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Walle —
Wallt
Jahrhunderts ausgestorbenes braunschweig, n, bremcn'scheSGeschlecht, das mit denen v. Gröpeling einerlei Ursprung hat,wie wenigstens aus der Ähnlichkeit der Wappen zu schließen ist.sMußhard 53l. - v. Meding I. n. 923. - Lüdersens Sammlung.
— v. H.s
2. Walle, Eduard, aus Flandern, wurde 1716 in denNeichsritterstand erhoben. sR. T. A. RZ
1 Wallcdc, Wallcbe, ein längst ausgestorbenes hildeshcim'-scheS gräfl. Geschlecht, auö dem Hermann v- W. im Jahre 1146Subdiakonus im hohen Stifte zn Hildes heim war.sZedler 1,11. 1931. - v. H.s
Wallen, Wählen, Wahl. In der Mark Brandenburg.sSiebmachcr I. 178. — Gauhe I. 2915. — Zedier Uli. 722 s Vergl.Wahl.
Wallcnbcrg-Pachaly. Der preuß. Sekondlieutcnant K. G. G.W. hat 1342 die Erlaubniß erhalten, den Namen u. das Wappendes erloschenen Geschlechts v. Pachaly den seinigcn beifügen zudürfen. W. ist eine adliche Familie in Schlesien, welche eingroßes BankicrhauS in Breslau unterhält, das die Firma „G.v. Pachaly scl. Neffen" führt, und dessen Vorstand der Kommerzien-Rath C- A. G- v. W. ist. Derselbe bcsizt auch das schöne großeRittergut Pcterwitz bei Canth. Die Familie heißt ursprünglichDucius. Ernst Gotllieb D. wurde 1727 mit v. W. in den böh-mischen Adclstand erhoben und 1737 dem böhm. Ritterstandebeigesellt. Sie ist in Schlesien und Ostpreußen angesessen.S. auch Ducius v. Wallenburg.sKneschke, Wappen I. — v. Zedlitz. — v- Ledebur III. 75.s
Wallenburg. Im I. 1796 war ein Josef v. W. Accessist beider k. k. österr. Bankalgefällenadministration u. ein anderer Herrv. W. Dolmetscher bei der k. k. Jnternunziatur in Konstanti-nopel. Beide sind ohne andere Namen angeführt. Vergl. Du-cius; Eberl. sWicncr Adreßb. v. 1796Z
Wollcndors. Karl Anton Gerhard v. W. war Erbherr aufGroß- und Klein - Masselwitz bei Breslau, sv. Zedlitz^Unter dem Namen W. kommen die v. Walderdorf öfters vor.Wollenstld, s. Wenzel.
Wallcnhai», s. Oswald v. W._
Wallenrod, Wallenrodt, Waldenrod, eine reichsfreic fränkischeFamilie, die sich auch in Preußen ansässig machte. Georg v. W.war zu Ende des 16. Jahrhunderts am Hofe K- Otto's II. KonradTieber v. W. war im I. 1396 Hochmeister des deutschen Ordensin Preußen und nahm deswegen den fürstl. Titel an- In derMitte des 17. Jahrhunderts wurden sie Freiherren und darauf derpreuß. Oberrath und Obermarschall des Königreichs Preußen,Kristof v. W., bei der preuß. Königskrönung am 18- Jan. 1761in den Grafenstand erhoben. Mit seinem Sohne erlosch diese gräf-liche Linie. sBicdermann, Voigtl. Tab. 216 — 65- — v. Falkenstein,Anual. Nordgav. II. Nachlese 255; Cod. dipl. 442; Chron. Schwabaccns.
— Spcncr, histor. iusigu. P. gen. p. 296. — Wig. Hund II. 167. —Pastor im Anh. seiner Francon. rcdiv- 592. — Jmhof, not. proc. Jmp.Lib. 2. c. 8. — v. Hesuer, preuß. Adel S. 39. T. 35. — V .Ledebur III.S. 75. — v. H. - Sawcr 144. 367. — Gauhe I. 2034. II. 1261 u. f.
