Aelteste Kunde der Familie.
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Biederkeit sein hervorstechender auszeichnender Charakter von jeher gewesen sey.Leider hat hin und wieder die Vermischung mit auswärtigen Völkern einigeZweideutigkeit in diesen Character gebracht, und die Abweichung, eine mitder Zeit fortschreitende Staatsklugheit, nennen wollen. Allein hinweg mit die,sem Fremdartigen, dem man es doch gleich ansteht, das; es zum Ganzen nichtpasse, und dem Deutschen nicht zieme. Biederkeit ist eine Tugend, und alssolche vollkommen; mithin ist es nur eitler Wahn, wenn man behaupten will,die sogenannte fortschreitende Zeit sey vermögend, solche zu verbessern. MögeDeutschland sie nur auf immer in ihrer Reinheit bewahren, sie stets ungekün,sielt sich zu eigen machen, dann wird nie eine gegründete Veranlassung entste,hen, warum man es sich nicht zurEhre schätzen sollte, Deutschland anzugehören.
Die erste Spur des von Schwicheldtschen Namens findet sich im vorma-ligen Hochstifte, jetzt Fürstenthume Hildesheim, und auch ein Dorf gleichesNamens daselbst in der vormaligen Grafschaft Peine, worin die Gräflich vonSchwicheldtsche Familie fortwahrend bis auf den heutigen Tag Meyerleute,nicht aber den Nittersitz allda, als welcher den Grafen von Oberg gehört, be-sessen hat und noch gegenwärtig besitzt.
Der Pastor Lauenstein*) vermeint zwar, daß in des Kaisers Heinrich III.Schenkungsurkunde äa 1053 unter dem Namen: Switbaldigehusen dasDorf Schwichelde gemeint sey. Inzwischen scheint diese Behauptung zugewagt zu seyn, indem die Wortcndigungen in „Hufen" sich wohl in einbloßes ,,sen" durch den Lauf der Zeit verändert haben; aber schwerlich mögteein Beispiel aufzufinden seyn, wo es in „d e" verwandelt wäre. Ehender mögteSchwülölingsen darunter zu verstehen seyn. Deutlicher benannt findet mandieß Dorf Schwicheldt in Bischofs Herrmann von Hildesheim Urkunde äs 1169(No- 1.) wo der Abt des Klosters St. Godehardi in Hildesheim, Arnold/
*) I.aneusrsin Oescrixtio diocoes. IlilZesd. xsg. 10, el xüg. zro.