Geschichte. 59
n?rt, daß selbst Kaiser Heinrich V. , (a) als dieFürsten deshalben für sich und Ihre Familienberuhiget seyn wollten, gegen sie, wiewohl mirihrem Widerspruch, entscheiden, und daß über-dieß noch so manches Jntereße nicht günstig seynwollte; so darf man eben nicht Wunder nehmen,wenn dieser Gegenstand noch einmal, bey schick»licher Gelegenheit, der Entscheidung eines Kai»sers gewürdiget wurde. Kaiser Friederich der I»schien bestimmt zu seyn, allen Zweifeln auf ein»mahl und für immer abzuhelfen (b) Die öftereZüge mrch Italien, besonders aber die häufigenKreuzzüge vor und wahrend (so wie noch vieleMenschenaller nach) seiner Regierung gaben lei»der nur zu allznhaufigen Erbfolgsfallen in gera»der und Seiten»Linie Anlaß; Religions-Mey»nung, politische Bedürfniße, Gefühle der Billig»keit, Unterstützung der Geistlichkeit:c. trugen
nicht
nen wir aus seinem Inhalt (s. z.B. h. 24. h, 76.u a. m bey <7. A. p. 161. 16^.)
davon eine Bestätigung abziehen.
(->) Schmidr a. a. O. V. n. zo6.
(b) tiLi.rül.iZ'r i. c. §. LI.XXXXI. nor. e) führtdiese Friederichlsche Bcstättigungs-Urkunde an, dieich des Zusammenhangs wegen auch hieher setzen
darf „Ür^ecipimus eriam, ur cum miies, live cis„inzzoribus, live äe minoribus 6e Iroc seculo mi-„xr-iverit, Mios er'us beneticium reners. Li vero„tiiium non dsbuerit, er avisricum <ie Mio wascuio,,reli<zuerit, pari woäo beneäcium kübear, servsco,, uio majoruin vslvzsorum in äanäis eguis er armi»,, suis senioribus. Lt s, forrs svisricum ex Mio non„reliyuerir, er srarrem leZicimum ex parrs parris,,kabueric, benekciuw, guocl psrris sui suir, dzbedic."