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Heinrich Z> erhielten im I. 1717 die Bestätigung des Reichsadel-standes. sv. Zedlitz, Ad. Lexikon, woselbst das Geschlecht nur als einPatriziergeschlecht von Erfurt genannt wird. — M. v. M., Erg. 566.
— v. Ledebur III. 165. n. II u. III. — v. H .s
2- Zicglcr, Albrccht Adolf, k. schwcd. Lieutenant beim Leib-Regiment zu Pferd, erlangte 1762 den Adclstand. sR.T. A. R.sWird auch Zigler geschrieben gefunden.
3. Zicglcr. Hieronimns Z., äußerer Rath in Wien, wurdewegen Handel mit inländ. Fabrikwaaren in das AnSland, dann6jähriger unentgeltlicher Verwaltung der Armen-Bürgerlade imJahre 1796 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M. 291. — v. H.s
4. Zicglcr, Friedrich August, k. preuß. Brigadier, wurde1824 geadelt, sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. >65. n. IV.s
Wappen: Ein mit schw. Kugeln belegter r. SchrägrechtSbalkcn,darüber in B. ein g. Löwe mit drei Pfeilen in der Pranke; untenin S. ein schw. Löwe. sPreuß. Wppb. IV. gg.s
5. Zicglcr, K. Fr., Gutsbesizer zu Rosenberg u. Meissen-Hansen, wurde 1844 in den baher. Adel- und Freiherrnstanderhoben, sv. Hcfner, bayer. Adel S. 65. T. 76. — Bayer. Wappenb.XIV. I l .s Wappen: 1. und 4. Feld in S. drei r. Rose» (1. 2),2. und 3. Feld in B. eine Weintraube.
6. Zicglcr, I. D., Bürgermeister zu Hermannstadt, er-langte 1854 den österr. rittermäßigcn Adelstand.
sA. A. Zeit. v. I854.s
7. Zicgier ». Piirgc». Der k. bayer. Hofrath u. Hofmarks-Besizcr Thaddäus Z. erhielt vom König von Bayern am 29. Nov.1819 ein Adelsdiplom, sv. Lang, Suppl. 152. — v. Hefncr, bayer.Adel S. 125. T. 155. — Bayer. Wppb. IX. 63.s Wappen: In S.ein von R. u. Schw. gespaltener Schrägbalkcn. sv. H. — Kncschke,Wappen i v.s
8. Zicglcr lind Aliphliussc», eine meißnische, schlesischeund obcrlausitz'sche Familie, welche den Beinamen von einembei Meißen gelegenen Gute Kliphausen angenommen, wie siedann dieses und mehrere Güter durch den freibcrger Bergbau er-worben haben. Im I. 1329 kommt ihr AnHerr Wyrand, Raths -Herr in Dresden, vor. Die Familie gehörte ursprünglich zuden dresdner Patriziern, war jedoch im 14. Jahrhundert schonLehnsgcnosscn. Hicronimus v. Z. baute 1528 zn Röhrsdorfein Schloß und gab ihm und dem Dorfe den Namen Klip-hansen. Dasselbe wurde 1564 verkauft und Groditz erworben.(Der von K. Ferdinand III. im I. 1654 der Familie Z. verlieheneAdel wurde dem Philipp v. Z. 1741 bestätigt. sR. T. A. R.sj)Theodor v. Z. erlangte am 15. Okt. 1840 von König FriedrichWilhelm von Preußen den Frciherrnstand mit v. Klipphausen-Dambran mit Beschränkung und einer Wappenvermehrung.sTaschenb. der frhrl. Hauser auf >853, welches angibt, daß schon 1366ein Wirand v. Z. auf seinem Gute Rocknitz in Dresden gelebt. —v. Ledebur III. 165. n. I. - v. Hefner, sächs. Adel S. 54. T. 63. —Sächs. Wppb. V. 166. — v. Zedlitz.! Wappen: In S. eine alsQuerbalken gezogene r. Mauer mit 4 Zinnen. sSiebm. I. 161. n. 15.
— Kneschke, Wappen II. — W. E. Tenzel's Beschr. des Geschlechts derv. Z. u. K-, vermehrt von F. v. K. in G. Kr. Kreysig's Nachlese vonObersachsen, betitelt: Bcitr. zur Hist. der knr- u. sürstl. Lande. 1754.
I. 35 n. ff. — v. Ucchtritz, dipl. Nachr. III. 244—76- — Sinap I. 1681.
II. 1138. — Sagittar 33 n. a. m. O- — v. Meding II. n. 991. —Carpzov's Ehrentcmpel der Obcrlausitz I. 173. — Peckenstcin, Theatr.
