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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
236
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Wyd Wys

Das Taschenbuch der gräfl. Häuser enthielt die Familie von1344 bis 1852 unter den Grafen; der Jahrgang von 1869 ent-hält die Familie unter den frhrl. Geschlechtern mit dem Anfügen,daß der Frcihcrrnstand in Oesterreich anerkannt sei (Jahrg. 1863).Nack v, Hcfncr, sächs. Adel S. 53. T. 62, befindet sich die Fa-milie unter dem einfachen Adel in Sachsen,sv, Ledebur III. 147. 361. Sicbmachcr III. 134.)

So viel das zweite Geschlecht angeht, welches eigentlichWiedenbrück geschrieben ist, so enthält die N. T. A. R., daßdiese W. im Jahre 1655 in den Adelstand erhoben worden seien,v. dem Knesebeck, Taschenb. dcö Adels in Hannover, sagt, daßdiese Familie in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts geadeltworden, und zwar wahrscheinlich in der Person des Dr. VitusHillebrand v. Wiedenbrück, fürstbischöfl. Rath zu HIlbes-heim, welcher 1659 als geh. Rath, Kanzler u. Kammerinspektorin herzoglich Mecklenburg-schweriu'sche Dienste trat. (Spiel,Bat. Arch. 1821. V. 37.) Im I. 1858 lebte ein großhcrzoglichsächs. Staatsrath Oskar v. Wiedenbrngk in Tegernsee.Ob zur ersten oder anderen Familie gehörig, ist dießorts unbekannt.Wappen?

Wydra. Wappenbcschreibung. sv. Ledebur III. 147.)

Wqdrzynski, ein wcstpreuß. Geschlecht mit dem WappenGrzy mala. sv. Ledebur III. 147.)

Wqdzga, ein Geschlecht im Großherzogthum Posen mit demWappen Jastrzembicc. sv. Ledebur III. 147.)

Wydzicrzcwski, gesessen auf Wydzierzewice im Posen'schen.Wappen: Ogonczyk. sv. Ledebur III. 147.)

Wykl. Jakob v. d. W. erhielt 1639 Bestätigung seines erb-lichen Standes und Verbesserung seines adlichen Wappens.sR. T. A. R.)

4 Wycnhorst, führen mit den Honsclaer und Boedbcrgdasselbe Wappen: Quer gethcilt, oben in S. drei r. Vögel, untenblau; auf dem Helme einen Hundekovf, unten Blau, oben Silbermit den drei r. Vögeln. Eine im Berg'scheu, Kölnischen undGeldcrn'schen begüterte Familie, besaß im 14. Jahrh. das Erb-Marschallamt der Grafschaft Berg, wohnte zu Langendonk,Donk und Velde im Kölnischen und zu Geisbcrg u. Brem-menhorst im Gcldern'schcu. Karolina v. W., die um 1893 KarlJosef v. Büllingen heurathctc, scheint die Lezte der Familie zusein. sFahne, Gesch. der v. Bocholtz I. 2. Handschrift!. Notizen.)

Wqganowski, ein im Posen'schen u. in Wcstpreußen be-gütertes adlicheö Geschlecht. Wappen: Lodzia.sv. Ledebur III. 147.)

Wykowski, zweifelhafter Adel; Wappen Jastrzembicc; inOstpreußen auf Dunayken seßhaft, sv. Ledebur III. 147.)

Wyler, fuIda'scher Adel, der im I. 1346 bei dem dortigenLchnhof vorkommt. sSchannat, fuld. Lehnhof 181. SicbmachcrIV. 197. n. 9. v. Meding III. n. 974. v. H.)

1. ch Wylich. Der Name dieses Geschlechts kommt unter denaltdeutschen, keltischen und skandinavischen am allcrverschiedenstenvor, als Walach, Walack, Weylich, Wylach, Wyllach, Wylaich,Wylacko, Wylaken, Wyllcch, Vyllich, Wilikc, Vylich und Bylich.Die verschiedenen Linien desselben sind: ->) Wylich-Rosaw;d) Wylich - Huet-Lottum; o) P r ö p st i u g - Wi nn cn-thal; ck) Bern sau; e) Winnenthal; k) Kervenheim.Die W. zu Wenge führen das Wappen, wie die v. Eynatten,

deren Geschlcchtsname oft dem der Wylach und Bylach vorgeseztgefunden wird. Nach v. Ledebur, III. 147, ist dieses Geschlechterloschen; sein Wappen zeigte in S. einen r. Schrägrechtsbalkcn, ^begleitet oben und unten von je 3 r. Mcrletten. Johann AdolfWilych-Wylich v. Bernsan, aus dem Bisthume Münster,dessen Vater kurpfälz. Oberst war, erhielt 1653 die Freiherrn -Würde. sN. T. A. N.) Theodor Karl v. Wilych wurde 1654in den Frciherrnstand erhoben. sN. T. A. R. v. H.)

