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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wuntsch

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Wuschletitsch. Der Generalfeldwachtmcister Mathias v. W.wurde im I. 1734 in den Freiherrnstand erhoben.

)M. v. M,, Erg. 115. v. H.)

Wiilliil, Ferdinand, Oberst des 12. österr. Ul. Regiments,erlangte 1855 den rittermäßigen Adelstand.

)A. A. Zeit. v. >855. Oestcrr. Milit.Schemat. v. >856.)

Wussow, Wossow, ein in Pommern begütertes Geschlecht,welches auch in der Neumark u. in Westpreußen Besizungenhat. Sein Wappen zeigt in S. unten 3 bl. quer gelegte Schlan-gen, darüber ein g. Mond, über welchem 3 g. Sterne schwebe».

sBagmihl II. Taf. XI.IV. Siebmacher V. 168. v. LedeburIII. 115. Kncschke, Wappen IV., welcher zwei Geschlechter des Na-mens v. W. annimmt, nämlich ein vorpommcr'sches u. ein lauenburg-blltow'sches.

Wiijsow, s- Wüssow.

st Wilsten, ein ausgestorbenes adlichcS halberstadt'schesGeschlecht, welches noch im 14. Jahrhundert vorkommt. Burkhardv. d. W. verkaufte 1344 zwo Hufen Landes zu Ohrsleben anHeinrich v. Veltheim.sLenz, Gesch. des adl. Geschlechts v. Veltheim S. 31.)

Fahne führte auch ein nördling. Geschlecht dieses NamenSs! an, das nach Köln eingewandert sei. sFahne I. 462.) Wappen:In S. ein r. Arm, einen Pfeil emporhaltcnd.

st Wustrow, ein ausgestorbenes braun schweig. Geschlecht,das auch in der Uckermark ansässig gewesen und dessen Stamm-Haus gleichen Namens im I. 1671 als ein mächtiges Amt zuZelle geschlagen worden ist. Im I. 1615 ist der Lezte dieses Ge-schlechts mit Michael Viktor bei der Belagerung von Braunschweigerschossen worden. sPfeffinger II. 455. Gauhe I. 2198. v. H,

Lüdersen's Samml. Grundmann's Uckermark. Adclshist. 41. 55.

Mnßhard, brem u. verd. Rittersaal 241. König It. 483 u. a. m. O.

Enzel's altmärk. Chronik. Zedier macht, l-IX. I4l8 u. IX. 483,zwei verschiedene Geschlechter aus diesem einzigen. v. Ledebur III.S. 146. - v. H.s

Wntcrs, österreichisch. Joh. v. W. war 1835 Wardeins-Adjunkt bei dem k. k. Hauptmünzamte zu Wien.

Wutgcnou, Wutginau, Wuttgcnau, eine schles. Familie, diebesonders im Oelönischen begütert ist. Der Erste, welcher ge-adelt wurde, und zwar am 16. Aug. 1678, war Gottfried ErnstW., Leibincdikus des Herzogs von Württemberg-OelS, nach An-dern Kristof Wuttky v. Wuttgenau. Nachher (1736) wurdensie Freiherren in der Person des berühmten kais. Generals Gott-fried Ernst v. W.sZcdlcr UX. 507-18. - Sinap I. IN43. II. 1024. Olsnogr. l. 901.

v. Ledebur III. 146. v. H. Gauhe II. 1309. v. Meding I.n. 983. v. Zedlitz.)

Wuthenau, Wutenau, Wuttcnow, eine sehr alte Familie inder Mark, im Anhalt'schen und im Preußischen, die imJahre 1377 zuerst mit Henning v. W. in Urkunden vorkommt.Wilhelmine AgneS v. W. wurde, als sich der Fürst August Lud-wig von Anhalt-Köthen mit ihr vermählte, von K. Karl VI.am 18. Nov. 1721, nachdem sie unterm 13. Okt. d. Js. bereitsbaronifirt worden, mit dem PrädikateReichsgräfin v. Warms-dorf" in den Neichsgrafcnstand erhoben, worüber das Diplom inlatein. Sprache in Lenzen's Beckmann, Suppl. p. 913 seq., und inPütter, über Mißheurathen t. Fürsten u. Grafen, S. 25658,befindlich.

sBeckmann's anhalt. Hist. VII. Tab. D. Siebmachcr, I. 178. n. 9,hat irrig Wulenau. v- Meding I. n. 984. Osw. v. Ende,

Leichenpred. und Personalien Elisabeth's, geb. v. W., verm. v. Raöken.1621. 4. v. Ledebur III. 146. v. Hcfncr, sächs. Adel S. 53.

