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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Unv Urb

licher Abkunft war. Ferd. Jgnaz v. U., k. Kämmerer -c., wurdeim I. 1714 in den Grafen- und 1746 in den Reichsgrafenstanderhoben. fGauhe I. 1979, Vehse, Gesch. des östcrr, Hofes u, AdelsII. 269. Zedier XUIX. 24kl. Schmutz IV. 242. M. v. M.,Erg. 34. Siebmacher I- 33. n. 8. v. H .f

Fahne, II. 167, führt gleichfalls eine Familie dieses Namensan, welche im Herzogthum Westfalen ansässig war; sie führteeinen doppelten Adler im Schilde, erscheint 1263 und möchte er-loschen sein.

UmicrMt, Nittergutsbcfizer auf Eisdorf in Schlesien, Haupt-manna. D., erlangte 1361 den preuß. Adel.fA. A. Zeit., Okt. l8Kl.s

Unmrth, Unwerdt, eine frhrl. schlcsische, auch in Böh-men begüterte Familie, die irrig mit der auch schles. FamilieUn würde verwechselt wird. Im I. 1440 werden sie zuerst er-wähnt. Der Frhr. Jgnaz v. U. wurde im I. 1764 Graf.

fSinap I. 1913. II. 1992. Gauhc 1. 1979. Lucä, schles. curicuseMcrkwürdigk. 1869. v. Ledebur III. 46. v. H. Kncschke,Wappen III. Zedler XlllX. 2499 u. f. M. v. M., Erg. 34.Siebmacher I. 53. n. 7. v. Meding I. n. 895. Tyroff, Wappenw.II. 2k8.s

Unwürbc, eine alte schles ische, aus der Oberlausitz stam-mende Familie, wo ihr gleichnamiger Stammsiz gelegen, und dievon denen v. Nu Werth ganz verschieden ist. Im Jahre 1413kommt zuerst Friedrich U. als Minister Herzog Ludwig's zuBrieg vor.

fSinap I. 1913 u. f. II. 1993. - Gauhe I. 1979. Zedier XllIX.S. 2569 u. f. v. Meding I. n. 896. v. Ledebur III. 47. v. H. Kncschke, Wappen Ill.s

Unwnrth. Johann Karl v. U. wurde im I. 1702 in denböhm. alten Freihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 110.v. H.) Möchte wol Un würde heißen sollen.

Unzelinaiin v. Franfecky. Der k. preuß. Obcrlieutcnant KarlFriedrich U. wurde 1833 mit v. F. in den Adelstand erhoben.iE. S.s

Ungcr,^ Julius Heinrich, in Westfalen, wurde 1768 in denAdelstand erhoben. fSiebmacher, Suppl. IX. 39. v. Drevhaupt,Taf. XXX. - v. Ledebur III. 45.)

ch Upplcglchcr, eiu ansgestorb. lüneburg. Patriziergeschlecht.fBüttncr, Anh. X. Lüdersen's Sammlung. v. H.)

Uracca, kroatisch und dalmatisch. Josef Frhr. v. U.stand 1857 als Hauptmann im 31. österr. Inf. Reg. Möchtewol einerlei mit Uraka sein.

1. ch Urach, alte schwäbische Grafen, deren StammvaterEgino I. (der mit den Grafen v. Pfullingen und v. Achalmein und dasselbe Geschlecht bildete, das die ganze Gegend beherrschte)im Jahre 889 von dem deutschen König Arnulf große Güter imAlp- und Breisgau bekam und sehr mächtig wurde. DieGrafen v. U. waren Rcichöerbjägermeister, daher das Wappen beiSiebmacher, II. 21, das ihrige sein mag. Im Jahre 1260 starbdas Geschlecht aus und die Grafschaft kam durch Kauf u. Tauschan Württemberg.

(Griesinger 1455. Crusius, schwäb. Chronik II. 454.)

