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[Hauptbd.] (1833)
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Der Gesamnitvcrlust an Pachten betrag demnach bis hieher jährlich 6 Wispel 18 Scheffel10i Metzcn Waizen, 1 Wspl. 6 Schffl. 6f Metzen Koggen Magdeb. Gemäss. Diese von dem ur-sprünglichen Einnahmebetrag der 17 Wspl. 16 Schffl. S Metzen Waizen*) und 2 Wspl. Roggen sub-trahirt, würden einen Rest von 10 Wspl. 21 Schffl. 13£ Metze Waizen und 17 Schffl. 94 Metze Rog-gen ergeben nach altem Magdeburger Gemäss, oder nach Preussischem Gemäss, indem 7 alteMagdeburger Scheffel gleich sind 6 Preussischen Scheffeln, 9 Wspl. 8 Schffl. 6f Metzen Waizenund 15 Schffl. 1-f Metzen Roggen Preuss. Gemäss. Statt dessen aber finden sich in den ältestennoch vorhandenen Rechnungen vom Jahre 1714 und 1721 nur 8 Wspl. 7 Metz. Waizen und 1 Wspl.6 Scliffl. 3 Metzen Roggen; in den Rechnungen von 1738 bis 1748 aber 8 Wspl. 20 Schffl. 6f Metz.Waizen und 1 Wspl. 6 Scliffl. 8 Metzen Roggen vereinnahmt, so dass also von einigen CensitenRoggen statt Waizen gegeben ist. Im Jahre 1748 ward einigen Censiten nachgewiesen, dass siezn wenig entrichteten, wodurch sich die Einnahme um 1 Scliffl. 7f Metzen Waizen vermehrte, undso ist die Korneinnahme bis auf den heutigen Tag geblieben, so dass seit 1748 jährlich entrichtetsind Waizen: 8 Wspl. 21 Scliffl. 14f Metzen; Roggen: 1 Wspl. 6 Scliffl. S Metzen.

Der Gesammtverlust an Pächten lässt sich jetzt festsetzen. Das ursprüngliche Pachtquan-tum betrug nach dem Obigen 17 Wspl. 16 Scliffl. 8 Metzen Waizen und 2 Wspl. Roggen Magdeb.Gemäss, oder 15 Wspl. 3 Scliffl. 13f Metzen Waizen und lWspl. 17 Schffl. 24 Metz. Roggen Preuss.Gemäss. Die jetzige Einnahme beträgt nach dem Obigen in Preuss. Gemäss: 8 Wspl. 21 Schffl.144 Metzen Waizen und lWspl. 6 Scliffl. 8 Metz. Roggen; also Verlust: 6 Wspl. 5 Scliffl. 15-j- Metz.Waizen und 10 Scliffl. 104 Metzen Roggen jährlich.

4. An Documenten, Acten und Büchern.

Nach dem Testamente sollte die für die damaligen Zeiten ausgezeichnete Bibliothek des Syn-dikus zum Gebrauch für die Familie erhalten werden; sie ward aber bei der Zerstörung Magde-burgs am 10. Mai 1631 ein Raub der Flammen. Eben so ging der grösste Tlieil der Original -Do-ciunente, aus denen die Ansprüche der Familie bewiesen werden konnten, grossentlieils verloren,indem sie veruntreuet wurden, worüber im folgenden Abschnitt etwas Näheres. Auch in den folgen-den Zeiten sind sehr viel Acten und Rechnungen verloren gegangen, was um so mehr zu bedauernist, da so viele wichtige Nachrichten, die Stiftung betreffend, vermisst werden. Diese Verluste wur-den herbeigeführt: theils durch die sehr geringe Aufmerksamkeit, welche einige Administratoren, inderen Händen die Registratur bis auf Philipp Willielm Gerckens Patronat blieb, den Papierenschenkten, theils durch die Unaufmerksamkeit der Familie, indem sie nach dem Tode eines Pa-trons nicht sofort sich in den Besitz der Acten setzte, theils auch durch den häufigen Wechseldes Patronats, verbunden mit der oft eingetretenen Ortsveränderung desselben.

5. An gesammelten Beständen.

Die Zahl der Stipendiaten aber konnte natürlich Anfangs nur gering sein, und es musstensich alljährlich beträchtliche Ueberschüsse ergeben, woraus nach und nach die bedeutenden zinsbar

*) Die oben Abschnitt 3. I, 3. als Ackerpacht in Ansatz gebrachten 5 Wspl. 3 Schffl. Weizen bleiben hier unberücksichtigt,weil die Kornabgabe in Geldpacht verwandelt ist.