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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
Entstehung
Seite
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dem Eintretenden zur Linken liegende, zum Thcil nochmit Mauer umgebene Gartchen.

Ausserhalb der Burg finden sich auch noch mancheMerkmale, die von den Mannern zeugen, welche einfihier hauseten. Ungefähr 3 Minuten von der Ruine,auf dem Wege nach Fränkisch-Crumbach hin, steht lin-ker Hand am Wege eine uralte dicke Eiche, unter derenstarkem Wurzelwcrke sich ein 3 Fuß tiefer, viereckigerBrunnen befindet. Die Tradition sagt, daß hier dieKinder der Nodensteincr getauft worden seyen. Diesezwar noch grünende Eiche wird von einer nahe dabeistehenden Buche schwesterlich in die Arme geschlossen,ohne welche sie wahrscheinlich schon längst der Vergan-genheit gesunken wäre. Weiter gen Fränkisch-Crumbachhin, ungefähr 15 Minuten von der Burg entfernt,links im Walde ist der Platz, wo die Rodensteiner dasMarker-Gericht zu halten pflegten. Auch finden sich inder Gegend um das Schloß herum Plätze, die manheute noch den großen und kleinen Burgfriede» zu nen-nen pflegt, welcher in den Rittcrzeiten genau bestimmtwar. Auf der sogenannten Rodensteiner Höste, vonFränkisch - Crumbach herkommend, von" wo aus mandie alte Burg zuerst gewahr wird/liegt dem Reisendenzur Linken ein, mit einzelncissEichen bewachsener Berg,der Wingertsbcrg genannt. Hier hatten die Nodenstei-ncr Weinpflanzungen. In der Hälfte de? Ifiten Jahr-hunderts theilten die Gebrüder Rodenstein bei Gelegen-heit ihren Wein, wobei bemerkt wird, daß es zurHälfte Umsiädter und zur Hälfte Rodensteiner Gewächs sey.