Im Jahre 1535 borgte er 100 Nfl. von Hans Koch auf die Landerei zuHaar, und ittO fl. von Herrmann Bote auf die Schaferei zu Haringen,womit er sie von Reimer Fricke eingelöset hatte. Im Jahre 1537 versetzte erdrei Hufen Landes zu Flachstöckheim für 90 Rfl. an den Großvoigt VartoldNapp zu Wolfeubüttel; und am Sonntage Oculi 1538 versetzte er für 92Rfl. an Herrmann Matthias zu Dnngelbek diejenigen zwei Scheffel Rockenund zwei Scheffel Hafer aus Dungelbeck, auch zwei Scheffel Rocken ausSchmedenstedt, welche sein Vater im Jahre l-)5tr für 70 Rfl. an HerrmannLangkopp versetzt gehabt hatte.
Zwischen dem Dato di.ses Versatzes und Bartholomäk 1538 ist Aschwinverstorben, indem seine Söhne am letztgedachten Tage einen Receß abgeschlossenhaben, worin sie ihres Vaters als» verstorben gedenken. Naher kann seinTodestag nicht bezeichnet werden. Seine Gemahlin sott Catharina von Bibowgewesen seyn.
Vier Söhne hat er hinterlassen, Barthold (§. 26.), Christoph (§. 27.),Carsten (A. 28.) und Moritz (§. 29.); ob auch Töchter, und wie derenNamen gewesen sind, darüber schweigt die Kunde.
Uebrigens haben seine Dienste im Auslande Gelegenheit gegeben, daßseine Söhne sich ganz nach Meklenburg gewandt und dort niedergelassen haben,wo inzwischen ihr Haus nicht sehr lange geblüht hat, vielmehr bald hernachganz verloschen ist.
§. 26
Bartholds, Aschwins ältesten Sohns, ist zuerst in obiger Urkunde vomJahre 1520 (Nro. 115.) gedacht, und tritt im Jahre 1533 am Mittwochennach Maria Geburt als Bevollmächtigter seines Vaters und seiner Brüderauf, wo er behuf Entscheidung ihrer Streitigkeiten mit Ludewig von