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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Tub

Türck

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Tuücus, eine ans der Norinandie stammende Familie, welchedaselbst ihr gleichnamiges Stammgnt, die Baronie T., hat. IhrFreiherrnstand ist in Bayern bis zum I. 1571 zurück erwiesen,sv. Hcfner, bayer. Adel S. 61. T. 63. v. H. v. Lang 74.sTücher v. Jiminclsdors, ein sehr altes, seit 1140 bekanntesNürnberg, adl. Patriziergeschlecht, das die Bestätigung der Frei-herrnwürde vom König von Bayern am 16. April 1315 erhielt.

^Biedermann, Nürnberg Tab. 493 526; Rhön n. Werra Suppl-Tyrofs I. T. 2. Neue« geneal. Hdb. v. 1777. S. 34642, besondersaber von 1778, S. 217-20; Nachtr. S. 104-6. - Siebmachcr I. 203.n. 10. VI. 21. n. II. Zedier XI,V. 1421 u. f. Will's Nürnberg.Münzbelust. III. 162. IV. 79. 270. Siebcnkccs I. Bd. t3. Heft. S. 23

23. v. Lang 253; Suppl. 74 u. f. I. G- Tucher'ö summar. De-duktion v. d. Alterthum, Turuicrstiftsmäßigkcit, auch Rcichslmmedietät desGeschlechts der Tucher v. S. u. Winterstcin w. Schwabach, 1764. Fol-

Jahrb. des deutschen Adels für 1847. v. Hefncr, bayer. AdelS. 61. T- 63. Frhrl. Taschenb. v- 1855. v. H.s

Tuchlinski, ans Czarnowo in Wcstpreußcn, 1782. W.:

Rownia. sv. Ledebur III. 37Z

Tucholku, eine adliche Familie, aus welcher Einer 1806 im

preuß. Heere stand, dann 1808 in rnss. Dienste trat, und auö

welcher um 1836 Einer preuß. Landrath des Kreises Allenstein

im Regierungsbezirk Königsberg war. sv. Zedlitz. v. Ledebur

III. 37Z In WestPreußen begütert. W-: Kurzbach.

Tuchs v. Todtcnfels. Die Brüder Andreas Sebastian und

Franz Sebastian Martin T. wurden am 18. Jan. 1709 in den

böhm. Adelstand erhoben, sv- HZ

Tuchschcrcr, David, Bürgermeister zu Görlitz, wurde am

2. Juli 1610 in den Adelstand erhoben, sv. Ledebur III. 37Z

Die Familie möchte verschieden von den nürnberger T. sein.

Wappen?

Tuchsc», eine Familie, welche jezt im Preußischen lebt undmit Joh. Ludwig v. T., Major der Infanterie, am 6. Okt. 1731den d än. Adelstand erlangte. sDän. Adelölerikon II- 228Z DerMajor der schl es. Artillcricbrigade, Tuchsen, wurde am 14. März1815 in den preuß. Adclstand erhoben. Wahrscheinlich ist Lez-terer ein Abkömmling des Ersteren, obgleich das Wappen sehrverschieden von dem des Ersteren ist. sv. Zedlitz. Tyrofs, preuß.Wappcnb. IV. 78. - v. Ledebur Iii. 37. - v. H.s

ch Tlichscnhauscr zu VWnbcrg und Frajshaust», oberbayer.Adel. Kosmaun v. T., vieler Reichsstädte Feind, wurde 1521 zuWorms enthauptet. Er war der Leztc des Geschlechts,sv. Hefner, -s bayer. Adel S. 26. T. 22.s

Tucics, ungarisch. Friedrich v. T. war 1835 Registrantbei dem ungar. Hofrath und Kanzlei zu Wien; ist wahrschein-lich gleich mit Tu cid. Sigmund Edler v. T. stand 1357 alsUntcrlieutenant im 5. österr. Grenz-Inf. Regiment.

T»czi>nski, v. Wedel-T., ein westpreuß. Geschlecht. W.:Wcdell. sv. Ledebur III. 38Z

Tudoroviv, kroatisch. Leopold v. T. stand 1857 als Haupt-mann im 7. österr. Art. Regiment.

f Tübingen. Seit dem I. 1000 gab es Pfalzgrafen zu T.,deren Stammvater Adalbert hieß. Sein Abkömmling Gottfried II.war der lezte Pfalzgraf, der mit Genehmigung seines BrudersWilhelm im I. 1342 Tübingen an den Grafen Ulrich IX. vonWürttemberg verkaufte, von welcher Zeit an sie nur den gräf-lichen Titel führten. Georg Eberhard Graf v. T. starb am9. Juli 1631 als der Lezte seines Geschlechts, und zwar ingroßem Elende, sv. Hesner, -s schwäb. Adel S. 15. v. H. Hennig,

