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Pens, einem Siegel Hcinrich's v. Z. vom I. 1395, finde ick, sagtv. Mcding, III, n. 994, in diesem Manuskripte nicht, aber auchv. H. hat noch nirgends anderswo etwaö von ihr erforschen können.
Zichlin, s. ZychlinSki.
Zichiinsky, ein schles. Geschlecht. Vergl. Zychlinski.sSinap I. 1013. — Zedier 0X11. 422. — v. H.s
Zichy (Zitsi, Cziczy) de Vasonylic-, ein gräfliches öster-reichisches, ungar. und böhmisches, aus der Tartareistammendes Geschlecht, das seit dem I. 1210 blüht. KrainerLandlcute 1803.
sZedlcr I-XII. 1595. — Seifert'« hochadl. Stammt. III. n. 24. —v. Schönfcld'S Ad. Schemat. I. 132—38. — Geneal. Taschenb. d. Grafenfür 1826 u. f. ^ v. Hesncr, krainer Adel S. 22. Taf. 21. — v. H.s
st Zido, Zydo, Zydovski, ein Zweig der v. Sydow, dieob en vorkommen, der an der schtes. Grenze in Groß polen seß-haft war und von dem Nikol. Z. als Bischof von Naturicnund Abt von Mogielno im I. 1560 verstorben ist.sOkolski, orb. Pol. II. - Gauhe II. 133t. - v. H.s
Zitbcndorf, s. Schaf.
Zstluticini, Zybülka, Zwiebulka, ein schles. Geschlecht, dasim I. 1561 zuerst vorkommt. In Mähren waren sie anch seß-haft und führten mit den PsarowSky einerlei Wappen.
(Okolsky, orb. Pol. II. 511. — Sinap I. 1080. II. — SiebmacherI. 73. n. 1. - v. Mcding III. n. 995. - Zedier I-IV. 1764-70. —Luc«, schles. Chronik 703. - Gauhe II. 1331. — v. H.s
Zucker, s. Zich er.
Zicgclauer v. Mmiitiithlst. Joh. Anton Z., Landwehrhauptmannund Stadtapothcker zu Brun ecken im Pusterthalc, erhielt vonK. Franz II. am 1. Okt. 1805 ein Adelsdiplom, in welchem daSältere sürstbischofl. briren'sche Diplom von 1801 bestätigt wurde.
so. Lang 605. — v. Hefner. bayer. Adel S. 125. T. 155. — Bayer.Wappenb. IX. 63. — M. v. M., Erg. 500. — v. H.s
Zicgclhcii», ein altes schles. Geschlecht. Dietrich v. Z. warim Gefolge Herzog Albert's des Herzhaften von Sachsen im Jahre1476 nach dem hl. Grabe gereist. sSinap I. 76. II. 1183. — GauheI. 2228. - König I. 136. 151. 157. II. 370. III. 820. 1175. - Sieb-macher l. 50. n. 7. — Zedier 10X11. 454. — v. Ledebur III. 164. —v. H .s
Ziegeihiibcr, Zieglhuber, Kristof, in österr. Diensten, wurde1614 geadelt. sR.T.A.N.s
1. st Zicgendcrg, Ziegeberg, ein sehr altes ansgcstvrb. frän-kisches Geschlecht, das sein Stammhaus zu Ziegenberg imAnsbach'schen hatte. Ein im I. 1094 verstarb. Herrmann v. Z.kommt zuerst von diesem Geschlechte vor.
sLetzncr's Stammbuch oder Chronik des Geschlechts v. Berlepsch. —Kuchenbecker's Analect. Hassiac. Collect. VII. 185. —- Zedier 10X11. 490.- v. H.s
2. Ziegenderg, eine braunschweig'sche noch blühende Familie.sLüdersen'ö Sammlung. — v. H.s
st Ziegttihayn, auch Ziegenheim und Ziegcnhagen, ein bereitsim 15. Jahrh. ansgestorb. gräfl. Geschlecht in Niederhessen,wo ihr Stammschloß zwischen Homburg u- Neustadt am Schwalm-Flusse vom Grafen Friedrich erbaut worden ist. Dieser war derdritte Sohn von Ludwig Friedrich IV. dem Eisernen, Landgrafenvon Hessen und Thüringen, der das Stück in Hessen bekam,welches hernach die Grafschaft Ziegen Hayn genannt wurde. Siewaren fulda'sche Advocati (Schuzvögte).
sv. Falkenstein, thüring. Chronik II. 642. — Lncä, Grafensaal 798—808. — Gauhe II. 1332. — Knchcndecker, Analect. Hassiac. Collect.Lib. I— VII. IX. XI u. a. a. O- — Beckmann's Fürsten I. Tab. 47. —
- Zieg
Sagittar, gleich. Hist. 138. 16. — Burgcrmeister's Grafen-u. RittersaalS. 140. — Zedier 10X11. 505 — 11. — Hübner I. T. 155 u. a. a. O. —Wenk's Hess. Landesgesch. — Siebmacher II. 20. n. 5. — Fahne II. 208.
