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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Nrd Urs

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sVehse, Gesch. des österr. Hofes u. Adels VI. 186. M. v. M.,Erg. >>9. v. H.s

f Ardc», ein ausgestorb. lüneburg. Patriziergcschlecht.sBütlner, Anh. X. Lüdcrsen's Samml. v. H.s

st Arendorff, eine alte böhm. Familie, die aus dem Elsaßstammt und deren Stammreihe mit Adam U. im I. 1365 beginnt.

sHerzog's clsass. Chronik 274. Seifert's Stammtafel o. d. Familie,1724. welche von der k. geh. Hofkanzlei revidirt n. approbirt wordensein soll l?). Ganhe II. >226 n. f. Anh. 1891. v. Hs

Ilrff, Urs, ein Hess. Geschlecht, dessen Stammschloß inIlnterh essen am Schwalmstrome gelegen ist. Sic werden zuerstim I. 1175 erwähnt.

sSicbmacher I. >49. n. 7. v. Meding III. n. 877. König'sAdelssp. Ganhe I. >397. Zedier U. >528. v. Ledebur III. 47. v. Hefncr, Hess. Adel S. 25. T. 32. Kneschke, Wappen I. v. H.s

Urlaub. Der Hauptmann bei dem kursächs. Chevaurleg.-RegimcntPrinz Weimar", Heinrich Ludwig U., wurde am11. Sept. 1796 unter dem kursächs. Rcichsvikariat in den Reichs -Adelstand erhoben, sv. Bcust, sächs. Staatsanz. Heft I. Tyroff II.Taf. >89. v. Ledebur Iii. 47. Sächs. Wppb. IV. 94. v. H.Kneschke, Wappen I.s

Arli. Der Oberstlieut. Heinrich Mathias U. mit seinen dreiVettern Josef Franz, Johann Adam und Gotthard U. wurden imJahre 1726 geadelt. sM. v. M. 277. v. H.s

1 Arlspcrg, auf Kotzi argen in Lithauen. Wappen?so. Ledebur III. 47.1

Arm, ungar.-österreichisch. Franz v. Arm war 1357Plazmajor zu Essegg.

Arnicnyi de Gadcui, ungarisch. Josef U. de E. war 1796oberster Graf zu Bacs. sWiener Adrcßb. v. 1796.)

st Armiller aus Leutstetten und Fraschaulcn. Joh. U., fürstlicherRath, hat 1565 das zerstörte Schloß Leutstetten am Würmseeaus den Steinen der Burg Kaiser Karl's des Großen, der sogen.Karlsburg, neu aufgebaut und Edelmannsfreiheit darauf erhalten,sv. Hcsner, st bayer. Adel S. 26. T. 22.sArs de Margina, Ritter, k. k. österr. Oberstlieutenant, desMaria-Thcrcsienordens Ritter, wurde 1862 in den Freiherrnstanderhoben. sA. A. Zeit., März 1862.)

st Arsliach, fulda'sche, schon i. I. 1345 vorkommende Vasallen.sSchannat, Client. Fuld. >77. v. Meding II. n. 9>2. v. H.sArsch, s. Yrsch.

st Arschcnbcck, Ursenbeck, Ursenpeck, ein gräfl. Geschlecht, daserst in Bayern, dann seit dem I. 1456 in Steh ermark be-gütert, zwar mit Kristof David I. Gr. v. U. im I. 1636 aus-starb, aber in der Nachkommenschaft des von Kristof David II.mit kais. Einwilligung im I. 1698 adoptirten Franz Kristof Fer-dinand Grafen v. Massini, seiner Schwester Sohn, unter deinNamen v. U. u. M. noch blüht und das Erbstäbelmeisteramt inSt eycr mark seit dem I. 1579 bcsizt. UebrigenS waren Fried-rich und Philipp v. U. schon im I. 1165 auf dem 16. Turnierzu Zürich. Die frhrl. Würde erhielten sie im I. 1666 und am11. Febr. 1632 die Grafenwürde. Ein Auszug aus dem Grafen-Diplom nebst dem Wappen in Kupfer steht in Zedier, Ick. 51926.

sWurmbrand, Collect, geneal. hist. 323. Jmhof, notit. proc. Jmp.Mantiss. 334. Bucelini stemmst. III. Gauhe I. >999. Zedierbl. 516-39. Spener, Tab. 24. 557. Bartschen's Wappenb.Sicbmachcr I. 79. n. 5. IV. 5- 6. W. Hund, bayer. Stammb. 346.^ v. Meding III. n. 878. Hartmann's Samml. Taschenb. dergräfl. Häuser auf 1344 u. f. v. Hefner, krainer Adel S. 29. T. 2>;görzer Adel S. 31. Kneschke, Grafenhäuser. v. Hs

Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.