2. Wylich und Wilich u. Lottlnn , ein westfäl. Geschlecht, dasvorher Steenhuis geheißen, bis Einer dieses Geschlechts gegendie Mitte des 14. Jahrhunderts eine Tochter Heinrich's v. Wy-lacken heurathctc, seine» Geschlcchtsnamcn fahren ließ, und denseiner Gemahlin annahm, woraus nachher der Name Wylich ent-standen. <?) Joh. Kristof v. Wilich wurde 1698 zum Freiherr»v. Lottum erhoben in Folge Vermählung mit der Erbtockter L.Dieses Geschlecht bekleidete das Erblandhofmeisteramt u. das Erb-Kämmereramt von Cleve. Am 29. Jan. 1791 wurde das Ge-schlecht in den NeichSgrafenstand erhoben und von Preußen darinanerkannt am 14. Juni deSs. Jahres. Begütert ist die Familie inSchlesien, Ostpreußen, Westfalen, am Nicderrheinund in den Niederlanden, und in Aussicht steht auf Rügendie Grafschaft Putbus. sv. Ledebur III. 147. v. Steinen, west-fälische Gesck. I. Tab. 2. n. I. S. 66l. 691. 696. Dienemann 338.376. ». 28. Hübner II. T. 403. Anz. z. 386. B. III. T. 955. -Gcncal. Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1826 u. f. Geneal. Jahrb.des deutschen Adels auf 1344. v. Zedlitz. Robens II. 292.v. Meding III. n. 976. Eiebmacher II. l t4. n. 4. Dithmar 12.n. 34. Lüdersen's Sammlung. v. H.)

Wymar, s. Weimar. Wynanckc, s. Winancko.

Wyncck, s. Wer neck.

)-Wiilgärdcn, Wilhelm, anS Gent in Flandern, wurde 1617in den Neichsritterstand erhoben. sN. T- A. R.)

Wypcfinski, Wybzinski, v. Feldcn-W., ein in Ostpreußenangesessenes Geschlecht. Siehe Felden, sv. Ledebur III. 148.)

Wypior, g alizisch. Franz v. W- war 1796 Rath bei denk. k. Landrcchten in Tarnow- (Wiener Adreßb. v. 1796.)

Wyschchki, Wiszecki, Wysiecki, Wischctzki, Wysccki, Wyszcwski,v. Wiese-W., eine adl. Familie, die ursprünglich Westpreußenangehört, von der sich aber auch Zweige in Pommern nieder-gelassen haben. Das Stammhaus derselben liegt im Kreise Neu-stadt, Regierungsbezirk Danzig und Wygezin. Sie theilt sich indie Häuser Damerkan oder Dombrowo, Kalz in u. Sia-nowo. Lauge Zeit bekleideten die v. W. das Kastcllanamt inPolen u. von 1773 an das eines Landschöppen. W.: Rowina.sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 125, unter Wischctzki, u. III. 148.)

Wyschki v. Hoheiüuillin. Andreas Renatus W. wurde am2. Okt. 1691 mit dem Prädikat v. H. in den böhm. Rittcrstanderhoben, sv. H.)

Wysk, auf Rcckow in Pommern. W.: Borzyskowski.sv. Ledebur III. 148.)

WysocM, Wysccky, Wysotzki, Wisotzki, Wissocki, WyssowSki.Es gibt fünf Geschlechter dieses NameuS: I. Im Posen'schenmit dem Wappen Drya, gesessen zu Budzislaw 1739 imKreise Mogilno. II. In Oberschlesien auf Weissak oder Wisokabei Leobschütz, mit dem Wappen Grymala; besaß schon 1593Güter im Troppau'schcn. sOkolski I. 169. Sinap II. 1124 u. f. Zedier I -X. 547. v. H.) III- In Ostpreußen, auch Posen,