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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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254 Ziem

Zicnilricwicz, begütert im Großherzogthum Posen. W. ?sv. Ledebur III. I67.s

Zicmsscn, österreichisch. Philipp Ritter v. Z. war 1357OberkriegSkommissär beim österr. Marineoberkommando.

Zicnnst v. Hardt). Der Oberst Johann Georg Z. wurde imJahre 1857 mit o. H. geadelt.sKneschke, Wappen IV. M, v. M., Erg. 500. v. H.)

Zicntarski, in West Preußen angesessen. W.: Nadzic.sv. Ledebur III. I67.s

7 Ziercinberg, alte pr euß. Landcörittcr, vormals auf Storlus.sv. Ledebur III. 167.)

Zicrcnfeld. Diese besaßen in Steyermark mehrere Güterund wurde aus ihnen Franz Leopold Z., iunerösterr. Hof-Kammcrrath und Kammergraf in Eisencrzt, im I. 1759, sowieLeopold Maria Edler v. Z. von K. Josef am 21. April 1787 inden Freiherrnstand erhoben. sSchmutz IV. 431. M- v. M., Erg.S. 116. - v. H .s

Zicrcr, Wilhelm, wurde 1571 in den Adclstand erhoben.sR. T. A. N.)

Zicrhcim, früher Zirian, Cyrian. Johann Georg Cirianwurde am 9. Febr. 1662 zum krain er Laudmann aufgenommenund 1685 erlangte das Geschlecht den Frciherrustaud mit v. Z.sv. Hcfner, kraincr Adel S. 22. T. 21.)

7 Ziering, Z. v. Wambditige», ein erloschenes MagdeburgerPatrizicrgcschlccht, das schon 1465 vorkommt und 1654 erloschenist. Schild und Helm wurden iu's Grab gelegt.

Zieritz, Johann, Württemberg, geh. Rath, wurde 1683in den rittermäßigen Adelstaud erhoben. sR. T. A. R.) InWürttemberg blüht die Familie nicht mehr.

Zieritz, Zieriz, v. Kchcrcs, gen. Z., s. Scheres.

Zicriiftld. Der Kreishauptmann zu Cillh, Balthasar Z.,wurde im I. 1822 mitEdler von" geadelt. sM. v. M., Erg.S. 555. v. H.s Im Jahre 1796 kommt bereits Albin Georgv. Zirnfeld u. Ncidheim als Doktor der medizin. Fakultät inWien vor.

Zicrnftld, s. Anreiter; Kallinich.

7 Zierngast, ein angesehenes landshuter Patriziergeschlecht,im 17. Jahrh. erloschen. Anna Zierugastin, deö SebastianLig salz zu München Hausfrau, 7 a»r 2. Jan. 1587.

Zicratin, Zirotin, Zcrotin, eine ursprünglich adliche, dannfrciherrlichc und seit dem I. 1758 gräfliche Familie in Böhmen,Mähren u. Schlesien, die das Erbkämmercramt in Mährenbcfizt. Es stammt dieses Geschlecht väterlicher Seits von HerzogWlodimir I. von Rußland (7 1555) und mütterlicher Seitsvon einer griech. kais. Prinzessin ab. Die böhm. Linie heißtPlichta, Plichtcn, die sch lesische ist ein Ast der mährischen,aus welcher der Frhr. Joh. Joachim v. Z., Kämmerer und Land-rechtsbeisizcr in Mähreu, im I. 1756 in den Reichs- und am17. Aug. 1711 in den böhm. Grafcnstand erhoben wurde. DerGraf Joh. Ludwig v. Z. erhielt im I. 1745 durch ein am 3. Aprilpräscntirteö Reskript die Erlaubniß, sich und seine NachkommenGrafen v. Z., Freiherren v. Lilgenau" nennen zu dürfen.

sAhnentafel der Maria Karoliue Gr. v. Z., in v. Schönfcld's Adels- !Schematismus I. 130 u. f. 230. Balbin, Misccll. Lib. I. D. 2. P. 4.

Bohem. Dce. Lib. ll. P. II. 4. ^ Bucelin, German, stemmat. IV.p. 320. Grosser's lausitz. Merktvürdigk. Siebmacher II. 37. n. 4.

Allgcm. hist. Lex. Sinap I. 1074. II. 235. Paprocii Specul.Moraviae. Lucä, Denkwürdigk. 140. 698. t406. 1424. 1452. 1724.

