Die sogenannte Meklenb urgsche Linie. !69
Gleichergestalt verkauften sie noch in demselben Jahre ihr Gut Harderodein der Herrschast Homburg an Aschwin und Heinrich von Werden; suchtenunterm 9. October I5st1 den kehnsherrkichen Consens dazu unter dem aus-drücklichen Anführen, damit sie die Schulden ihres stetigen Bruders Barrholdzu bezahlen im Stande seyn mögten, nach, und, wie ihnen ihr Ansuchengewahrt worden, refutirten sie das Lehn am 18. October I5st2 zu Gunstenvorgedachter Kaufer. Das Original dieser Rcfntations-Urkunde (Nro. 128.)hat mit der einstmals vom weiland Rathe Böhmer verfertigten Abschrift nichtverglichen werden können, daher kann man den Grund, warum EingangsLudolph von Elingerode, und weiterhin statt dessen Burchard von Salderngeschrieben ist, nicht angeben, auch nicht beurtheilen, welcher von beidenNamen etwa verschrieben seyn mögte, vorzüglich da am Ende des ErsterenNamen wiederholt wird.
Hierauf hat sich Christoph nach Meklenburg zurückbegeben, soll Hauptmannin Stargard gewesen, und sich die Güter Bestritz, BresewiH und Dalemerworben haben. Ob durch Kauf oder durch Heirath, ist nicht bekannt. Ver-mahlt war er mit Anna von Rieben, aus welcher Ehe wenigstens drei Söhnenachgeblieben sind, nemlich Aschwin, Hennig und Christoph.
Hennig war mit einer von der Luhe, und Christoph mit Elisabeth vonKönigsmark vsrheirathet, beide sind jedoch ohne mannliche Leibeserben verstorben.
Aschwin ist mit Anna von GenHkow vermahlt gewesen, und hat zweiSöhne, Namens Brand und Balthaser, hinterlassen.
Brand war anno 1566 geboren, mit einer von Jlefeld ehelich verbunden,und hat einen Sohn, Namens Joachim, in solcher Ehe erzeugt.
Balthasar, geboren anno 1568, hatte Margaretha von Walsleben zurGemahlin, aus welcher Ehe vier Söhne, nemlich 1) Hans Friedrich, 2) ClausBrand, 3) Christoph Ludewig und st) Aschwin, entsprossen sind.