Waldo — Walle
v, M-, Erg, lll.s 4. Der Landrcchtsbeisizer Gottfried Jgnaz Frei-herr v. W- in Mähren, welcher am 27. November 1727 in denböhm. Grafenstand erhoben wurde. sM. v. M., Erg. 35.s 5. DerKreishauptmann Franz Augnstin v. W. zu Brünn, welcher imJahre 1742 in den böhm. alten Frciherrnstaud erhoben wurde.
sM. v. M., Erg. 112. — Redel's sehensw. Prag 128. — Gauhe II.S. 1260. — Zedier 1,11. 1435. — v. H .s
Waldoui, f. Waldau.
Waldomski. Diese stammen aus Bayeru, wo sie sichv. Weusing nannten. Sie wendeten sich nach Ostpreußen,erwarben Waldow und nahmen den Namen davon an. Siesind anch in Westpreußen begütert. Eine andere Familie, inWestpreußen und in Posen seßhaft, nennt sich Koldras-W. und führt das Wappen Dolenga. sv. Ledebur III. 74.sWaldpach, s. Walther.
Waldreich zur Ehrcnporth. Balthasar W. von Zoblach inTirol wurde im I. 1734 mit dem Beisaze „zu E." geadelt.fM. v. M., Erg. 483. - v. H.f
Waldschachcr v. Freyenburg. Joh. Baptist W. und sein SohnJohann Stefan, in Diensten des Fürstbischofs von Brixen, wur-den im I. 1714 mit v. F. in den ReichSadelstand erhoben.fM. v. M., Erg. 483. - v. H.fWaldschmicdt. Der Professor der Rechte u. Hess. Regierungs-Rath Joh. Wilh. W. wurde 1740 vom rhein. Reichsvikariat inden Adelstand erhoben. fM. S.s
ch Waidscc, ein altes schwäb- Geschlecht, welches seinen Namenvon der nun im Besize der Truchscsse, Grafen u. Fürsten v. Wald-burg befindlichen Stadt u. Herrschaft Waldsee hat. Sie folgtendem habsburg. Kaiscrhause nach Wien und verkauften 1331 ihreHerrschaft an die Truchsesse v. Waldburg.fGriesinger 150I.s
Waldstättcn, s. Haycck.
Waldstciii, Wallcustein, W. v. Wartend erg, ein altesböhm. Geschlecht, das von denen v. Wartenberg abstammt.Zdencko I., Herr von Ralsko, baute sich in Böhmen dasSchloß Wald st ein, nahm davon den Zunamen an und starb imJahre 1236. Seine Nachkommen verbreiteten sich in Böhmen,wo sie, eigentlich der Aelteste deö Geschlechts, auch das Oberst -Erbvorschneidcramt hatten, nnd in Mähren. Aus ihm entsproßvorzüglich Albrecht Wenzel Eusebius, Herzog von Friedlandund Sagan, kais. Generalissimus, der von K. Ferdinand II. inden Grafen-, im I. 1628 in den Reichsfürstenstand erhoben, 1634aber von dem Inländer Deverour und seinen Hellebardieren er-mordet wurde. Aus diesem Geschlcchte sind auch der geh. Rath,Kämmerer und Obersterbvorschneidcr in Böhmen, Graf JosefGeorg und Vincenz Graf v. Wallcustein, die im I. 1758 denNamen der ausgestorbenen Herren v. Wartenberg, welche Ab-kömmlinge der v. Ralsko gewesen, als ihrer ersten Stammeltcrn,und die Vereinigung ihres Wappens mit dem v. wartenberg'-schen erhielten, die Benennung „Grafen v. Waldstein und Herrenv. Wartenbcrg" annahmen.
sJoh. Tanneri S. I. Amphitheatrum gloriae Spectaculis Leon. Wald-steinior. adornat. Praga, 166l. Fol. — Siebmacher V. 4. n. 3, eine sehrfehlerhafte Wappcndarstellnng. VI. 4. n. 3. — Balbini Tabullar. stcmmal.regni Bohcm. Praga, 1678. Fol. — Jmhof, notit. proc. Lib. VII. c. 19.
— Spener 564. Tab. 24. — Sinap I. 223. II. 269. — Hübncr III.S. 679 —82. — Pfeiffer's Schauplatz des alten Adels in Mähren 74.
— v. Meding III. n-908. — Lucä, fehles. Denkwürdig!. — Genealog.
