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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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Seite
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lich auf, und fand seine» ungebetenen Gast, nicht wiegewöhnlich, an dem Schranke, sondern neben demselben,an der weißen Wand. Er blieb in dieser Stellung,jedoch nicht lange, sondern ging in der Kammer aufund ab, als wenn er begierig wäre zu wissen, werausserdem noch im Bett läge. Endlich näherte er sichdem Bette, worauf der Professor Order seinen FreundSeidler stieß, und zu ihm sagte: (sehen Sie!)

dieser ermunterte sich gleich, sähe aber weiter nichts,als etwas Weißes, und den Augenblick darauf sagteOedcr: jetzt verschwindet er. Sie sprachen eine geraumeZeit von dieser Begebenheit und Oedcr war unwillig,daß sich der Geist nicht länger aufgehalten hatte. Erfragte Seidler ob er ihn nicht cicircn solle? doch hierinwollte Letzterer nicht willigen, und da der ProfessorOcder weiter nichts sprach, so glaubte Seidler er wollewieder einschlafen. Dies war er daher auch zu thnnwillens; allein jetzt fuhr Oedcr auf einmal im Betteauf, schlug um, und neben sich, und rief mit einerfürchterlichen Stimme aus? du mußt hier weg, du hastmich lange genug beunruhigt, willst du noch etwasvon mir haben, so sage es kurz, oder gieb mir es durchein deutliches Zeichen zu verstehen, und komm nachmalswieder an diesen Ott.

Scidlcr hörte dicß alles mit an, allein er konntenichts sehen. ' Als nun Oeder sich einigermaßen beruhigthatte, fragte Seidler nach der Ursache seines Auffah-rens, wo er dann zur Antwort erhielt, daß der Geistzum zweitenmal gekommen sey, als sie mit einander