Ursel u. Hobockc, eine rheinländische, nachher brabanterFamilie, deren Stammgut das gleichnamige, im Mainz'schen ge-legene Städtchen gewesen sein soll und welches von K. Ferd. III.im I. 1638 den Ncichsfreihcrrnstand erhalten hat. Die Familiehat späterhin in den Niederlanden den Grafen- u. Fürstentitelerlangt. sM. S. Gryph, vom Ritterorden 82. L'crection detoutcs lcs terres et familles du Brab. Ganhe I. >997. v. H.s

st Arscndors. Edelleute dieses Namens saßen in dem gleichna-namigen Dorfe im O.A. Saulgau und sind schon früh abge-storben. sMone.)

Arscnsolic», s. Thünefcld.

1. Arsuii, Orsini. Der U. oder O. gibt es drei, welche ver-schiedene Beinamen führen, wie folgt. Alle stammen von den erstenU. oder O. aus Italien her. Wegen des im I. 1156 zu Romentstandenen großen Aufruhrs flüchteten Vitellus und Nikolotusnach Deutschland u. Ungarn. Leztcrer pflanzte seinen Stammim Herzogthume Krain fort und nannten sich seine NachkommenU. v. Blagay; Ersterer ließ sich im Hcrzogthum Kärnthennieder, von dessen Söhnen Einer AnHerr der ausgestorbenen U.v. Nosenberg in Böhmen war.

sLucä, Grafensaal 88. Gauhe I. 2991. v. Ledebur II. 319.v. Hefncr, hoher Adel S. 23. v. Meding III. 692 u. f. Geneal. -histor- Hdb. 65. Jahrg. >827. Spener, hist. insign. 559. Hopf,histor. genealog. Attas 421. v. H.s

2. Arsuii v. Dlagaq, Blaggay. Nikolot U., der und dessenNachkommen in Ungarn von K. Bcla III. unter andern Go-richia und Wodicha erhalten hatte, nannte sich erst nach diesenBestzungen; als er aber im I. 1249 daö Schloß B. in Kroa-tien erbaut hatte, nannte sich das Geschlecht von diesem U. v. B.

sBucelini stemmst. II. 232. Valvasor, Ehre des H. Krain.Hübncr III. 849 u. f. Gauhe I. 2992. Zedier Itt. 54952.Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1849 u. f. Geneal. Jahrb. des deut-schen Adels auf 1847 u. f. v. Hefner, krainer Adel S. 5, unterBlagay. v. H.s

3. Arsini v. Gravi»». Diese Linie war die vornehmste undschrieben sich die Glieder derselben Herzoge v. Gravina, Fürstenv. Solafra, wie dann Philipp Bernhard, der 14. H. v. G.(Papst Benedikt's XIII. Bruderssohn), zum Fürsten des päpstlichenStuhls und 1724 vom Kaiser in den Reichsfürstenstand erhobenwurde und den TitelMezza" und daö PrädikatCelfisfimus,nec non consanguineus charissimus", das Münz- u. andere Privi-legien erhielt. sKrebel's geneal. Hdb. v. 1763. S. 415 ic. M. v. M.S. 9. - v. H.s

Arsuii v. Aoscnlierg, s. Ursini 1.

st Arsins, ein lütticher vornehmes Geschlecht, welches vonKaiser Leopold im I. 1679 in des heil. röm. Reichs Ritterstanderhoben worden ist. sGauhe II. 1228. v. H.s

Arsiiuis v. Dar, s. Bär.

st Arslingcii, ein altes schwäb. Herrengeschlecht, welches 1442in Deutschland erloschen ist. Das Geschlecht wird 1163 zuerstgenannt und erhielt um 1183 von den Hohenstaufen die Herzogs-Würde von Spoleto. Den Herzogstitel führten sie nach ihrerRückkehr ans Italien fort. so. Hefner, st schwäb. Adel S- 16.Griesinger 714 unter Jrslingen.s

st Arspringcr zu Urspring, salzburger Adel. (Gctheilt, obenein Mühlrad, unten 2 Blätter.) N. U. zu N. starb zu Berg-ham bei Teisendorf 1626. sO. S.)

Ursprung. Der breslauer fürstbischöfl. Kammcrrath Fraw

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