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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
Entstehung
Seite
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graben findet mein keinen Speist. Möglich und wahr-scheinlich ists, dast diest eine weitere Mauer war, dieaber so mit Erde und verfaulten Pflanzen überschüttetund verwittert ist, dast man nur in einer bedeutenderenTiefe deren Fundalnent zu entdecken, im Stande seyndürfte.

Der Speist dieses verödeten Schlosses, wovon ichein Stück, wie ein Gänseey grost, mitgenommen habe,hat eine solche Härte, dast er mit den Mauersteinennur Eine feste Masse bildet. Wenn biejes Schlost dahernicht absichtlich abgebrochen oder zerstört worden ist;(In diesem Fache hat besonders der verstorbene Amts-Keller Stein zu Fränkisch - Crumbach cxccllirt, welcherdie schönsten Theile der Burg Rodenstein hat sprengenund zerstören lassen; bis jetzt ist ihm aber deshalb nochkein Denkmal gesetzt worden.) so kann, ungeachtet tom-PU8 «zäax. I'LI'UM ist,' nur eine Zeit zu ihrem Selbst-verfalle gehören, die gewist in die Periode der Nömer-kricge hinausreicht. <^in heiliger Schauer durchdringtalle Glieder, wenn man in der Mitte dieses verödetenSchlosses, eine solche Zahrenreihe in den Gedankendurchläuft, und bedenkt, wie das wahrscheinliche Anse-hen und der Glanz ihrer ehemaligen Bewohner, nunkaum noch durch einen Schutthaufen beurkundet wird,in dessen Mitte schlanke Buchbäume ihre grünendenGipfel in den blauen Aether hinausstrecken und denWanderer ahnen lassen, dast bei ihrem Sturze sich auchnoch die letzten sichtbaren Spuren dieses, vielleicht soglänzenden Gebäudes, verwischen werden.