Zweiter Abschnitt.
Die sogenannte M e k l e n b u r g f ch e Linke.
§. 19.
bitter Heinrich, ältester Sohn des vorgedachten Ritters Hans von Schwicheldt,hat sich zwar selbst nicht nach Meklenburg gewandt, sondern erst dessen Enkel.Seine Nachkommenschaft ist jedoch in den Meklenburgschen Landen verblüht,und deshalb muß bei Beschreibung dieser Linie mit dem nächsten gemeinschaft-lichen Stammvater derselben der Anfang gemacht werden.
Nach der einstimmigen Angabe der Braunschweigschen Chroniken hat einvon Schwicheldt auf dem Schlachtfelds bei Winsen an der Aller im Jahre1388 sich die Nitterwürde erkämpft; und dieser von Schwicheldt konnte nachobiger Ausführung (§. 16.) kein anderer, als gegenwärtiger Heinrich gewesenseyn, dessen Thatenreihe also, so weit davon Kunde auf die Nachwelt gekommenist, hiemit ihren Anfang nimmt. Seit dieser Zeit ist er in den bereits ange-zogenen Urkunden mit seinem Vater gemeinschaftlich erschienen, und durchdas Beiwort „Ritter" ausgezeichnet. Dieß schon Berührte hier zu wiederholen.