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Zweiter Abschnitt.
Dieß ist Alles, was man von diesem Zweige der dortigen Familie hatin Erfahrung bringen können. Ueber die Schicksale desselben laßt sich dahernichts mehr sagen, als daß er längst erloschen ist.
§. 28.
Carsten, Aschwins (§. 25.) dritter Sohn, hat sich im Jahre 1532, wiedie Türken den Kaiser Carl V. hart bedrängten, bis Lintz schon vorgedrungenwaren, und Grätz belagerten, in Kriegsdienste gegen diese Christenfeindebegeben, und es ist darauf weiter gar keine Kunde von ihm eingegangen.Selbst seine eigenen Brüder wußten schon im Jahre 15^2 nicht, ob er nochim Leben oder todt sey. Sie stellten daher schon damals, wie sie ihre väter-lichen Güter an Ludewig von Schwicheldt und dessen Bruders Sohne abtraten,eine besondere Urkunde (Nro. 12tl) aus, worin sie sich zur Gewährleistunggegen Carstens Widerspruch und Ansprüche verbindlich machten. Weil aberzwei von den desfallfigen Bürgen, Joachim von Jlefeld und Hans Peekatell,an jene Urkunde blos ihr Siegel gehangen, aber nicht mit unterschrieben hatten,indem sie des Schreibens unerfahren waren: so wurde dieses Umstandes halberam Dienstage nach St. Virus 15^12 noch ein besonderes Documenc vor Zeugenausgestellt, und darin erklärt, daß der aus angegebener Ursache mangelndenUnterschrift halber ihre Bürgschaft dennoch gültig und kraftvoll seyn sollte.So hatten sich schon damals die Zeiten geändert, daß man dem bloßen Siegelnicht mehr Glauben genug beilegen wollte, vielmehr auch die eigenhändigeUnterschrift nunmehr erfordert wurde.
§. 2Y,
Moritz, Aschwins (§. 25.) jüngster Sohn, war mit Anna Behr, einerTochter aus dem Meklenburgschen Geschlechte dieses Namens, vermählt, auswelcher Ehe indeß nur ein Sohn, Berthold genannt, bekannt ist.