Wah — Maitz
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1. Die v> W. im Oldcnburg'schen auf Dötlingen; inB- ein Helm zwischen zwei s, Flügeln.
2. Die v. W. auf Wehra im HildeSheim'scheu; ein silb.Querbalken, vorn mit drei Spizen oben und unten, hinten in G.ein schw- Adler.
3. Die v. W. in Franken; schräglinkS getheilt, rechts inS. ein blauer, links in B. ein f. Querbalken.
4. Die W, auf Lagschau in Westprenßen, Kreis Danzig;1673. W.: OkSzag. Angeblich altes poln. Geschlecht.
5. Die v. d. W. auf Brucken in Ostpreußen, 1684;1724 i» poln. Kriegsdiensten. In R. ein s. Schildchen, andessen drei Ecken' sich Lilien befinden.
Wahlen, genannt Jurgas, s. JurgaS.
Wuhlenburg, s. Jüttner.
1. Wähler, Fr. M., kais. österr. Oberstlieutenant, wurde1846 in den Adelstand erhoben. sM. S.s
2. Wahler zu Azclbcrg und Vberbürg. Der wnrzbnrg'scheund bamberg. Kommerzienrath und Kaufmann W. zu Nürn-berg erhielt am 14. Dez. 1758 von K. Franz I. ein Adclsdiplom.
sv. Hcsner, bayer. Adel S. 121. T- 150. — ve Lang 532. — v. H.sWahlfeld, s. Grieninger.
Wahrburg, s. War bürg.
1. Wahren, Wärin, eine der ältesten mcißn. Familien, dieauch in der Niederlausitz sich ausgebreitet hat. Von Hermannv. W. sagt Weck in der Beschreibung der Stadt Dresden, daß erim I. 1121 dem meißn. Landtage auf dem Culmberge mitbeigewohnt habe. fRechenberg, de nobil. Misu. liter. — Gauhe l.S. 2016.— Kuauth, prodr. Misu. 589. — Albin, Hist. der Grafenv. Werthern 72. — Siebmacher l. 163. n- 6. — v. Mcding I. n. 917.— v- Ledebur III. 70. n. I. — v. H.s
2. Wahren v. Wcdclwih, in Sachsen begütert, im Wappenverschieden von den Wahren in der Ober- und Nicderlausitz.
sv. Ledebur lll. 70. n. II. — Siebmacher I. 163 sWahrcnbcrg, auf Duthen in Ostpreußen,sv. Ledebur Iii. 70, ohne Wappen-AngäbestWahrlich, s. Bub na.
Wahrmcycr, Nikolaus, kaiserl. Hauptmann, erhielt 1629 denAdelstand. sR.T.A. Rst
Waiap v. Waia- Joh. Antou W. v. W., Wirthschaftshaupt-maun auf den Gütern des Jnngfrauenklostcrs zu St. Anna nächstBrünn, wurde mit seinem Bruder Leopold Josef, Landesbuchhalterin Mähren, im I. 1744 in den böhm. alten Ritterstand er-hoben. sM. v. M., Erg. 221. - v. H.s
Waibel, Weibel, Georg, k. span. Leibgardefeldwaibel, er-langte 1621 einen Adelsbrief. sR. T. A. Rst
Waibl u. Draitseld. Johann W., Sindikus in Konstanz,Wurde am 11. April 1676 von dem damaligen Pfalzgrafcn Joh.Baptist Gr. v. Willcnbroch mit v. B. in den Adelstaud erhoben.sCast, Adelsbuch von Baden, wo auch das Wappcn.s
's Waiblingen, ein ursprünglich schwäb. Geschlecht, welchessich auch nach Ostpreußen verbreitete und Lochstadt (KreisFischhausen) erwarb- W.; In S. ein r. Hirschgeweih.
sSiebmacher 1. 142. Ii. 92. v. Ledebur lll. 70. — v. Mcding I.n. 652. — Schannat, fuld. Lehnhof 18Ist
Waiczcuova, s. Biichma.
Waidburg, s. Letzter.
Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.
Waidcle, Dr., niedere sterr. Oberlandgerichtörath, wurde1854 geadelt. sA. A. Zeit. v. 1854st
Waldenau, s. Jäger.
