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Erster Abschnitt.
zu werden. Denn wenn es würklich von Zwigelte heißen sollte, so würde dießvon dem hohen Ansehen dieser Familie schon in jener Zeit ein unbestreitbaresZeugniß ablegen, indem er sonst hier nicht als Bürge für die Erfüllungder herzoglichen Zusage erscheinen würde. Der Herzog von Vraunschweig-Lüneburg, Otto das Kind, hatte nemlich diejenigen Lehngüter, welche seinesVaters Bruder, Pfalzgraf Heinrich, und dessen Vorfahren vom Stifte Gan-dersheim zu Lehn getragen hatten, von neuem vom besagten Stifte wieder ver-liehen erhalten. Dafür versprach der Herzog, dem Stifte nicht nur denjenigenSchaden zu ersetzen, welchen seine Anhänger wahrend seiner Gefangenschaftohne sein Vorwissen dem Stifte zugefügt hatten, sondern auch demselben inNothfällen allen Beistand zu leisten, und weder selbst Burgen zum Nachtheiledes Stifts von neuem anzulegen, noch andern eine solche neue Anlegung zuverstatten.
Für die richtige Erfüllung dieses Versprechens stellte der Herzog neunBürgen, und unter solchen war der befragliche Werner.
§. 6.
Ein größeres Bruchstück der Familienreihe findet man in einer Urkundedes Grafen Günzel von Peine (Nro. 5.) aufbewahrt, die aber leider auch ohneJahrzahl ist. Der bereits angeführte Dr-. Behrens zählt sie in das Jahr1230. Ob mit Recht, oder mit Unrecht, läßt sich nicht entscheiden, weil dasOriginal derselben nicht vorliegt, aus welcher man vielleicht den Mangel er-gänzen könnte. In diese Jahre gehört sie aber ganz gewiß, weil von diesemnemlichen Grafen Günzel von Peine eine andere Urkunde vom Jahre 123t»vorhanden ist*), und dieß wird hier hinreichend genügen. Mittelst jener
') Scheidt vom Adel. Alsm. üocum. xsg. -tZg. Das Original der Urkunde, bei welcher dieJahrzahl fehlt, soll m Herzoglich Brannschwcigschen Archive zu Wolfenbüttel unter den Docn-nicnten des Klosters Riddagshausen sich befinden, und vom Jahre 12ZZ seyn.