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Dritter Abschnitt.
Dieß ist die letzte von ihm bekannte Handlung, und wird er wahrscheinlichbald hernach in augenscheinlich hohem Alter verstorben seyn. Das Jahr seinesAbsterbens laßt sich aber so wenig bestimmt angeben, als die Frage: ob ervcrheirathet gewesen sey? beantworten. Mannlicher Nachkommen von ihm wirdwenigstens nirgends gedacht.
§. 33.
Conrad der Jüngere, des Ritters Hans von Schwicheldt (§. 15.) jüngsterSohn, ist zum Theil schon mehrfach in den bereits angeführten Urkunden mitvorgekommen. In der Erbtheilung mit seinen Brüdern (Nro. 135.) erhielter anno 1428 das Dorf Flachstöckheim zu seinem Antheile, mit der Befugniß,allda den Walhof selbst zu bebauen. Er hat davon Gebrauch gemacht, undsomit den Grund zum dasigen Rittersitze gelegt.
Schon war er im Jahre 1427 von Wolter Edelen von Dorstadt mit 5Hufen Landes zu Flachstöckheim besonders belehnr (Nro. 144.), zu welcherBelehnung der Bischof Magnus von Hildesheim Hernachmals am heiligenDreikönigtage 1429 in einer besondern Urkunde (Nro. 145.) seinen Consensals Oberlehnsherr ertheilte. Das Datum dieses Consenses mögte übrigens denschon oben Z. 30. geäußerten Sah, daß der anno 1427 beschlossene und aus,geführte Bundeskrieg gegen die von Schwicheldt schon im Jahre 1428 zurEndschafc gekommen seyn müsse, noch mehr bestätigen. Denn wie laßt es sichdenken, daß der Bischof Magnus seinen Consens zur Bereicherung und Ver-größerung der Macht seines mir ihm im Kriege befangenen Feindes nochwahrend eines solchen Krieges hätte ertheilen mögen? Warum wäre denndieß nicht schon längst früher geschehen, wenn man es sich als vereinbardenken kann?