Die sogenannte Meklenburgsche iknie.
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ausgemacht, daß, wenn die Kriegsvölker der Stadt Goslar die Burg alleinerobern würden, dann der Herzog an die Stadt diejenigen Gelder zahlen solle,welche er denen von Schwicheldc auf die Burg verschrieben habe; würde dieEroberung aber gemeinschaftlich mit des Herzogs Völkern geschehen; so sollceder Stadt ein Antheil an den befraglichen Geldern nach Mannzahl werden.
Hier sieht man, daß die Eroberung der Harzburg der Hauptzweck desBündnisses war, und daß der Herzog sie als sein Eigenthum betrachtete.Man sieht, daß der Herzog denen von Schwicheldt auch Gelder auf die Burgverschrieben hatte, die wahrscheinlich von Baukosten herrührten, und die erihnen nicht bezahlen, sondern erobern wollte, und nur als zufallige Subsidienfür die Stadt Goslar wegen des Krieges zu zahlen gesonnen war. Hieraufhat denn nun die Feindseligkeit und die Berennung der Harzburg ihren Anfanggenommen.
Die Chronikenschreiber und ihre Nachfolger, welche nun einmal den Grundder Fehde in den von denen Schwicheldt getrieben seyn sollenden Raubereiensuchen, erzählen die Veranlassung zur Belagerung und Zerstörung derHarzburg auf folgende Weise. Die von Schwicheldt hatten sich ermächtiget,Vieh von Hakeborn im Magdeburgschen wegzuholen und auf ihre Burg zutreiben. Graf Conrad von Eggeln und Otto, edler Herr von Warberg, habesie verfolgt, auf welcher Nachjagd Otto von Warberg ohnweit Derneburgerschlagen wäre. Der Erzbischof von Magdeburg, hierüber erzürnt, habe dieHarzburg vom 14. September bis 9. October 1411 belagert, sie jedoch nichterobern können. Der vergeblichen Belagerung müde, sey ein Frieden geschlossen,in welchem die von Schwicheldt versprochen hätten, auf dem Platze, wo Ottovon Warberg erschlagen worden, eine Capelle zu bauen. Des Friedens
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