20 Erstes Hauptst. l.Abschn. Ueber E.Q.
Salische Haus (1125) und nun fies das Hcrzoq-tbum Franken mit allen seinen Zubehörden, insLrbschafrsweise, an das nachstgesippte Herzog»sich Schwäbische Hobeustauffische Haus; (r>)und ganz begreifiich wurden nunmehr die in ob»benannten Gauen gesessene Grafen, Edle undDienstmanne dieses Herzoglichen Hauses unmi!»telbare Vasallen und Unterrhanen.
IX. Schade! daß unter den Kaiser Heinrichendas Rheinische Franzien sehr beträchtliche Ver-minderungen erlitten hat. Ihre überschwengiliche Freigebigkeit/ besonders gegen Bischöffe undGeistliche, schmälerte das allvaterliche Patrimojnium auf allen Seiten, und legre den Grundzu sehr bedenklichen Folgen. Der Craichgau undElsenzgau hat dieses alles auch empfinden müs-sen. (r) So wie sich die Bischöffe von Speyersehr wohl dabei? befanden, so werden die V?orM-skschen gewiß nicht leer ausgegangen seyn.
X. Wie hat sich IVorms ohnediß nicht jedeGelegenheit zu Nutzen zu machen gewußt? z.B. die Vormundschaft K. Otten I.. Enkel Sohns,H. Orten von Worms überließ dem dasigcn Bi,schoff eine Zeitlang die Herzogliche Regie-rung («) im Wormsgau, und damit — ohne
Zwei»
G) I. c. p. Z9Z. er 432.433. pükter
vollst. Handbuch :c. S. 251. Spey.
Chronick Buch V. K- 4Z. p- 4L6. (Lä.
U. 1612.)
sr) dieoi-uvs I. c. §. XXXVI. p. 430. 431.
(s) Spey. Chr. S. 279. 280.