er seye zwar diesem Geräusch nachgegangen, um zusehen, welchen Weg es noch weiter nehmen würde, habeaber als er an des obemeldtcn Rauschen Haus gekom-men, nichts mehr wahrnehmen können. Und seye die-ses dermalen besonders, daß das Geister-Heer nicht sei-nen Oi-clinairen Weg durch des Simon Daumen Hoffund weiter gegen Abend genommen, sondern dicsesmaljederzeit vor seinen Gütern vorbcy und gegen Mittagsich gewendet. Er glaube dahero, daß es noch nichtruhig scyn, und noch viele Völker in die hiesige Gegendkommen würden.
t.763 den 3. Febr. zeiget Johannes Weber vonOberkeinsbach an: Am lchtverwichenen Dienstag vor14 Tagen seye bekanntlich der Geist ausgezogen undvon seinem Nachbar, dem Johannes Hartmann gehöret
mal — denn, daß Eulen am hellen Tage keinensolchen Aug halten, wo doch das Geisterheer so oftlobend, fortwandernd verspürt worden ist, bedarfkeines Beweises; auch kann eine Eule weder dieTrompete blasen, noch wie ein beladener Wagenkrachen oder wie ein Pferd stampfen und an dasHaus schlagen, daß die Fenster zittern — dessen un-geachtet aber kann sich doch manchmal etwas UnächteSunter das Aechte mischen. Ich verlange von demnach Wahrheit Strebenden, daß er auch den Schattendes Lichtes, das er sucht, unparthciisch angebe, nurmuß in allem bcscheidentlich Maß gehalten und bedachtwerden, daß das Wahre nicht immer wahrscheinlichund das Wahrscheinliche nicht immer wahr ist.