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Nrt — Uts
U. wurde im I. 1797 in den Reichs- und 1798 in den östcrr.
Adclstand erhoben, Wappen?
(M, v. M., Erg, 477, — v, Ledebur III, 47. — v. H.)
Arthader, Rudolf, Großhändler, wurde 1841 in den österr.Adclstand erhoben. (M. S.1
Arnski, Severin Mathias, dessen Familie seit 1782 in Ga-lizicn der Matrikel einverleibt war, wurde 1844 von KaiserFerdinand in den Grafcnstand erhoben. Wappen: Saß.
(v. Hcfner, galiz, Adel S, 39. T. 30.)
Argcndawslu, ans Dziurdzcwo in Ostpreußen. Wappen:Swienczyc. sv. Ledebur III, 47-1
Asawus, ein böhm, Geschlecht. Albertus Kcudl v. II. war
im I. 1522 Untcrkämmerer in Böhmen.
(Ncdel's schensw, Prag, 177, — Zedier 91, 893. — v. H.j
Aschih, s. Wipar.
Usedom, Nsdom, Usedum, Usethumb, eine sehr alte pom-ni cr'sche Familie, welche von der gleichnamigen Insel in der Ost-see bei Vorpommern den Namen führt. Im I. 1419 kommt derRitter Jarislaus v. U. zuerst vor.
sv. Ledebur III, 47. 353. - Bagmihl II, T. XVII. — Micrälius,Pommer!. 6, B. 383, — Wackenroder, A, u, R, Rügen 318. — GauheI, 2003, - Zedier X91, 854 n. f, — Siebm, V. ,69. n, 4. — v, HZ1 Wilberg, eine alte adliche, zulezt freiherrl. Familie, derenStammst; gleichen Namens unweit Baden u, dem Rheine gelegen
ist, die aber im I. 1952 mit Friedrich Nichhard ausstarb.sGauhe II. 1228. - v. H.j
1 Ast (IM) (Gctheilt von S. u, R-1, niederbayer. Uradel.Hcnricus et McngotuS, dicti Vsl, militeS, als Zeugen im KlosterOsterhofen Stiftbricf 1282. Dietrich U. 1316. Haben Obcrn-dorff (Landau a. d. Isar) schon um 1499 besessen. Georg U. zuO. 1499 in der baher. Landtafel. Mathes U., Pfleger zu Hals,ist der Lcztc seines Stammes gewesen c. 1589. (Hund III. 759-11. Uslar, Ueslar, eine niedersächsische, besonders hanno-versche, brannschweig'sche, hessische u. eichsfcld'sche Fa-milie, aus welcher Hermann und Ernst im I. j1232 in einemgandersheim'schcn Lchnbriefe vorkommen. Die v. Uslar'scheFamilie erhielt 1825 vom König von Hannover die Erlaubniß, sichv. U, - Gleichen schreiben zu dürfen.
Den Namen II. führt die Familie ohne Zweifel von einemnachmals zu Afterlehn gegebenen Gute in Uslar. Den NamenG, soll sie 1211 durch einen Vergleich von dem Kaiser Otto er-halten haben. Die neuen Gleichen sind 1451 von den Gebrü-dern Ernst u. Hanns v, U. an Landgraf Ludwig den Friedfertigenvon Hessen für 8949 Thlr. Gl. verkauft worden; das DorfMake n rode 1454 an ebendenselben. Die Familie hatte frühergegen fünfthalbhnndert Vasallen. Der König von Hannover hat1847 den Gliedern der Familie v. U.-G. — als wahrscheinlichvom vormal. deutschen Herrenstande abstammend — erlaubt, sichdes Freiherrntitels zu bedienen, so. d, Knesebeck. — v. Zedlitz, Adels-Lerikon, wo sich eine kleine Abhandlung über das Geschlecht befindet. —Grote, hannöv, Wppb. 9. 16, — Mecklenburg, Wppb, — v, LedeburIII, 47, — v. Hcfner,- Mecklenburg- Adel S, 20, T, 19; preuß, AdelS. 68. T. 88; Hess, Adel S. 29, T, 32; hannöv, Adel S, 29, T- 32. -Frhrl. Taschenb. v, 1856. — v- H, — Lcuckfcld, Antiq, Poeldens. P. 3..— Pfeffinger, Hist, des braunschweig. Hauses III, 276, — Gauhe I,S, 2003-5. - Zedier 91, 870-74, — Seifert'« Genealogie 465. —Hciser's Antiq, Kerstlingerod, p, 22 l — 62- — Harenberg, Hist, eccles.Gandersheim, 1535. — M, Ch, Spechtcn's Uslar. Stammbuch u, Geschl.-Negistcr der hochadl- altstämm, Junker v, Ilßlar. Hildesheim, 1636. 4,— Dessen Leichenpred, auf die Gebrüder Tilo und Albrecht, ebend. —Th. v, Steinmetz, Leben und Thatcn der Herren v. Usslar, nebst dessen
Bcschr, der Nittersebasten des Eichsfeldes, Göttingen, 1701. Fol. —v, Mcding I, n, 890, — Müller, im A. A, d, D. 1820, Nr. 158. —Lüdersen'« Sammlung. — Zu Friedberg aufgeschw. Stammbaum.)
