Aeltesto Kunde der Familie.
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an. Wie Hans am folgenden Morgen jede ihm angebotene andere Vergütungfür diese Gastfreiheit ausschlug, gab Herzog Otto ihm und seinen Erben dieHarzburg als Lehn.
Dieß soll nach den Erzählungen der meisten Geschichtschreiber im Jahre1370 geschehen seyn. Eine alte Chronik setzt jedoch den Vorfall in dasJahr 1375 und fügt hinzu, es waren die von Schwicheldt Hernachmals vondieser Burg aus Gottes Freund und aller Welt Feind, geworden. DiesenZusatz, so wie auch die Frage, welches Jahr das richtigste sey, wollen wirdahin gestellt seyn lassen, weil beides hier nicht sehr interessirt. Inzwischenwar dieses Geschenk des Herzogs, wenn es blos die Belohnung für ein einzigesNachtlager gewesen wäre, sehr groß. Erwagt man jedoch die damalige Lagedes Herzogs, so war die Schenkung für ihn mehr Gewinn, als Verlust. DerHerzog war bekanntlich sehr kriegslustig. Die Grafen von Werningerode hattendie Harzburg als Reichslehn besessen. Ein Knecht derselben hatte im Jahre1370 dem Herzoge die schwache Seite der Burg verrathen. Der Herzogbenutzte dieß und gewann die Burg in einer Nacht durch Ueberrumpelung.Wie er solche aufs neue verproviantiren wollen, hatten des Bischofs Gerhardvon Hildesheim Kriegsvolker, die gerade zu der Zeit im Lager bei Wallmodenstanden, solches verwehrt. Der Herzog, zu schwach, um hier mit Gewaltseinen Vorsatz auszuführen, wandte steh plötzlich auf die Stadt Alfeld, undnahm solche weg. Wollte der Bischof seine Stadt wieder haben, so mußte erjetzt als Bedingung der Mückgabe die Harzburg für den Herzog verproviantiren.So standen die Sachen.
Rethme >) er Br. Lüneb. Chronik Th. I. xag. 6c>S. ikiine aNe^sU. Pfeffinger Vr. Lüneb.Historie Th. I. xag. 203. lleiiieccii itutic^iiir. Loslnr» xag. 366. Gvttschalk Ritterhurgenund Bergschlvsser Deutschlands Bd. I. I>NA. 2g6.
«*) Ab el Samml. alter Chroniken, oder teutsch- und sächsischer Werth. Th. 3. xaZ. igS.