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Erste r A b s ch n i t t.
und dieser deshalb das Beiwort „Herr" führte, jener altere sich aber nochJunker nannte. Wer aber erst einmal Ritter geworden war, der konnte aznnicht znm zweitenmale geschlagen werden.
Um nun zn beweisen, daß bei Erzählung des kaeU äs 1388 eineNamenverwechselung statt gefunden habe, und daß unser Ritter Hans mitdem vor dem Jahre 1388 schon erschienenen Ritter Hans ein und dieselbePerson gewesen sey, deshalb ist eine Reihe von Urkunden producirt, die ihressonstigeil Inhalts wegen vielleicht hier gar nicht erforderlich gewesen seynmögten. Durch sie legt sich die Jdenditat der Person um so mehr dar, alsdie Memorienbriefe der Klöster Drübbeke und Woltingerode vom Jahre 1389und 1391 klar erweisen, daß dieser Ritter Hans ein Bruder des RittersHeinrich von Schwicheldt gewesen sey, mit welchen er gemeinschaftlich in denUrkunden seit 1335, und zwar in der früheren Zeit noch als Knappe, erschienenwar. In diesen Memorienbriefen wird die Witwe des Ritters Heinrich ganzausdrücklich die Bruderswitwe des Ritters Hans genannt, und es ist keineSpur erfindlich, daß in jener Zeit zwei Ritter mit Namen Hans vonSchwicheldt gelebt hatten.
Unser ofcerwahnte Ritter ist zweimal verheirathet gewesen. Die ersteGemahlin hieß Hilleburgis; aus welchem Geschlechte sie war, ist nicht bekannt.Im Jahre 1360 hatte sie ihren Gemahl schon zum Witwer gemacht, und ihrKörper ruhet im Stifte znm heiligen KreuHe in Hildesheim. Die zweite Ge-mahlin hieß Metta oder Mechtilde, geborne von Linden, über deren Todesjahrdie Kunde schweigt.
Er hinterließ sechs Söhne, und, so viel man bestimmt weiß, auch eineTochter, indem nicht mit Gewißheit bekannt, ob der Töchter mehrere gewesen sind.
Welche von diesen Kindern Früchte der ersten oder zweiten Ehe gewesen,oder ob sie sämmtlich aus zweiter Ehe entsprossen sind, darüber mangeln