2. Uslar. Noch findet man eine goölarer PatrizierfamilicNamens U., welche vorzüglich auf dem Harze angesessen ist.
sKneschke, Wappen II, — M. S. — v, Hefncr, hannöv, Adel S. 28.Taf. 32 s
Asovics, vielleicht kroatisch. Joh. Nepomuk v. U. war 1796k. k. Truchseß. Vcrgl. Uzo vicS, (Wiener Adrcßb. v. 1796.1
-s Assighcim, Usscnkheim, Usseneckheim, 1. ein schlcsisches,sich in zwei Linien theilendcS Geschlecht, davon jede ihr eigenesWappen hatte; 2- ein im fränk. ehemaligen Ritterkanton Nhön-Wcrra ehedem begütertes, aber ausgestorbenes Geschlecht. NachSalver waren sie mit denen v, Rosenberg Eines Stammes.
(Biedermann, Rh, u. W, Tab. 423 n, f, — Salvcr 224. 225, 229230. 357, 527, - Siebm, 11.79, n, 3.- v.Meding III, n. 879.— v.H,^
Assihka, s. Brodanovich,
Ajlarlwwski, Frcyhold-A., ein in Ostpreußen u. in Pom-mern begütertes Geschlecht mit dem Wappen Shrokomla.(v. Ledebur III, 48.)
Mcnhoscii, Utenhoven, Uttenhoven, eine in Thüringen, imVoigtlande, in der Niederlausitz u. in Franken seßhafteFamilie, aus welcher man zuerst einen Lehnbricf des LandgrafenFriedrich's von Thüringen vom I. 1328 findet, worin ein Jo-hann v. U. vorkommt. Er steht in Schöttgcn's diplomat. Nachl.der Historie von Obersachsen, XI. 131 u. f. M. s. a. (Hönn's)koburg. Hist. I. 54. Doch ist zweifelhaft, ob die fränk. Familiehier gemeint ist. (v, Ledebur III, 48. — v- Hcfner, sächs. Adel S. 51,T. 59. — Griesinger 1465, — Kneschke, Wappen III. — Gauhe I,S. 2005, — Zedier 91. 1209— lt.) v. Ledebur, III. 48, nimmtzwei Familien an, 1. mit s. Schilde, in welchem 6 schmale rotheStreifen befindlich, und 2. mit dem s. Schilde, in welchem einschw. Querbalken mit 4 Zinnen zu sehen. (Sächs, Wappb. IV. 95,— Kneschke, Wappen III, — Siebmacher II. 77. n, 1. III, 129. n. 9. —v, Meding I. n, 897. — v. Zedlitz. — v. H.)
Atcnroda, s. Uitterodt.
Athmann, Von dieser aus zwei Geschlechtern bestehenden, inSchlesien, in der Lausitz, in Meißen, Cleve u. besondersauch in Frankreich sehr ausgebreiteten Familie hat jedes seinbesonderes Wappen. Das eine dieser beiden Geschlechter heißt U.u. Rathen (Wappen: Quergethcilt, oben in Blau ein wachsenderw. Adler, unten in R. rechts ein g. Adlerbein, links ein gehar-nischter Arm), das andere U. u. Schmolz. (Siebmacher I. 63-1In R. Kniestück eines geharnischten Mannes. Im I. 1511 ver-liehen die Herzoge Karl und Albrecht zu Oels der Hedwig, Kri-stof's v. U. Tochter, Thombrockeiidorf's Wittwc, und ihren Töch-tern die Lehn ihres Vaters, (v. Ledebur III- 48. n. I. II und Ill-1Kaiser Rudolf ertheilt dem Georg U. und seinen Söhnen am3. Aug. 1589 den Adel. Nur die v. U. u. S. blühen noch.
(Schickfus I. 206. — Weingartcn's Fürstenspiegcl, — Hcncl's Silesiogr,C, 8. p. 754, — Sinap I, 1015 u, f, II, 1095. - Gauhe I, 2005, -Zedier XIII, 995, 91. l0ll-13, - Lucä, schles. Mcrkw. S. 1860. -v. Meding III, n, 880 u, f. — v. Zedlitz, — v. H.)
Miede, s. Purrick.
1. Msch, Utscher, kommen im 13. u. 14. Jahrh. in Steyer-mark vor. (Schmutz IV. 247. — v- H.j
2. Atsch v. Gillendach. Der Major Franz U. wurde im Jahre1316 mit v. G. geadelt. (M. v, 2»., Erg, 477. — v. H.j
3. Atsch m Langciistrcit. Der kais. österr. Hauptmann FranzU. wurde 1826 mit v. L. in den Adelstand erhoben. (M. S.j