Handschrift enthältvon einer jungen Hand des 18 Jahrhunderts auf 257 Seiteneine Abschrift der Offenbarungen und Briefe und zwar nach l,afeo von keinem weiteren Interesse. Eingangs sind dieInel der Schriften von Schlettstetter und Eysenhuet aus-gesogen.
*» Die Papierhandschrift der fürstlich Waller steini-schen Bibliothek zu MayUngen (III Deutsch 3. 4°. 43;wmfasst 99 Blätter und ist im Jahre 1735 geschrieben.Auf der Bückseite des ersten aber unnumerierten Blattesist ein auf Kupfer gestochenes Bild eingehlebt, welchesMargaretha Ebner darstellt, wie sie den Minnestrahlaus der Brust des Herrn trinkt (vgl. Offenb. 21, 19f.).Auf dem folgenden, mit der Zahl 1 numerierten Blattesteht: Wunderbahrlicher Lebens-Begrifl 7 und Heroischer |lugenten, Kindischer Gnaden Vnd Einflüsse, auch vil- |wehrten Todts der Seeligen Jungfraun Margarethe Von |J^bnerin, Eine gebohrne Nürnbergerin Ihr: Profess: ist | ge-wesen Jungfraun Closter S. Maria-Mödingen, | prediger Or-dens in Schwaben, ohnweit Dillingen. | Diss | Gegenwärtbigeleben der Seeligen Jungfrau Margarethe | Von Ebnerin habeich aus Ihrer selbstaigener Handschrifft | zwar Vralten Undseiner (Vnlöslichen ausgestrichen) Vnleslichen Seel: leben |Selbsten herausgeschriben | 1735 | Soror Maria Joanna vonMyhlen | 0: S: Dominici.
Die Offenbarungen nehmen Bl. 2 —86 ein. Auf Bl. 87folgen dann Extract. Von ihrer Geburthsstatt Nirnberg soaus des Beriembten Hern Buddei Lexico heraus gegeben undaus derselben Quelle Lebensabrisse der Margaretha undChristina Ebner. Die Blätter 88—90 enthalten 15 Pater-noster, die Eysenhuet 1688 in seiner LebensbeschreibungS. 193_i99 und nach ihm Steill, Ephemerides (s. S. XIV)s - 383/: abgedruckt hat. Bl. 90—99 füllen 62 Der SeeligenM. Paternoster, ebenfalls bereits gedruckt bei Eysenhuet^49—187 l ; und Steill S. 373—382.
1) Von den beiden Gebeten Margarethas bei Eysenhuet S. 188—192