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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
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Das altere Hildes heim sehe Haus.

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versetzt hatte, dahin, daß diese Pfandbesitzer die Bedingungen erfüllen sollten,unter welchen ihnen das Schloß eingethan war.

Im Jahre ill35 verpfändete er und sein Oheim Conrad jun. (§. 33.)acht Hufen Landes zu Kopstedt an Conrad Bokelen und Tile Koken in Hildes-heim für 100 Rfl.

Im Jahre ill58 kaufte er und sein Oheim Conrad sen. den halbenZehnten zu Levede (Nro. 1ll2.) für ll00 fl. von Lippold und Beseke vonRotting, welcher bis zum Jahre 1538 in den Handen der Familie vonSchwicheldt ruhig verblieben ist. Im letztgedachten Jahre nöthigte sie jedochder Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig, ihm denselben zu über-lassen. Durch Hülfe der Schmalkaldischen Bundesverwandte erhielt die Familiezwar anno 15^ diesen halben Zehnten wieder, allein bei der Rückkehr desHerzogs verloren sie ihn im Jahre 15tt7 abermals, und haben ihn nachmalsnie wieder in Besitz erhalten.

Auf Ostern ill70 verpfändete er, in Gemeinschaft mit seinen VetternDiedrich und Conrad, Conrads son. Söhnen, und unter Consens des BischofsErnst von Hildesheim, mehrere Gefälle aus der Gegend um Peine an Conradvon Huddessen in Braunschweig für 1000 Rfl. (Nro. Ill3.)

Am Sonntage St. Agnes lll76 erborgte er von seinem Vetter Conrad,Conrads son. Sohne, 250 fl., und verpfändete demselben dafür seinen Antheilan Oldenrode, an Ludingerode, exklusive des Deichs allda, und an Levede,mit Ausschluß des halben Zehntens daselbst.

Am Freitage nach St. VituS lll78 verpfändete er demselben anderweitfür 16 fl. 22 ßl. Lübisch eine jährliche Rente all 1 fl. auf der Sülze zuSalzgitter, und außerdem noch mehrere andere Güter für einen nicht namhaftgemachten Preis.