Taschenb. der Grafen. 1826. S. 132—34. — Gauhe I. 2030-33. —Zedier Dil. 1507 — 61. — Allgem. genealog. Handb. I. 832 — 86. —M. v. M. 31. — Hartmann's Samml. — Taschcnb. der greift. Häuserauf 1814 u. f. — Hyrtl, die fürstl.. gräfl. u. frhrl. Familien der österr.Monarchie II. — v. Ledebur III. 74. — v. H. — Kncfchke, Grafenh.f
In St eh ermark kommen im 12., 13., 14. u. 15. Jahrh.v. W- vor, welche mit den vorigen wahrscheinlich in Verwandt-schaft gestanden. fSchmutz IV. 362 u. f. — v. H.s
-f Waldjiromcr, Waldströmcr, Waldstromcyer, Waldstrommerv. Reichelsdorff, eines der turniermäßigen Nürnberg. Geschlechter,das früher Stroh meyer hieß, aber seinen Namen änderte, weiles das Forstmeisteramt in den Reichöforsten zu Nürnberg erblicherlangte, dessen Belehnung K. Karl IV. am 17, Sept. 1364 er-neuerte. 1366 wurde das Amt an die Stadt verkauft. Karl V.erneuerte am 1. Juni 1551 sein Wappen und das Nürnberg.Patriziat nahm es am 5. April 1729 wieder in sich auf. Er-loschen 1844.
fBicdermann, Nürnb. Tab. 545—52. — Will's Nürnberg. Munzbelust.I. 179. — Würfel's Nachtr. zu der Nürnberg. Stadt- u.'Adelsgcsch. I.S. 41. — Gauhe II. 1895. — Tyroff I. 62—64. Tab. 3. — SiebenkcesI. 62. — Zedier Dil. >561—66. — v. Lang 535. — N. geneal. Hdb.1777. S. 347 u. f. 1778. S. 394. — Siebmacher I. 103. n. 6. II. 155.n. 2. VI. 23. n. I. — v. H.s
Waldstromnser, s. Wald ström er.
Waldthuri», s. Lang.
Waldthurn, ein bayer. Geschlecht.f Hart man n's Samml . — Siebmacher II. 63. n. 13. — v. Hs
Waldungen, s. Jäh ring v. W.so. Hefner, Erg. Bd. S. 48.sWaldwicsen, s. Stricksrock.
-f Walcwigghc. Albertus de W., ein (adlicher) Bürger undRath (consul) zu Ostcrwieck 1363.fUrk. Buch für Nieders. III. 54.s
Walcwski, mit dem Wappen Kolumna. 1862 erlangte einZweig dieser Familie von Napoleon die Grafenwürdc. 1736 be-saß sie Mgowo im Kreise Culm i» Westpreußen, 1788 Soy-kowo im Posen'schen und 1854 Ulbcrdorf in Schlesien.
sv. Ledebur III. 74. — v. Hefner, galiz. Adel S. 30. T. 33 lim Wappendas blanke Schwert, französ. Militär-Grafen-Beizcichenl.
Welheim, I. N., Bürgermeister zu Ofen, wurde 1852 inden österr. rittcrmäßigen Adelstand erhoben.sA. A. Zeit. v. t852.s
Walhiisen, s- Walthausen.
Waligorski, ein in Schlesien u. Posen 1816 angesessenesGeschlecht. Wappen: Odrowonz. sv. Ledebur III. 74.s
Walka» v. Adlern. Joh. Adalbert W. v. A. wurde im Jahre1761 in den böhm. alten Frciherrnstaud erhoben.sM. v. M., Erg. 112. — v. H.s
Walkiunuski-Walichnouiski, im Großherzogthum Posen seß-haft. Wappen: Wieruszowa. sv. Ledebur III. 74.s
Wallaschcek v. Walberg. Der Rittmeister Johann Georg W.wurde mit seines Bruders Sohn Theobald im I. 1758 mit demBeinamen v. Walberg geadelt. sM. v. M. 236. — v. H.s
Walla«, s. Fastenberger. Wahrscheinlich einerlei mit Lud-wig v. W., welcher 1857 als Uuterlieutenant im 39. k. k. Inf. -Regiment stand.
Watlborn, s. Ungar.
Wallburg, s. Weber.
1. 1 Walle, ein zu Ende des 15. oder zu Anfang des 16ten