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Erster Abschnitt.
diesem seinem Kloster zwei von Diedrich von Goltorn erkaufte Höfe in Sueglew,Schwicheldt; und ein gewisser Adelbert, der mit seinem Sohne zugleich geist-lich geworden war, auch einen Hof und zwölf Acker in eben demselben Dorfsan das gedachte Kloster geschenkt hat. Dieß war aber nicht das Einzige, wasdas Kloster in diesem Dorfe damals besaß. Nach dessen Chronik") hatte ge-dachter Abt 13 Höfe und 10 Hufen überall daselbst gekauft.
Zu dieser Zeit ist es also gewiß urkundenmaßig vorhanden gewesen; undda bekanntlich der Adel Deutschlands im I2ten Jahrhunderte anfieng, einenFamiliennamen von seinen Hauptbesitzungen, seinem Stammgute oder vonseiner Burg anzunehmen; und außer diesem Dorfe kein Ort gleiches Namenszener Zelt bekannt ist: so darf man darauf die Behauptung gründen, daß hierder Stammsitz des Graflich von Schwicheldtschen Hauses zu suchen sey, und da-her sich ihr Namen schreibe, obgleich sie jetzt allda keinen Rittersitz mehr besitzen.
§. 3.
Nach des Dr. Behrens**) Behauptung soll anno 1139 ein Diedrich vonSchwicheldt gelebt haben. Es laßt sich darüber aber gar nichts weiter sagen,weil er nicht angeführt hak, wo man dessen Gedächtniß suchen soll. Man kanndiesem Schriftsteller in Hinsicht der von Schwicheldtschen Familie kein unbe-dingtes Vertrauen gewahren, weil er nicht auf den Zeitpunkt geachtet hat, wodiese Familie erst die Würde des Erbmarschall-Amts des Stifts Hildesheim er-langt hat; und er daher die früheren Erbmarschalle des Stifts für Glieder die-ser Familie auch angesehen hat.
Inzwischen kann man, ohne die Quelle zn kennen, woraus er geschöpft hat,nicht gradezu sagen, daß seine Angabe irrig sey. Es ist ja auch möglich, daß
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—) Vchrenö Beschr. des Hauses der Herrcu vcv Stewberg i>. yg.