2. ch Urach. Mit den alten Grafen v. U. ist ein Edeln-Geschlccht nicht zu verwechseln, welches die Truchsesscn v. U. waren.Sie waren Dienstlcute der mächtigen Grafen v. U. und hattenwahrscheinlich ihren Siz auf oder in der Nähe des Schlosses undder Stadt Urach. Sie theilten sich bald in verschiedene Zweige,

die sich nach ihren Bcsizungen schrieben, als: v. MagolSheim,v. Ringingen, v. Stöffeln, v. Bichishausen u. v. Sal-man dingen. Das Geschlecht erlosch zu Ende des 15. Jahr-hunderls, nachdem die Truchsesse lange vorher Dicnstleutc derGrafen von Württemberg geworden.

fv. Hefuer, -f schwäb. Adel S. 15. Griesinger 1459. Crusins,schwäb. Chronik I. 993.)

3. s- Urach. Karl Wilh. Meyer, Lieutenant vom Füsilir-Bataillonv. Ernest", wurde mit Beilegung des Namens v. U.am 3. März 1791 in den preuß. Adclstand erhoben. Er waraus Braunschweig gebürtig, mit einer Gräfin v. Bünauverhcurathet und starb am 6. Mai 1798 ohne Nachkommen.

fv. H.)

4. ch Urach. Dieser Name wurde deu in morganat. Ehe er-zeugten beiden Töchtern des Herzogs Heinrich von Württembergbeigelegt, als dieselben um 1820 in den Grafenstand erhobenwurden.

Uraka. Der k. k. Kämmerer Frhr. v. U. war 1796 Ajo beiden jüngsten Erzherzogen von Oesterreich. S. Uracca.

(Wiener Adreßbuch v. 1796.)

Uraiiianiil. Der zengg'sche Landfändrich Lukas U. wurde imJahre 1728 mitEdler von" in den Neichsritterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 219. v. H.)

Urais, ungarisch. Valentin v. U. war 1835 Substitut beider szathmarer Gespanschaft.

1 Urbach, Aurbach, ein Herrengeschlecht, das zuerst 1181vorkommt und in der Mitte des 16. Jahrhunderts erloschen ist.sv. Hefner, 1 schwäb. Adel S. 16.)

Urbach, s. Beckers.

1. Urban. Der Unterlieut. Franz U. wurde 1818 geadelt.fM. v. M., Erg. 477. v. H)

2. Urban. Der k. k- österr. Generalmajor Karl U. wurdeam 31. Aug. mit dem Freihcrrntitel in den Adclstand erhoben.

fFrhrl. Taschenbuch v. 1857.)

3. Urban v. Montcfantana. Der k. k. österr. Marincverwal-tungsosfizial C. U., Ritter des Ordens der eis. Krone, wurde1861 mit v. M. in den Ritterstand erhoben.

fA. A. Zeit., Febr. 1861.)

4. Urban v. Schmabenan. Der mähr. Appellationsrath FranzU. wurde im I. 1308 mit v. S. geadelt.

fM. v. M. 159. v. H. - Kncschke, Wappen III.)

Urbann v. Steinhaufen. Matthaus Jgnaz U. wurde im Jahre1734 mit v. S. in den böhm. Adelstand erhoben.fM. v. M., Erg. 477. v. H.)

Urbanowitz, auf Szumowen in Ostpreußen. W.: Labendz.fv. Ledebur III. 47.)

Urbanowski, begütert im Großherzogthum Posen. Wappen:Pruß I. sv. Ledebur III. 47.)

Urbanski, galizisch. Nikolaus v. U. war 1796 Präsidentder k. k. Landrechte zu Lemberg- (Wiener Adrcßb. v. 1796.)

Urbänisi, ungarisch. Florian v. U. war 1835 k. Siegel-Verwahrer zu Ofen.

Urbas, österreichisch. Franz v. U. war 1835 Amtsschreiberbeim niederösterr. FondSgut Schloßhof.

Urbich. Der Neichshofrath Johann Kristof v. U. wurde imJahre 1705 in den Reichöfreiherrnstand erhoben. Er war früherdänischer, dann russ. Gesandter in Wien.