Waidenstrauch, s. Wetz räch er.
Waidcuthal, s. Gcmperly.
Waidmannödors. Diese wurden am 2. April 1659 vom Kaiserin den Frciherrnstand n. am 13. Aug. 1658 in die steyerischeLandmannschaft erhoben und besaßen VasoldSberg w. Es istdiese Familie, die Waidmaun genannt, ein sehr altes tirolerGeschlecht, welches in der Person des Johann Waidmann imJahre 1569 den Adel- und Ritterstand mit v. WaidmanIls-dorf erlangte. sTaschenb. der frhrl. Häuser auf 1849. — Hprtl, diefiirstl., gräfl. n. frhrl. Fam. der österr. Monarchie. II. B. von >851. —v. Hefner, bapcr. Adel S. 62. T. 66; kraincr Adel S. 21; görzer AdelS. 31; Erg. Bd. S. 21. — Kneschke, Wappen II. — Schmutz IV. 295.- v. H.s
Waidtmanii. Der Reichövikariatö-Herold Math. Friedrich W.erhielt von den Kursürstcn Karl Philipp n. Karl Albert als Neichs-Verwcsern am 12. Jan. u. 4. März 1749 Adelsdiplomc.sv. Lang 583. — v. Hefner, bayer. Adel S. 122. T- 150. — v. H.s
Wailckhl v. Saackhen. Die adoptirten Söhne der Schwester-Tochter des Obersten Joh. Kristof v. S., Franz Anton Ferdinandund Adrian Engelbert, wurden im I. 1719 mit W. v. S. geadelt.sM. v. M., Erg. 431. — v. H.s
ch Waise, Wahsen, ein meißner ausgestorbenes Geschlecht.Georg W. war 1569 Amtmann zu Langensalza; er kommtunter den Lehnsleuten der Grafen v. Stolbcrg vor.sSiebmacher l. 163- ^ v. Ledebur III. 70.s
Waijs, Wayß, v. Fcurbach, eine ehemalige rheinländischc,reichsfreie adliche Familie, die ehedem Voigt v. F. hieß. DenNamen Waiß nahm ein nach seines VaterS Tode Geborner an,den man den Waise v. F. nannte. Die ordentliche Stammreihefängt mit dem Ritter Eberhard W. im I. 1266 an; von seinenNachkommen waren Viele Burggrafen oder Burgmänner vonFriedberg. Sie starben im Anfange des 17. Jahrhunderts aus.
sv. Hattstcin I. 612 u. f. — Gauhe I. 2016 n. f. — Zedier IstlI.S. 871. — Sicbmacher V. 126. n. 7. — v. Meding II. n. 929. —v. H.s
Waith, Nikolaus, wurde 1571 in den Adelstand erhoben.sR. T. A. Rst
Waitz ». Esche». Der ehemalige kurhcss. Minister u. Besizervon Eschen, Oldendorf w. im Großherzogthum Mecklen-burg, Jakob Sigmund W. v. E-, wurde 1764 in den Freiherrn-stand erhoben. Er hatte nur einen Sohn, welcher, ohne Kinderzu hinterlassen, starb. Er adoptirte sonach die Kinder seiner Tochter,einer verehelichten Hilchen, mit der Verbindlichkeit, den NamenW. v. E- ausschließlich anzunehmen und zu führen, wozu die vomFrhrn. v. Ledebur angeführte kais. Adelung allerdings nöthig war.Von diesen war Friedrich Sigmund Frhr. W. v. E- kurHess,geh. Rath u. Staatsminister und starb am 14. Okt. 1396. SeinSohn Karl war landständ. Deputirtcr in Kassel.
Die Familie W- soll ursprünglich aus Ungarn stammen unddort de Vaczi geheißen haben. Theodor de V- soll im Gefolgedes Markgrafen Wilhelm von Thüringen um 1972 nach Thü-ringen gekommen sein. Sein Sohn ward der Stammvater 6erthüring. W. Diese Familie empfing um 1144 und 1153 be-deutende Lehen von den Aebten zu Reinhardsbrunn undGeorgcnthal. Das Geschlecht kam aber zurück, und nach dem
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