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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wagn Wah

Erhebung in den Adel- u, Ritterstand des Obervogts Ludwig W.v. F. der Großherzog von Baden am 12, März. 1316 anerkannthabe. Jndeß war es keine neue Erhebung, sondern nur eine An-erkennung nnd Bestätigung. fArchiv für Gesch., Gcncal. u. Diplom.S. 84. Die württ. Wappenbücher von L. Dorst u. I. A. Tyroff.Griesinger 1487. v Hefncr, württ. Adel. Frhrl. Taschenb. v. 1857. Kncschkc, Wappen >.f

25. Wagner v. Liebcnstciuhaf. Jakob Leonhard und SigmundW., Gebrüder, in österr. Diensten, wurden 1612 mit v. L.geadelt. fR. T. A. R.f

26. Wagner». Trcncnfcls. Anna Regina W. wurde am 17. Okt.1746 mit v. T. geadelt; sie war mit dem Grafen Friedrich Karlv. Warte nberg vcrhcurathet.

sGcnealog. StaatShandb. von 1748. S. 327.s

27. Wagner v. Wagenau. Der lichtenstein. Rath JohannHeinrich W. zu Troppau wurde im I. 1725 mit v. Wagenauin den böhm. Rittcrstand erhoben u. am 24. Okt. 1725 präsenlirt.

fM. v. M., Erg. 22l. v. H.s

28. Wagner v. Wagenburg. Der Sekretär des niederöstcrr.S tatthalters Grafen v. Windischgrätz, Eberhard Friedrich W.,wurde im I. 1747 mitEdler v. Wagenburg" in den Reichs -Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg. 22l. Geneal. Staatshdb.von 1748. S. 327. v. Hf

29. Wagner v. Wagenburg. Der SiegelamtsobcradministratorJohann Kristof W. wurde im Jahre 1766 mit dem Beinamen».Wagenburg in den Ritterstand erhoben. Derselbe war alsfreier Bürger zu Dur in Böhmen wegen seiner im Kriege von17421747 mit Lebensgefahr geleisteten Dienste im I. 1762 inden Adelstand erhoben worden.

fM. v. M. I5l; Erg. 280. - v. H.s

30. Wagner ». Wagendarf. Der Magistratsrath Franz W. inWien wurde im I. 1793 mit v. Wageudorf geadelt.

fM. v. M. 280. v. H.f

31. Wagner v. Wagcnscls, Dr. d. R., Lehrer bei ErzherzogJosef von Oesterreich, uachmal. K. Josef I., wurde um 1696 mitdem Beinamen in den Freiherrnstand erhoben. fVehse, Gesch. desösterr. Hofes u. Adels VI. I59.f Es scheint beinahe, als ob folgenderJoh. Kristof W. v. Wagenheim dieselbe Person sei und durchSchreibfehler Wagenheim entstanden sei.

32. Wagner v. Wagenhcim. Joh. Kristof W., Gcneraladjutantoder Auditor, wurde 1696 mit dem Beinamen v. Wagenheimin den rittcrmäßigen Adelstand erhoben. fR. T. A. RZ

33. Wagner v. Wagenhofen. Balthasar Ernst W. und seinesBruders hinterlassen«: Söhne Joh. Valentin und Konrad W. wur-den im I. 1719 mit v. Wagenhofen in den böhm. Ritter-stand erhoben. fM. v. M., Erg. 221.j Der Oberbereitcr derniederöstcrr. LandschastSakademie, Ernst Emanucl W. v. W.,erhielt im I. 1737 die Bestätigung des R. Adelstandes. fM. v. M.,Erg. 482. v. Zedlitz. v. Ledebur III. 69.s In Schlesienseßhaft, sv. HI

34. Wagner v. Wagcnsfcl). Josef Anton W., Wirthschafts-Beamter des Bischofs von Ol mutz, wurde im Jahre 1743 mitv. Wagensfeld geadelt und als Oberamtmann in Mähren imJahre 1752 in den böhm. Ritterstand erhoben.

fM. v. M., Erg. 22l. 482. - v. H.s

35. Wagner v. Wagnern. Peter Sigmund W., Dr. der Philo-

sophie und Medizin, wurde im I. 1733 mit v. Wagn eru in denReichsadelstand erhoben. fM. v. M , Erg. 482. v. H.f

36. Wagner v. Wallkirchen. Georg W., kais. Hofkontrolleur-Amtsverwalter, wurde 1641 mit obigem Beinamen geadelt.

fR. T. A. R.f

37. Wagner ». Wcltcrstädt , österreichisch. Karl W. v. W.stand 1857 als Kadet beim 12. k. k. Art. Regiment.

Wagner ». Iärnthcin, s. Särnthein.

