Aelteste Kunde der Familie.
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§. 7.
In einer Urkunde des Volrad von Depenau (Nro. 6.) kömmt unter denZeugen Heiwieus cls Luetstlitlis, aävooatus äs Horrors) vor.
Ein Ort, Namens Horrors, ist in der Geographie hiesiger Gegend in je-dem bisherigen Zeitalter unbekannt. Es dürfte daher nicht als zu gewagt er-scheinen, tvenn man dieß Honore für Hannover erklärte, und behauptete, daßentweder im Originale ein Schreibfehler begangen, oder der Abschreiber desOrsiginals eine vielleicht vorhanden gewesene Abbreviatur unbeachtet, oder selbst einenSchreibfehler begangen habe. Dieß würde aber, um zum Zweck der Folgerung zugelangen, nicht die einzige Rüge seyn. Man müßte denn auch zugeben, daßstatt des Namen Hsrrious do ZrrsUrliUrs zu lesen sey: HerrrieuZ Lueolr-UUro. Unwahrscheinlich ist dieß nicht, vorzüglich wenn man nicht aus der Achtlaßt, daß in Urkunden jener Zeit ein t und ein e sich äußerst ähnlich sind, sowie n und r sehr leicht mit einander im Lesen verwechselt werden können. Dazukömmt, daß Herrieus ein höchst ungewöhnlicher Namen ist, und wenn erHsrwiarrs heißen sollen, der Schreibfehler noch stärker sich gedacht werden muß.
Angenommen also, jener Zeuge habe stlorrriaus äs Lusc)!r!iilrs, rrävo-catus äs läorrovers geheißen: so dürfte darauf die Folgerung gebauet werdenkönnen, daß es der 2te Sohn des vorgedachten Ludolph von Schwicheldt gewesensey, und daß der Familienname des Schwiegersohnes, Arnold, vorgedacht, vonEddesse geheißen haben mögte.
Volrad von Depenau lebte, wie unbezweifelte Urkunden ») ergeben,in den Jahren 12ä1 bis 126ä, also zu einer Zeit, wo Heinrich vonSchwicheldt, Sohn des vorerwähnten Ludolphs, wohl aävoeatus zu Hannover sennkonnte. Im Jahre 12ätr bekleidete Johann von Brunsrode dieses Amtdaselbst»*), und im Jahre 1257Arnold von Heddesse. Grat Günzel von Peine
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