Aelteste Kunde der Familie.
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der Zte Abt des Klosters St. Godehardi, welcher Diedrich hieß, aus dem Ge-schlechte der von Schwicheldt gewesen sey. Die schon erwähnte Kloster-Chronikerzählt, daß dieser Abt im Dorfe Schwicheldt eine Kirche und einen Thurmerbauet habe, und zwar letzteren so standhaft von Steinen, daß er zugleich zurAbwehrung der Feinde gebraucht werden konnte. Die desfallsige Bestätigungs-Urkunde äs 1187 (Nro- 2.) giebt zwar an, daß es geschehen sey, um denhäufigen Beraubungen Einhalt zu thun. Könnte aber vielleicht nicht auchzugleich der Gedanken damit verbunden gewesen seyn, dem alten Stammsitzeder Familie etwas mehr Ansehen, und der damaligen Familie bequemereGelegenheit zu geben, der Gottesverehrung beiwohnen zu können? Wer ver-mag hier die Wahrheit in ihrem ganzen Umfange zu ergründen? Ideen kön-nen nur geweckt, und den Vermuthungen Spielraum verschafft werden; dasklebrige muß man billig eines jeden eigenem Urtheile überlassen
§. 4.
Dagegen trifft man Elverich von Schwicheldt namentlich unter den Zeugenin jener Urkunde des Bischofs Herrmann von Hildesheim vom Jahre 1169(Nro. 1.) aufgeführt. Daß dieser würklich vom Adel war, dürften die Um-stände erweisen, indem die Urkunde selbst erklärt, die Handlung sey oonainolero ei tain liberis guain rninisterialibus vorgegangen; und weil
auch der Stifts-Cämmerär und Stifts-Marschall zwischen die Zeugen gemischt^ohne Rangordnung erscheinen. Denn bei Urkunden jener Zeit muß man mehrauf solche Umstände, als auf das Beiwort: von achten. Oftmals sind Bür-ger und Landleute damit bezeichnet, also keineswegs das Kennzeichen einesAdels. In der vorliegenden Urkunde scheinen aber blos Personen des Stifts-Adels aufgezahlt, und zu dessen Beweise die Worte tarn lidenis guaru mini-
l.eikitirit Scrixk. Lriilm» L. 2. z>. i»o3.
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