Wallis — Walr
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im I. 1766 mit der Benennung „Graf v. W. und Frhr. v. C."in den böhm. Grafenstand erhoben. fGauhe I. 2039. — M. v. M.S. 31. — Genealog. Taschenbuch der Grafen für t826. S. 134 n. f.fDer Freiherr u. Oberst Franz Wenzel v. W. wurde im I. 1724in den Reichsgrafen- und im I. 1736 als Feldmarschalllieutenantin den österr. Grafenstand erhoben. fM. v. M., Ergänz. S. 35.sDer Patrizier Frhr. v. W., dessen Bruder Robert und ihre Vet-tern Eduard, Philipp und Olivicr wurden im I. 1767 in denGrafcnstand erhoben. fM. v. M. 3I.f Die Grafen v. W. erhieltenam 27. April 1813 die steycr. Landmannschaft u. sind jezt derermehrere in kais. österr. Diensten. fSchmutz IV. 303. - Genealog.Handb. S. 46 s Sinap, II. 1697, führt noch zwei Personen, ge-nannt W. und v. W., an, ohne etwas von den Grafen v. W.zu bemerken; man weiß daher nicht, ob noch eine andere Familiev. W. in Schlesien vorhanden war. fv. Ledebur III. 75- 356. —Kneschke, Grafcnhäuser. — v. H.sWallishoft», f. Pietsch.
Wallmcnich. Der kurtrier'sche Hof- und Ncgiernngsrath,nachher geh. Rath und KabinetSrcferendär W. und sein BruderAnselm Franz W., kur mainz. Hof- u. Ncvisionsrath, erhieltenvon K. Josef am 14. Mai 1788 ein Adelsdiplom,fv. Hefncr, bayer. Adel S. 121. T. 150. — v. H. — v. Lang 586.sWalluwor, f. Singer.
Wallncr, Fr., österr. Hofrath u. Referent bei der General -Artilleriedirektion, wurde 1854 in den rittermäßigen Adelstand er-hoben.
fA. A. Zeit. v. 1855. — Oesterr. Milit. Schemat. v. 1855.fWallpach z» Schwmmiscld. Der Pfandhansamtmann Kristof W.erhielt am 12. Mai 1692 von Kaiser Leopold ein Adelsdiplom. Diev. W. stammen aus dem Achenthal; 1661 kam Ulrich W. nachHall in Tirol. Joh. Karl W. v. S. wurde am 26. Okt. 1838in die tiroler Landstandschaft aufgenommen.
fv. Hefner, bayer. Adel S. 121. Taf. 150; tiroler Adel S. >8. T. 22;Erg. Bd. S. 27. T. 12. — v. H. — Kneschke, Wappen IV. — v. LangS. 586.s
1 Wallscc, Walsee, Waldsee, Waclzse, eine ehemalige schwä-bische, sich unter K. Rudolf I. nach Oesterreich wendende unddaselbst sowie in Step ermark an die 56 Schlösser und Herr-schaften besizende freihcrrliche Familie, die auch das Erbmarschall-Amt in Oesterreich an sich gebracht. Eine Linie hat auch dasErbkämmereramt besessen u. sich davon Kämmerer v. Walseegenannt. Sie starb im Jahre 1483 mit Neinprecht v. W. aus,worauf Oberwalsec mit Barbara v. W., Gemahlin des Grafenv. Schauinberg, an diese Grafen gekommen. Bei Bncclin, III.P. 356, ist eine Stammtafel der v. W. bis zu ihrem Abgange zufinden. Jezt führt das gräfl. Geschlecht St. Julian den Titelder Grafen v. W. fSpangenberg, Adelöspicgel. — v. Hoheneck II. —Lucci, schles. cur. Merkwürdig?. 108. — Prcvenhueber, Annal. Styr. —Ganhe 1. 2038. — Zedier Uli. 1705. — Wppb. des costnitzer Concilii.Siebmacher II. 92. n. 13. V. 14. n. 6. — v. Meding III. n. 899 undS. 846. Man vergl. auch I. n. 139, wo bemerkt ist, daß Berg, S. 78,die Erbtruchsessen v. Walsee unter die 4 Erbtruchscssen des Reiches und,S. 83, die Walsee unter die 4 edlen Knechte zu Oesterreich zalt. —Schmutz IV. 304. — v. H. — Kneschke, Gräfenhausens
Wallstalic. Daß diese Familie zu der v. schulenburg'scheugehöre, zeigt König, III. 1666, an.fGerken, Diplomatar. I. 290. — v. H .sWalljiadt, f. Zwenner.
Stammbuch des Adels In Deutschland. IV.
Wallthor, s. Hartlieb.
Wallum, s. Horpusch.
