Ael teste Kunde der Familie.
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erstgedachten vom Hause Peine datirtcn Urkunde ohne Jahrzahl vergewissert GrafGünzel den Contract, vermöge welchen Ludolph von Schwicheldc unter Einwilli-gung seiner Gemahlin Margaretha, seiner Söhne Winand, Heinrich undLudolph, auch seiner Tochter, deren Namen nicht ausgedrückt, oder vielmehrunlesbar geworden, und deren Gemahls, Arnold, einen Hof zu Soltheim andas Kloster Riddagshausen verkauft hatte.
Hier ist nun ein Beispiel, wie schwer es werde, zusammenhangende Ee,schlechtsreihen durch jene Zeiten durchzuführen. Die Urkunde ist sichtbar auseiner Zeit, wo die Familiennamen schon gebrauchlich waren, und dennoch hatder Graf Günzel solchen nicht ueben sich, so wie er auch dem von Schwicheldt,sehen Schwiegersohne Arnold nicht beigefügt ist. Uns würde es von sehrgroßer Wichtigkeit gewesen seyn, wenn der Verfasser der Urkunde die wenigenBuchstaben bei dem Arnold nicht gespart hätte. Ein Kampf mit Vermuthungenwürde dadurch beseitigt, und ein helleres Licht über die Geschlechtsgliederverbreitet seyn. Aber, wie konnte der Urkundenverfasser vermuthen, daß daranjemals etwas gelegen seyn mögte? Der Zweck seiner Schrift war, außerZweifel zu setzen, daß Ludolph von Schwicheldt mit Einwilligung der Seinigenden befraglichen Hof an das Kloster Riddagshausen würklich verkauft habe.Alles Uebrige lag außer dem Kreise seines Zwecks. Er und alle bei diesemHandel interessirte Personen wußten ja, wer Graf Günzel, wer Arnold war.Daß man diese Urkunde in spateren Zeiten blos zum Zweck einer Geschlechts,Geschichte lesen würde, konnte ihm um so weniger einfallen, als man Aufzeich-nungen dieser Art nicht zu machen pflegte. Ihm war es genug, wenn ausseiner Schrift hervorgieng, daß zur Zeit des Verkaufs rechtmäßig zu Werkgegangen war; und daher sparte er gern die Mühe, einige Buchstaben mehrwegen des Familiennamens des Arnold hinzuzufügen, was seiner Meinungnach auch überflüssig war. Beispiele dieser Art, wo theils Familiennamen an,gegeben sind, theils nicht, mögten übrigens das sicherste Vereinigungsmittel