- v. H.s
Ziegexhirt. Friedrich Theodor Köpke wurde unter dem Na-men v. Z. im I. 1803 in den Neichsadclstand erhoben. Er warder an Kindesstatt angenommene Sohn des kursächs. Kammer-Raths und reuß. Landschaftödirektors Joh. Fcrd. v. Z. WernerBertram Z. war 1708 braunschweig. Oberst, und der wolfen-büttel'schc Amtshauptmann Johann Georg v. Z. wurde 1725k. preuß. Kriegs- und Domänenrath zu Magdeburg.
sTicbmacher, Suppl. IX. 31. — v. Ledebur III. 165. — v. Hefner,sächs. Adel S. 54. T. 63. — v. H .s
Zicgenhoni. Dem geh. Justiz- und preuß. TribunalratheKristof Georg v. Z. wurde am 10. April 1764 der Adel erneuert.KaSpar Z., aus dem Fulda'schcn, Hüttenbesizer, bringt die Fa-milie 1494 in Aufnahme. Sein Sohn, gräflich mansfeld'scherRath, wurde von K- Ferdinand I. geadelt. Der kursächs. Hof-Rath Dr. Kristof Z. erhielt von K. Ferd. II. am 4. Jan. 1622AdcIScrnenernng. sv. Ledebur III. 165. — v. H.s
1. Zieger. Andreas Marimilian v. Z., ehcmal. Hauptmann,Auditor und böhm. Appcllationsrath, wurde im Jahre 1764 inden Nitterstand erhoben. sM. v. M. 154. — v. H.s
2. Zieger v. Zicgcrspach. Der Bürger Kaspar Z. zu Görlitzerhielt 1513 einen Wappenbricf und ein anderer Kaspar Z. inGörlitz von K. Rudolf II. am 7. Sept. 1593 ein Adetsdiplom.
sv. Ledebur III. 165.s
Zieglcr, Ziegeler, Zigler. Dieses Namens gibt es auch garverschiedene, die oft mit einander vermengt werden, und hatSiebmacher allein 14 ohne Beinamen, meist ganz verschiedeneWappen, worunter drei schweizer (1.201. n. 4. 203. n. 1.V. 178. n.11), ein fränkisches (V. 107. n.8), ein meiß-nisches, welches eigentlich das der Z. v. Kliphausen ist; süd-lich zwei erfurter Patrizier (V. 299. n. 6. 301. n.11), zweibloS mit der Ueberschrift: geadelt (IV. 199. n. 12. 201. n. 12).
Hier ist nun 1. von den erfurter Ziegler die Rede; sie schreibensich neuerer Zeit Ziegeler, stammen aus der Grafschaft Stoll-berg am Harz, haben ihren Stammsiz Ziegelrode im Mans-feld'scheu gehabt und theiltcn sich in fünf Haupttinien: in diezum Bärenkopf, in die kroneburgcr, in die ingcrslcber,in die rebcnstock'sche und in die fa ß'sche Linie. Welchen vonden beiden erfurter Patriziergeschlechtern diese Linien angehören, istschwer zu ermitteln. Das eine der beiden Wappen zeigt in S.einen r. Hirschkopf, das andere in S. einen quer gelegten Stamm,aus welchem 2 über's Kreuz gelegte Eicheln hervorwachsen, darüberein r. Herz. Die ingersleb er Linie mit dem r. Hirschkopf ist1853 erloschen, sv. Hcfner, schwarzburger Adel S. 60. T. 6.s Schonvor Kaiser Rudolf I. des Habsburger's Zeiten kommen die Z. inFrankfurt vor, wo sie mit andern thüring. Adlichcn, welchedas Regiment daselbst damals führten, der zerrütteten Stadt eineneue Rcgierungsform gaben. In der zweiten Hälfte des listenJahrhunderts kommt ein Z. vor, welcher der Maricnstiftökirche inFrankfurt ein Legat bestimmte. sGleichenstein n. III, wo sechsStammtafeln befindlich sind. — Siebmacher V. 299. n. 6. — ZedierI-XII. 548-54. - Gauhe I. 2228. — Brückner II. Th. 6. St. 29.11. St. 87 .s Die Brüder Johann Jakob, Alexander, Kristof und