- Zedier llll. 1639—46. — v- Meding III. n. 999. — Siebmacherl. 192. n. 6. 194. u. 12. — v. Zedlitz.s
Wollenste, s. Bicnefeld. — Wollcusperg, s. Wallich,f Wollenstem, eine in Unterhessen am Schwalmstromc be-trächtlich begüterte Familie, deren Stammhaus gleichen Namenszwischen Hersfeld und Schwarzenborn liegt, welche aber ausge-
storben ist. Sie soll in den ältesten Zeiten dem Grafenstande an-gehört haben. sKuchenbecker, Annal. Hast. Coll. p. 127; Cott. 5. p. I;Coli. 6. p. 563. — Gauhe I. 2923. — Siebmacher I. >34. — Zedierllll. 1343. — v. Meding I- u. 924. — Sagittar, gleich. Hist. 357-l
Wollenstem, s. Schindler; Waldstein.
-s Wolter Ml Wildthurm, eine Kay er. Familie, welche zwi-schen 1165 u. 1548 vorkommt, aber in der Mitte des 16. Jahr-/Hunderts ausgestorben ist. sW. Hund 364 — 66. — v. H.s
Wöllersberg, s. Told.
Wollcrsbrium, Seimiger v. W., in Schlesien. Im Anfangedes 19. Jahrhunderts standen die Mitglieder dieser Familie häufigim preuß. Heere, sv. Ledebur III. 75.s
Wollersdorf. Lotharius Frhr. v. W. zu Molöberg wurdeim Jahre 1742 bei der Krönung Karl's VII. mit dem SchwerteK. Karl's d. Gr. zum Ritter des hl. röm. Reichs geschlagen.sZcdler llll. 1649. — Siebmacher III. 114. n. 5. — v. H.s
Wollcrstc. Die ans Darmstadt gebürtige Bürgerstochter undSchauspielerin Henriette Mendel, mit welcher sich Herzog Ludwigin Bayern morganatisch vermählte, wurde 1859 zur Baroninv. W. erhoben. sJllustr. Zeit, vom 13. Juni 1859. S. 398. — A. A.Zeit-, Juli I859,s
Wollersheim, s. Rasar.
Wollcsoky, s. Karaiczay.
Wollcslmrg, s. De st all es.
Wollest, s. Nicolich.
Wolsfeld, s. Wallusch eck.
1. 1 Wolthausen, Heinrich v. W. lebte im I. 1256; Sieg-fried v. W. 1291; Engelhard v. W. 1354. Von der Burg W.sieht man noch Spuren bei dem Pfarrdorfe W. im Württemberg.O.A. Gcrabrunn.
2. Wolthausen, gen. Kilchberg. Der Bischof Konrad II. vonMeißen, ans dem gräfl. Hause Kirch berg, welcher im Jahre1378 (v. Meding sagt wol irrig 1375) verstarb, schrieb sich W.zu K., welchen Beinamen W. der Bischof wol nur von der Pfalz-Stadt W. oder aus einem andern noch unbekannten Grunde an-genommen hat. sAvemann's vollständ. Bcschr. von Kirchberg 169 u. f.— v. Meding I. n. 925. — v. H.s
Wollhcim, s. Sieben rock.
Wollhoffcu. Georg Mathias v. W. erhielt am 14. Febr. 1769die Bestätigung des Reichsadelstandes. Die Bcsizungen der Fa-milie liegen im Rosenberg'schen in Schlesien.
sM. v. M., Erg. 484. — v. Ledebur III. 75. — Dorst, schles. Wppb.Nr. 593. — v. Zedlitz. — Sinap II. >997. — v. H.s
Wollich v. Wollcusperg. Michael W. wurde im I. 1722 mitv. WallenSperg geadelt. Ein Landschaftssekrctarius zu Laibach,Johann Josef v. WallenSperg, hatte 1711 das Jnkolat inKrain erhalten. Vergl. Wallen berg.
sv. Hesuer, kraiuer Adel S. 21. T. 29. — M. v. M., Erg. 484. —v. H.s
Wallis, eine gräfl. Familie in Schlesien, die auö Schott-land entsprossen sein soll, und zwar aus dem Hause Carignanoder Carickmaiu, von dem sie noch den frhrl. Titel führt, und dieim 36jährigcn Kriege nach Deutschland gekommen sein soll. Auödiesem Gcschlcchte wurde der Kämmerer uud Oberst Georg OlivierW., Frhr. v. C-, uud dessen zwei Brüder Franz und Joh. Hugo