Wallnschcck v. Wallftld. Der Unterlicnt. Joh. W. wurde imJahre 1811 mit v. Wallfeld geadelt.fM. v. M., Erg. 484. — v. H.s
Wallwih, Walwitz, Walbitz, Walwigk, Walwick, ein sehraltes, seit 1324 bekanntes adliches und seit dem 29. April 1762reichSgrafl. Geschlecht, in Sachsen, Anhalt und Schlesienseßhaft. fKuauth, Prodrom. Misn. 589. — Sinap II. 1097 u. f. —Zedier Uli. 1883 — 91. — Beckmann'« anhalt. Hist. VII. 282 u. f.Tab. 6. — v. Hefner, sächs. Adel S. 6. T. 5. — v. Ledebur III. 77. —Sachs. Wppb. II. 10. — Kneschke, Gräfenhausen — Köuig II. 1193—1203. — Siebmacher I. 161. n. 2. V. 71. n. I. — v. Meding I. n. 928.
— Allgem. gen. Hdb. I. 837. — Stamm- u. Geburtslinie des uraltenadl. Geschlechts der v. Wallwitz von 1357- 1624. Zcrbst, 1624. Fol.
— v. H.s
Wallwoden, f. Walmoden.
1. Walmrrodc, ein gräfl. böhm. Geschlecht, das von denenv. Wald er ode ganz verschieden ist.
fRcdcl's sehensw. Prag 122. — Zedier Uli. 1724. — SicbmacherIII. 49. u. 3. - Fahne I. 442. — v. H.s
2. Walmcrodc, eine andere Familie im Kölnischen, welcheeinen 6mal guergetheiltcn Schild, im rechten Obcrwinkcl eine Vie-rung, worin ein laufender Hase, führt. sFahne II. 188.s
Walmcrodc, f. Benninghausen v. W.
Walmodcn, Wallmoden, Wallwoden, Gimborn, ein nied er-st ich sischeS sehr altes adl. Geschlecht, das von einem griechi-schen Edelmann Theodnlo abstammen soll, der um das I. 993mit dem Bischof St. Bernwardo von Hildcsheim in diese Gegendgekommen u. im 11. Jahrh. das gleichnamige Schloß erbaut habensoll. Nachdem dieses Geschlecht die dem fürstl. Hause Schwarzen-berg damals gehörige Herrschaft Gimborn abgekauft hatte, nah-men sie den Namen G. als Beinamen an. fC- B. Behrens, hist.Beschreib, des Hauses v. Stcinbcrg, in den Beil. n 16. — M. GeorgThym, des adl. Helden Thedel v. W. der unversehrten tapfern Thatenviel hübsche GeschO Wolsfenb. 1563. 8. - Gauhc I. 2037. - Stammder Herren v. W. in Append. der Beschr. des Hauses v Steinberg. —Pfeffingcr, Hist. des Hauses Braunschwcig II. 158. 162. — SicbmacherI. 185. n. 1. — Lüdersen's Samml. — v. Meding I. n. 926. II. n. 935.
— Leuckfeld, Antiq. Pocldens. p. 361. — Grupen, Orig. et Antiq. Han-nover. p. 137. 140. — Zedier I-II. 1725-27. - Allgem. geneal. Hdb.I. 886. — Geneal. Taschenb. der Grafen. 1826. S. 135. — N. geneal.Handb. v. 1778; Nachtrag II7-2I.s Amalie Sofie Marianne, ge-schiedene v. W., geb. v. Mendt, Favoritin K. Georg's II. vonEngland, wurde von demselben am 8. April 1739 zur Gräfinv. Nimuiouth ^ England erhoben. Joh. Ludwig v. W., ihrSohn, kais. Generallieutcnant, wurde am 27. April 1781 in denGrafcnstand erhoben und erhielt am 17. Januar 1783 den Bei-namen Gimbor n. Durch Beschluß der deutschen Bundesversamm-lung gebührt dem Haupte der Familie das Prädikat „Erlaucht".
fGrotc, hannöv. Wppb. -4. 6. 6. 5. — Mecklenburg. Wppb. 1,11. 193.
— v. Hefuer, Mecklenburg. Adel S. 21; hannöv. Adel «. 29. T. 33. —Korresp. v. u. f. Deutschland. 1848. Nr. 41. — Genealog. Staatshdb.v. 180». I!. 127. — Gothaer Hofkal. für 1834. — v. d. Knesebeck. —Kneschke, Grafenhäuser. — v. H.s
Woliihorst, s. Valmagini v. W.
Walpodc (drei Wecken schräg hintereinander, schwarz in S.),waren Burgmänner zu Hartenfels, Nassau.fHist. Trev. II. 7.s
Walrobc, Wallrabe, eine Pfälz. Familie, die schon im Jahre1352 vorkommt. fDöderlein, Nachr. von dem uralten Geschlechts der
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