- Ziev

Ganhe I. 2229 u. f. II. 1917. Prevenhueber'S Annal. Styrens.p. 337. Pfeifer'S Schauplaz des alt. Adels in Mähren 82 u. a. O.Hübncr II. Tab. 345. III. Tab. 071 u. a. m. O. Stosch, Genealogieder Gesch. der v. Stosch I. 43. II. 3. König II. 191. 300. ZedierI.XII. 1554-63. Biedermaun's Grafen I. 127. Geneal. Taschcnb.der Grafen auf 1826. Hartmann'ö Sammlung, in welcher sich mehrereu. weitläufige Stammtafeln bcnebst einem 14 Bogen starken Manuskriptebefinden, das betitelt ist! Proloquium de origine et adventn gentis Zie-rotinac in Bohcmiam et Moraviam. v. Meding III. n. 992. M.v. M., Erg. 39. v. Zedlitz. Jahrb. des deutschen Adels auf 1343.S. 51l. v. Hefner, preuß. Adel S. 32. T. 37. v. Ledebur III.S. 167. v. H. Kneschke, Grafcnhänser.s

7 Zicromski) v. Zierowa, ein adlicheö, theils frhrl. Geschlechtin Schlesien, daö von den Gr. v. Bielin oder v. Broszkanabstammen soll. Ihr Stammhaus ist Zierowa im großstrclitzerKreise im Fürstcnthume Oppeln. Sic stammen aus Polen,gingen dann nach Ungarn und kamen um das Jahr 1155 nachSchlesien. Am 35. Dez. 1682 wurde Josef Kristof Z. v. Z.mit seineu Nachkommen in den böhm. Frcihcrrnstand erhoben.

sSinap I. 1097. II. 496 u. a. a. O. Siebmacher II. 38. Hcnel,Silcsiogr. ren. Cap. 8. p. 537. Cap. 12. p. 1159. v. Stosch, Genea-logie der v. Stosch II. 201. Lucä, schles. Denkwürdigk. Wahren-dorf'ö licgnitz. Merktvürdigk. I. 140. Hübner III. 987. GauheI. 2231. Zedier llXII. 660 63. v. Ledebur III. 168. v. H.)

7 Zicrtitz, Zcrtitz, ein im Be es kow'scheu angesessen gewe-senes, wahrscheinlich schon im 16. Jahrh. erloschenes Geschlecht.Wappen? sv. Ledebur III. 168.)

Zieruuirz v. Eistiilst»»i. Lorenz Z., Oberst und Kommandantder ärarial. Fcuergcwchrfabrik, wurde wegen 55jähriger Dienst-Leistung im I. 1316 mit v. E. geadelt.sM. v. M. 201. - v. H.)

7 Zicski, ehedem in Ostpreußen seßhaft, auf Nappcrn. W.?sv. Ledebur III. 168.)

1. Ziethen, Zielen, eine alte branden bürg. Familie. Von

ihr findet man zuerst Berndt v. Z., der im Jahre 1345 von den

Städten Berlin und Cölln, die den Probst Niklauö zu Bernau

öffentlich hinrichten ließen, an den Papst mit der Bitte gesendet

wurde, sie von dem 15jährigeu Bann loszusprechen. Hanns Ernst

Karl v. Z., k. prcnß. General, wurde 1815 oder 1817 in den

Grafenstand erhoben. Hanns Karl Ludwig v. Z., Gutsbesizer zu

Nadewitz, erlaugte 1838 den preuß. Grafeustand. v. Z. auf

Wustrau, Domherr und Landrath, wurde am 15. Okt. 1845

mit Beschränkung in den preuß. Grafenstand erhoben.

sv. Zedlitz. Dorst, allgcm. Wppb. 61. Genealog. Jahrb. desdeutschen Adels für 1844 u. f. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1844u. >361 u. f. Dipl. Jahrb. f. d. preuß. Staat. 1841." Abth. 2. S. 61. v. Hefncr, preuß. Adel S. 32. Taf. 37. v. Ledebur III. 168.Kneschke, Grafenhäuser. Gauhe I. 2231. Pfeifer'S Schauplaz desalten Adels in Mähren 243. Zedier I.XII. 673. v H.)

2. Ziethen, Hanns Karl Ludwig, Lieutenant im 24. Landwehr-Regiment, auf Radewitz in Pommern, wurde am 29. März1838 von Preußen geadelt. Wappen?

sv. Ledebur III. 168. 361.)

7 Zielst, Zivel, Zievels. Diese stammen von dem v. daun'-schcn Gcschlechtc ab, was aus der Aehnlichkeit der Wappen undder Namen hervorgeht, indem die eine Linie des darin'scheu Ge-schlechts den Beisaz Zcvel führte. Sie gehörten auch zum rhein-länd. Adel und sind freiherrlich.

sSiebmacher II. 112. n. II. v. Meding III. n. 998. v. Hatt-stein I. 683. - Zedier I-XIl. 674. - Fahne I. 463. II. 208. -v. Ledebur III. 168. v. H.)