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des Rodensteiner Schloßberges gelegenen Hofhauses.Diese erzählt, sie seye in jener Zeit, wo sie und dieübrigen Hofleute eines Abends beym Spinnen beisam-men gewesen wären, vor die Hauschüre herausgegangen,um irgend ein Geschäft zu verrichten. Kaum seye siein den Hof hinein getreten: so wäre eine vierspännigeChaise vorgefahren, in welche man sie, ehe sie sich'srecht versehen, geschwind hineingehobcn hätte, undmit ihr pfeilschnell querfeldein gefahren sey, wo mansie denn in einem entfernten Wicsengrunde, im DunkelnHülflos zurückgelassen hätte.
Diese Angabe verhalte sich nun wie sie wolle; sosteht doch soviel richtig, daß die übrigen, in der Stubebefindlichen Leute, über das lange Aussenbleiben derPerson besorgt, heraus ins Freye gingen, und sie lautbeym Namen riefen, worfle denn in einer bedeutendenEntfernung Antwort gab. Mm ging im Dunkeln demRufen nach, und fand sie wirklich in einem entferntenmoorigen Wicsengrunde im Koth stecken, wo man sie«ndlich mit Mühe glücklich wieder an Bord brachte.
Ich frage hier nur: was konnte diese Person ver-anlassen, in einer Jahreszeit, wo man ohnehin nichtspaziren zu gehen pflegt, sich im Dunkeln in einen soentfernten Wiesengrund zu begeben? Ich möchte fastdie Alternative stellen: entweder war ste geisteskrank,oder hatte sie Ritter Schnellerts wirklich zu einer Par-tie eingeladen.
Die Frau läßt sich übrigens ihre Angabe nicht umein Haar breit streitig machen — und das schlimmste