Theatr. gen. Spener, op. herald. II. 1. 2. c. 56. Hübner II.499 u. f. - Luc«, Grafensaal 675. Zedier XI,V. 152224.Wenk's Hess. Landcsgesch. III. 24276. Siebmacher I. 60. n. I2s

Tüsscrer. Diese besaßen im 14. Jahrh. die gleichnamige Herr-schaft in Stey ermark. sSchmutz IV. 231. v. HZ

Tülsncr. Der darmstädt. Rath und Professor der Rechtezu Marburg, Gregor T. ans Leipzig, wurde von K. Ferdi-nand III. im I. 1644 in den Neichsadelstand erhoben.sR-T. A. R. v. H.sTümpling, Thümpling, Tümpling, eine alte thüring. Fa-milie, deren gleichnamiges Stammhans bei Camburg gelegen, undaus der Albert T. zuerst im I. 1319 vorkommt.

sA. Fr. Glaffei, Antiquitates Tumplingianac oder Ehrcnsäulc desHauscö Tümpling. 17l6. 4. 3 Bg. Sagittar, gleich. Hist. 182.Gauhe I. 1899 ü. f. - Zedier XI,V. 1619 u. f. v. Mcding II.n. 903, welcher bemerkt, daß er das Wappen in keinem Wappeubucheangetroffen und nirgends beschrieben gesunden habe. v. llechtritz V.S. 137216, wo eine Beschreibung des Wappens vorausgeschickt ist.

Hartmanu's Samml. v. Zedlitz. Tyrofs, Wappeuw. II. 275.

v. Ledebur III. 38. v. Hefner, sächs. Adel S. 51. Taf. 59.Sachs. Wppb. IV. 92. v. H. Kneschke, Wappen Ill.j

1 Tünhcl zu Dcrnitzko, böhmische Freiherren, die auch in derNiederlausitz seßhaft waren. Heinrich Freiherr v. T. war imJahre 1540 böhm. Statthalter in der Nieder!ausitz.

sGrosser's lausitz. Merkw. III. 19. Gauhe I. 1937 u. f. ZedierXI,V. 1625. v. H.s

Tünzel Ii- Tunzenhausen, eine zu den vorigen nicht gehörigeFamilie, aus welcher der bekannte RcchtSgelehrte, Pfalzgraf, zulezt

sächs. geh. Rath T. v. T. um das I. 1646 stammt.

sGauhe I. 1938. Müller's sächs. Annalen 3>8. Zedier XI,V.S. 1626. Siebmacher V. 143. n. 7, welcher das Geschlecht unter diemeißnischen rechnet. v. H.s

1. Türck, Türke. I. Adliche Familien dieses Namens findensich in Schlesien, Sachsen, am Rhein, in Oesterreichund in Liefland, ohne daß man wegen Mangel an Nachrichtenetwas Näheres von jeder derselben anzugeben wüßte. In Weimarwar Otto Philipp v. T. Oberhofmarschall; er starb 1798 u- warvermählt mit einer v. Bibra. Sein Sohn Karl Wilhelm v. T-war preuß. Regierungsrath zu Potsdam um 1836. Ein Oheimdes Ersteren war ansbach'scher Obersthofmcister. Auch in Mei-ningen stand um 1836 ein v. T- in Hof- u. Civildiensten, undscheinen Vorstehende zu einerlei Familie zu gehören. Vielleichtstammen sie von Martin Türckh ab, der im I. 1602 den Adelerlangte. sR. T. A. RZ v. Hefncr, sächs. Adel S. 51. T. 59,läßt sie von dem kärnthner Geschlecht abstammen, welches vonK. Karl V. geadelt wurde, sv. Ledebur III. 38. n. III. SiebmachcrV. 61. v. Zcdlitz.s Nebst diesem Geschlcchte finden sich noch fol-gende Familien dieses Namens: II. In Jülich, Cleve undGeldern, wo sie nach dasiger Mundart Torkcn heißen.sSpangcnbcrg, Adelssp. II. Gauhe I. 1933. Zedier XI,V. 1629ZIII. Im Braunschwei g'schen. sLüdersen's Sammlung.s IV. InKärnthen, die in ihrem Wappen einen Türken führen, wcßhalbEinige glauben, daß ihr Stammvater ein Türke gewesen sei, An-dere, daß er einen Türken erlegt habe. sGauhe a. a. O. ZedierXI,V. 1626. - Siebmachcr V. 61. n. Iv.s V. In Schlesien, wosie im Liegnitz'schen begütert sind. sSinap II. 1079. Gauhea. a. O. Zedier XI,V. I627.s VI. In Schwaben, wo sie vonihrem Rittersize sich T. v. Ramstein genannt, und wovon Einer,Karl Friedrich, im I. 1703 noch lebte. sGauhe a. a. O. ZedierXI,v. I627Z VII. In Liefland. sv. Firks, Nrspr. des Adels inden Ostseeprovinzcn 140. v. H.s