Sax. 82. — Gauhe I. 2225. — Adelsholzer's Adelstand 48. — Knauthp. 598. — Hübner III. T. 945. — Zedier UXII. 545—49. — v. H.s
9. Zicgier v. Ichonstctt und Ilcphlniskirchcn. Der k. bayer.Lieutenant Franz Xaver Z. erhielt vom König von Bayern am27. Juni 1819 ein Adelsdiplom, sv. Lang, Supplement S. 152. —Bayer. Wappenb. IX. 64. — v. Hefncr, bayer. Adel S. 125. T. I55.sWappen: In R. ans einem gebogenen Lorbecrzweige eine sizendes. Taube. sKncschke, Wappen IV. — v. H.s
10. Zicglcr v. Zicgclcck, ein österr. Geschlecht, das ein vonden andern ganz verschiedenes Wappen führt, nämlich getheiltesSchild; oben in Schw. ein g. wachsender Löwe, einen schw. Sternhaltend; unten in S. ein schw. Stern; österreichisch.
sSiebmachcr V. 53. n. 12. — v. H.s
Zicglcr» ?. Tittling. Der Kaufmann Georg Z. in Münchenund seine Söhne erhielten am 27. April 1622 ein Adelsdiplom,sv. Lang >65 u. f. — Bayer. Wppb. IX. 64. — v. H.s
Wappen: In S. ein schw. linker Schrägbalken, darin eing. gehender Löwe; auf jeder Seite des BalkcnS je eine r. Rose.Zichm, auf Kamionka in Westprenßen. W.: Ogonczyk.sv. Ledebur III. I66.s
Zicliicrg, Zichlbcrg, s. Heist er mann v. Z.sKneschke, Wappen IV.s
Ziclchki, auf Chotow im Posen'schen. W.: Doliwa.sv. Ledebur III. 166.s
ZiclctM v. Potschcnitz. Die Brüder Johann Ferdinand Z.,Kanonikus zu Olmütz, und Maximilian Franz Z., Landrechts -Beisitzer in Mähren, wurden am 13. Juli 1706 in den böhm.alten Freiherrnstand erhoben. Johann Wenzel Z. v. P., Bcisizerdes bischöfl. olmütz. Lehenrechts, wurde im Jahre 1735 in denböhm. alten Freiherrn- und im Jahre 1750 in den Grafenstanderhoben. sM. v. M., Erg. 38. 115. — v. H.s
Zicliiisiii. Es kommen 3 Geschlechter vor: 1. Eines, welchesin Ostpreußen begütert ist und das Wappen Doliwa führt,2. ein anderes, ebenfalls in Preußen begütertes Geschlecht;welches auch Zelinski geschrieben wird, mit dem Wappen Slc-powron; 3. noch ein anderes in Ostpreußen und auch imPosen'schen begütertes Geschlecht mit dem Wappen Swinka.sv. Ledebur III. 166J 4. Ein Eugen v. Z. war 1857 Unter -Lieutenant im 20. österr. Inf. Regiment.
Ziclomicki, ein im Großhcrzogthum Posen seßhaftes Geschlecht.Wappen: Podkowa. sv. Ledebur III. 166.^j
Zicinbliowski, auf Kopycken in Ostpreußen. Wappen?sv. Ledebur III. I66 s
Zicmetitz, Ziemctzky, ein altes schles. Geschlecht im Fürsten-thumc Teschen, das seine Abkunft von dem alten Hause Sta-rykon in Polen herleitet. Zu Ende des 16. Jahrhunderts warDaniel Z. Landeshauptmann im F. Tcschen. W.: Starykon.
sOkolski III. — Sinap II. 1138. — Gauhe II. 1332. — ZedierUXII. 634. — v. Ledebur III. 166. n. II. — v. H.s
Zicmctzky, s. Ziemetitz.
Ziciniecki, Ziemietzki, ein in Ostpreußen begütertes Ge-schlecht mit dem Wappen Nieczuja.sv. Ledebur III. 166 n. I.s
1- Zicmkcndorf, Tzymcckendorf, ein ausgestorbenes uck er mär-kisch es Geschlecht. Johann v. Tz., von welchem bei Zedier eineUrkunde vorhanden, lebte im I. 1330.
sGrundmann's nckermärk. Adelsbist. 56. — Zedier I.XII. 635. —v. H.s