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worden. Den folgenden Donnerstag als den 20. letzt--verflossenen Monats Zan. nach ungefähr 8 oder 3 Uhr,habe er Ouponaut, da er eben in feine Scheuer gehenwollen, ein starkes Gctöß wahrgenommen, als wanneinige Schaffen den Berg hinauf gierigen und gegendas Schnelsens- Schloß zu führen. Er habe zwar nichtsgesehen; gber doch die Pferdte gar deutlich trappenund die Räder knarren hören, und da sie den Bergstark hinauf gefahren, immer Ho! Ho! rufen hören,wie man insgemein zu ruffen pflege, wann man diePferdte, welche eine große Last zu führen hätten, antrei-ben wollte. Weil der Geist auf diese Weise einzuziehenpflege, wann es ruhig werde, so werde insgemein dafürgehalten, daß jeho alles still und ruhig bleiben werde.*)
1764 den 23. März zeiget Joh. Peter Daum vonObcrkeinsbach an: der Schnellerts-Geist habe in dervergangenen Nacht sich wiederum einmal gemeldet. Esscye phngefchr 3 Stunden Nacht gewesen, da er undseine Leute etwas oben den Hoff herein, wo der Wegvom Schnellerts-Schloß hergehe, kommen hören, undda sie eben im Begriff gewesen, das Fenster aufzumachen,habe es dreymal so hart an dasselbe geschlagen, alsjemand mit der Faust daran schlagen könne, und daraufhabe es seinen Weg die Straße fort, gegen Niedcrkeins-bach zu genommen. Weil bei) denen letzten Kaiserkrö-nungen, von ilffn und feinen Leuten die nehmlichenMerkmale des Schnellerts-Geistes wahrgenommen wsr-
*) Dictum kactum.