Wagncrseek. Will). W- erhielt am 1. Sept. 1584 die Edcl-mannsfreiheit. fv. Hellersberg 37.f

ch Wahdcn. Heinrich v. W., kurbrandenburg'schcr undstift-hcrword'scher Rath und Primarius, erlangte 1687 Bestäti-gung seines adl. Standes. fR. T. A. R.^j Nach v. Ledebur, III.S. 69, erhielten sie erst den Adelstand.

1. s Wahl, W. v. Rothenhusen, ein gräfl. Haus in Bayernund Böhmen, wo dessen Güter im I. 1714 für 100,000 fl. anden Fürsten v. Lichtenstein verkauft wurden. Früher war dasGeschlecht blos adlich, Joachim Kristiau v. W., kais. General -Feldzcugmcister u. Oberst, aber wurde von K. Ferdinand II. imJahre 1636 in den Grafenstand erhoben. Das Geschlecht, welcheswahrscheinlich erloschen ist, schrieb sich nach Anleitung der Reichs-Taramtsrechuung v. der Wahl. fTyroff, Wappenw. I. 84.Siebmacher, Suppl. VI. g. v. Ledebur III. 69. n. I. II u. S. 355,wo eine Lebensbeschreibung des I. Krisiian v. W. zu finden ist. v. H. Sinap II. 480. Winkclmcmn's oldenburg- Chrdnik 33. GauheI. 2015. Zedier It.Il. 722.s Wappen: 1. u- 4. Feld dreimal ingestürzter Sparrentheilung S. u. R-, in den s. Feldungen 1 u. 3r. Kugeln; 2. und 3. Feld zwei über'S Kreuz gelegte Wurfspieße;im Mittclschilde ein schw. Doppcladler in S. Die Wappen desböhm. u. daher. Geschlechts sind, bis auf einige Farben, gleich.

2. Wahl, W- v. Unter-Röblingen. In Franken sollte esauch ein Geschlecht dieses Namens geben, von dem wenigstensSiebmacher, V. 90. n. 2, ein von Obigen verschiedenes Wappengibt, nämlich schräglinks getheilt, in jedem Theile in S- ein blauerBalken; auf dem Helm ein w. Fuchs, fv. H.s

3. Wahl. Von diesen ist wahrscheinlich das Geschlecht ver-schieden, dessen Wappen v. Meding, I. n. 916, aus einem har-bin g'schcn Epitaf von 1598 zu Oldenburg kurz beschreibt, näm-lich in B. einen offenen Turnierhelm und an selbigem zwei silb.Adlerflügel, fv. H.^j

4. Wahl, Jost, kais. Hofkammerregistratoradjunkt, wurde 1629geadelt. fR. T. A. R.s

5. Wahl, Erhard, würzburg'schcr Amtmann zu Verberg,und dessen Bruder erhielten um 1696 ein Adelsdiplom.

fR. T. A. R .f

6. Wahl, Johann Heinrich, wurde 1795 geadelt.fR. T. A. R.s

s Wahlburg. Zu Anfang des 18. Jahrhunderts ward derAmtmann Albrecht Kücke zu Neuhaus im Bremen'schen vonKönig Karl XII. von Schweden mitv. d. Wahlburg" in denAdelstand erhoben. Die Familie scheint erloschen zu sein,fv. dem Knesebeck.;

Wahlen. Dieses Namens führt v. Ledebur, III. 70, fünfadliche, von einander wenigstens durch die Wappen verschiedeneGeschlechter an: