XXII DIB HANDSCHRIFT DES BRIT. MUS.
geschribe An Sant lucas aubent des hailigen Bwangeliste jadem Ixxxxviii jar. bitten got für die scbriberin mit AueMaria, Schwester Margaretha Bitterlein etc.
Nach abermals 13 leeren, umnumerierten Blättern folgtBl. 72 a —92* eine Abschrift der Sclücttstcttcr sehen Biogra-phie der Ebnerin in 19 Kapiteln, die Seite zu 41 Zeilen;sodann nach 7 leeren ebenfalls nicht numerierten BlätternBl. 93 1 —126 a die der Biographie von Eyscnhuet. Bannwieder 8 leere unnumerierte Blätter. Bl. 127 steht von der-selben Hand, die die Biographien schrieb, ein Hirten Ge-spräch bei Herrn Jobst Wilhelm Ebner von Eschenbach mitfreyle Maria Magdalena Paumgartnerin von Hohlenstein (liesIlohcnstcin) d. 5 May 1690 vollzogenen Verlöbnus aufgesetztvon Ferrando. Nürnberg in Folio. Zum Schluss 8 leereBlätter.
Es ist dies die bereits verloren geglaubte Handschrift l ),aus der neben Heumanns Ausivahl aus der CorrespondenzHeinrichs von Nördlingen nur noch einige ivcitcre Auszügevon Bocens Hand behannt ivaren, die die Münchner Hof-und Staatsbibliothek aufbeivahrt {Boccniana c 46 10 Bl. 4°,vgl. Tregor in der Zs. f. d. hist. Theologie 1869, 79f.) undmir gütigst zur Benutzung übersandte. Die eingehende In-haltsamgabe von l verdanke ich den Herren BB. HermannKnust in London und Ernst Henrici in Berlin. Letztererhat für mich im Jahre 1879 nach meiner Abschrift von Mdie Offenbarungen, sodann Heumanns Abdruck und diedurchaus unzuverlässigen Excerpte Bocens auf das sorg-fältigste mit der Handschrift verglichen, die noch nicht be-kannten Briefe abgeschrieben.
Von Medingen aus wurde mir mitgetheilt, dass imBencdiMinerstifte zu Melk eine Handschrift über Marga-retha Ebner und Heinrich von Nördlingen aufbeivahrt werde.Auf meine Anfrage und Bitte ivurde mir dieselbe durchgütige Vermittlung des Herrn T. Vinccnz Staufer, Biblio-
1) von Falclcenstein, der Geschichtsschreiber des Eichstädter Hoch-stiftes, tonnte die Handschrift l, vgl. Anm. zu XVIII, 3ff.