- Sächs. Wppb. IV. 99. v H. König I. 308. II. 658. III. 555.

Gauhe I. 2203. Sinap II. 1124. Zedier I-X. 504-7. -v. Ucchlritz, dipl. Nachr. von 17021791, aus verschied. Kirchenbüchern,VII. 8187. v. Zedlitz.)

Wulhciifcld, s. Vittovich.

Wuthwchr, s. Medcrer.

Wiittcnhoftr v. Wüttcnlnirg. Der Verpflegsvcrwalter KristianW. wurde im I. 1792 mit v. Wüttenburg geadelt.sM. v. M. 289. - v. H.)

Wuttcrin v. Gondcnthurn. Josef W., Bürger und Rath zuBozen, wurde im Jahre 1758 mit v. G. in den Reichsadelstanderhoben. sM. v. M., Erg. 497. v. H.s

Wiiltkg v. Wuttgenau, s. Wuttgenau.

Wichel v. Wntzelliurg. Der kais. österr. Major Johann W.ist 1844 mit v. Wutzelburg in den Adelstand erhoben worden.sM. S.s

st Wichig, Wutsik, Wutzkc, ein neumärk. Geschlecht, dasam Ende des 17. Jahrhunderts erloschen ist. Wappen?sv. Ledebur III. 146.)

Wmsticrs, Diedrich, erhielt 1687 ein Neichsrittcrdiplom.sR. T. A. R.s

Wgbicki, ein in Westpreußen begütertes adliches Geschlecht.Wappen: Rogala. sv. Ledebur III. 146.) S. Wibycki.

st Wichranawski, früher im Großherzogthum Posen auf Wy-branowo. Wappen: Poray. sv. Ledebur III. 146.)

Wylkcrstoot, ein niederländ. Geschlecht, welches sich inviele Aeste verzweigt, als die Barone Wickersloot v. Schal-kieyk, v. Grevem ach er, v. Royestein, v. Weerdcstcyn;auch im Havel lande erlangte ein Zweig Besizungen. ArnoldAndreas v. W. besaß daselbst 1726 Marquard, sein Sohn Jo-hann Arnold war 1796 Präsident der Regierung zu Stettin,sv. Ledebur III. 146.)

Wgcgcchowski, v. Ichorrfaß-W., ein in Westpreußen an-gesessenes Geschlecht, sv. Ledebur III. 146.)

Wg^Iinski, ein westpreuß. Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur III. 147.)

Wqczolkowski, galizisch. Cirill v. W. stand-1357 alsHauptmann im 49. österr. Inf. Regiment.

Wqda, s. Weida.

Wydcnlirnck, W. zu Löe, Widenbruck. Nach den zur Oeffent-lichkeit gekommenen Nachrichten gewinnt es den Anschein, als obman hier zwischen einem älteren Herrengeschlechte und einem jün-geren Adclsgeschlechte unterscheiden müsse. So viel erstereS be-trifft, so erscheint solches bereits alscomes in Wiedenbruck" indem leztcn Viertel des 7. Jahrhunderts (?!) in Westfalen. ImJahre 952 kommt Drogo v. W., Widinbruc, als Fürstbischof vonOsnabrück vor (bei Hopf, hist.gcnealog. Atlas, 1358, ist nurDrogo gesagt). Angeblich waren die bedeutenden Güter bis 1369theilS verkauft, theils verschenkt. Wilh. Frei- u. Edclherr v. W.st 1835 zu Wien als Komthur des deutschen Ordens u. dcsignirtgewesener Landeskomthur Westfalens, k. k. Kämmerer u. Oberst -Wachtmeister; Ferd. Frhr. v. W. zu Löe 1835 Attache bei derk. k. Gesandtschast in München, später k. k. Kämmerer; er hatzwei Söhne. Der Schild zeigt in Blau einen r. Querbalken, indessen Mitte ein s. Stern, und oben und unten von 2 s. Sternenbegleitet.

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