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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
Entstehung
Seite
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zehlet: ehe dieser Krieg angegangen, und ehe man aneinen solchen gedacht, seye der Geist in der Nacht inseinen Hoff gefahren gekommen, in seiner Küche hättensie ordentlich gekochet, den Krovpen übers Feuer gehan-get, und an den Tellern »nd Schüsseln geklappert, end-lich aber alles hinter die Thür zusammen geworfen, unddarauf fortgefahren. Es geschehe dieses jederzeit wannein Krieg angehe, und wann alles unter einander ge-schmissen werde; so gehe es unglücklich, dahingegen ereinen glücklichen Ausgang habe, wann das Geschirr inder Küche ordentlich aufgehoben werde. Es laute abernur immer so, und verlege niemal etwas. Er habe esauch vor diesem Kriege in Brensbach gesagct, daß sol-cher kommen werde, man habe ihn aber damit nur aus-gelachet. Der Geist habe sich vor ohngefähr 6 oder 7Wochen, da er aus dem Schncllcrts gezogen, in seinemHaus auch gemeldet, welches der Oberkainsbacher nichtwahrgenommen; Vor Zeiten solle dieser Geist auch inGrumbach *) vor einem Haus, worin ehedcssen einSchmidt gewohnet, und welches jetzo von einem Zim-mermann besessen wird, und dem Pretlackischen Hausegerad über stehet gemeldet haben, und gemeiniglich

") Ist hier das (damals v. Rodensteinischc) Dorf Frän-kisch - Crumbach gemeint.

") Dieses Haus steht dem v, »^etlack'schen Hause nichtgegen über, sondern neben demselben, nach dem Ro-denstein hin und gehört dermal dem Schmied Feick zuFr. Crumbach. Das Haus soll jedoch in den frühe-sten Zeiten schon eine Schmiede gewesen sehn.