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Nachtrag (1854)
Entstehung
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VORWORT.

Die vom Patronat des Gercken''sehen Stipendiums im Jahre 1833 herausgegebeneGeschichte der Familienstiftung des Dom-Syndicus Nicolaus Gercken" entspracheinem von der ganzen Familie sehr gefühlten Bedürfniss und machte den Inhalt desTestaments, worauf diese Stiftung beruht, zu einem Gemeingut. Ganz besondersaber waren es die angehängten genealogischen Tabellen, welche von grosser Be-deutung wurden. Manche zum Gerckenschen Geschlecht gehörigen Familien konntenihr Verwandtschaftsverhältniss nicht nachweisen, die genealogischen Tafeln zeigtenihnen den Weg, den sie einzuschlagen hatten, um den erforderlichen Nachweis zuführen; oder wenn sie auch als Geschlechtsgenossen anerkannt waren, so fandensie in denselben den Zusammenhang ihrer Verwandtschaft mit dem Testator.Da die Tabellen sämmtlich auf Urkunden ersten Ranges, Autographen, Kircheu-attesten etc. beruhen (ein Vorzug, dessen sich wenig Familien rühmen können), soward es auch dem Patronat möglich, die verschiedenen Anmeldungen von Putativ-Mitgliedern zu prüfen. Hier fand sich denn auch, dass eine überaus grosse Anzahlvon Personen zum Gercken'schen Geschlecht zu gehören behauptete, von denen Ein-zelne selbst das Stipendium genossen hatten, deren Abstammung von NicolausGercken dem älteren sich jedoch als falsch erwies. Die frühern Patrone hatten ausMangel an einem gehörig belegten Stammbaum die Angaben nicht gehörig prüfenkönnen, sich auch durch Namensähnlichkeiten, selbst durch verfälschte Atteste täu-schen lassen. Wäre eine solche Sichtung des Wahren vom Falschen nicht vorge-nommen, wodurch fast eben so viel Familien als Nicht-Gerckianer ausgestossenwurden, als wirkliche Zweige vorhanden sind, so würde die Folge gewesen sein,

dass das Stipendium auf die Hälfte des jetzigen Ertrages hätte herabgesetzt werden

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