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Stammbaum der Familie des Dr. Martin Luther
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Beilage zum IS. Stammbuchblatte

Kinder aus der Ehe von Magdalene Luther mit dem U. DavidTeubner führt mein GroßvaterKeil in s. Lutherschen Geschlechtsnach-richten (vom Jahre 1764) nicht an, obgleich eine Vervollständigungdes Richterschen Verzeichnisses in der (Zenenl. lbmill. (von 1733)wünschenswerth gewesen wäre. Die Nachrichten des Kirchenbucheszu Sct. Stephan reichen aber nicht soweit hinab. Daher muß ichhier mich begnügen die Richterschen Notizen zu wiederholen.

Beilage zum 18. Stammbuchblatte.

Johann Martin Luther II. hatte zuerst einen Informator,Vl. Michael Freyberger, besuchte dann die Stadtschule in Würzen,während sein Vetter, der nachmalige Pfarrer zu St. Stephan in Zeitz,Johann Ernst Teubner, sein Hauslehrer war, dann die Stiftsschulezu Merseburg bis zu dem Tode seines Taufpathen, des HofrathesI). Noricus, in dessen Hause er wohnte (1677), nachher aber dieThomasschule in Leipzig, und da er der Pest wegen Leipzig verlassenmußte, ging er nach Fortsetzung seiner Studien in Würzen, im Jahre1682 nach Leipzig zurück auf die Universität, von wo er sich 1686nach Beendigung des akademischen Cursus nach Magdeburg wendete,um sich dort unter I). Friedrich Wilhelm Leyser, dem nachherigenKönigl. Preuß. Rathe, in der Nechtspraxis zu üben. In dieser Zeitlernte er seine erste Gemahlin, Christiane Elisabeth, Tochter des Dom-predigers Leyser, bei dem er wohnte, kennen, und heirathete dieselbeam 15. Februar 1686. In diesem Jahre zog er mit ihr nach Erfurt,und machte dort den juristischen Cursus bei dem Prof. 14. GeorgHeinrich Brückner nochmals durch, schrieb dann eine Abhandlung <Ie

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nach deren Vertheidigung er Licentiat der Rechte ward. Schon 1672hatte er bei dem Domkapitel zu Zeitz eine Präbende erhalten, im Mai1694 ward er wirklicher Canonicus und am 19. Januar 1720 ge-