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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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106
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mer mehr, an den künstlichen Meinungsformen des mensch-lichen Verstandes sich weiden können. Indessen ist nichts soschlimm, es ist für etwas gut. Bedenkt man, wie vieleUnterhaltung diese Abhandlungen dem lesenden Publicumgewährt haben, wie so mancher ehrliche Mann etwas da-bei, verdient hat und endlich, was denn die Hauptsache ist,wie mancher, der schon auf die schreckliche Idee gekommenwar, er müsse »ach dem Tode fortleben, hat sich da-durch wieder getröstet und gestärkt, daß nun wieder einweiterer Grund zur Vermuthung: man könne nachdem Tode fortleben, in Rauch und Nebel aufgegangenwar: so ist klar, daß das Verdienst jener Geister-Bekämpfer alle Anerkennung verdient.

^ Der größte Dank, den ich ihnen zolle, ist, daß sie/ bey dieser dunkelev Sache, doch noch soviel Licht übriggelassen haben, daß man auch sein bischen Meinunggelegentlich noch anbringen kann- Meine Meinunghierüber ist, daß man ein recht guter Christ seyn könne,ohne gerade auf die verschiedenen Erzählungen, vonErscheinungen der Geister, ausgenommen jene,welche uns die heilige Geschichte angibt, einen bedeuten-den Werth zu legen. Es ist kein Glaubens-Artikel.Allein, da der Mensch, nur als ein solcher denken undalles nur in Zeit und Raum begreifen und empfindenkann; so ist doch klar, daß eine unendliche Mengevon Dingen, ausser ihnen vorhanden seyn werden undmüssen, die er nicht begreifen und nicht fassen kann.Sind sie aber darum, weil sie von ihm entweder garnicht oder nicht ganz begriffen werden können, auch