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Stammbaum der Familie des Dr. Martin Luther
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Winkeldruckerei in Jena errichtet hatte, wird vom Kurfürsten desLandes verwiesen, und geht nach Straßburg, wohin Luther ein Send-schreiben schickt, und nach Basel. Luther schreibt an Brismann, daßer den Großmeister von Preußen zur Secularisirung seines Fürsten-thums bewegen soll, fordert die Stiftsherren in Wittenberg auf, dieMesse einzustellen. Staupitz stirbt den 28. December. Luther ladetKarlstadt zu einer Zusammenkunft ein, und bittet den Kurfürsten umfreies Geleite für denselben, welches jener abschlagt. Zu Anfang desJahres 1525 stehen die Bauern in Schwaben, Franken und Thürin-gen auf. Luther ist am 3. Mai in Weimar, schreibt seinem Schwa-ger Rübel, daß er heirathen will.

Am 5. Mai stirbt Friedrich der Weise. Luther heirathet am13. Juni die Katharina v. Bora.

Er bittet den König von England und Herzog Georg um Ver-zeihung, und wirkt für Karlstadt die Erlaubniß in Kemberg zu lebenaus. Er schreibt eine Abhandlung cke servo siliiti-io, über welche Eras-mus bei dem Kurfürsten Klage führt, gegen des Erasmus Schriftcle libsro arbitrio. Von den Straßburgischen Predigern wird erdurch eine Deputation gebeten, sich mit Zwingli und Oekolampa-dius zu vertragen. Er schreibt wider den rechten aufrührischen ver-räterischen Borschlag der ganzen Mainzischen Pfafferei, weil erHerzog Georg in Verdacht hat wegen eines Bündnisses mit katho-lischen Fürsten, das Otto v. Pack dem Landgrafen von Hessen den18. Februar 1528 verrath. Johann Friedrich der Bestandige laßtWittenberg starker befestigen, schließt mit Philipp von Hessen am4. Mai in Torgau und am 12. Juni in Magdeburg und wieder am9. März 1528 ein Bündniß, und mit dem Herzog von Preußenam 29. September.

Im Jahre 1527 erfolgt auf Luthers Antrag eine Kirchen-visitation. Er arbeitet an der Uebersetzung der Propheten. Am2l. März giebt er wider die Schwärmer die Schrift heraus, daß dieWorte, „das ist mein Leib" noch fest stehen. Er erhält von Zwinglieine nmiea exe^esis. Am 6. Mai Rom von dem Kaiser erobert.Die Universität ist im August der Pest wegen nach Jena gegangen,nur Luther und Bugenhagen bleiben in Wittenberg, zu EndeNovembers ist er in Torgau, zu Ende des Jahres kehrt die Univer-sität zurück. In den Anfang des Jahres 1527 fällt Ferdinands