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unter der Benennung Glciffheim zum Beinamen angenommenwurde, als sein Enkel gleichen Namens im 1.1620 einen Wappen-Brief und später, am 9. April 1633, dessen drei Söhne Hanns,Adam und Kristof die T. von K. Ferd. III, den Ritterstand undWappenbesserung erlangten. Im I. 1678 wurde die Familie imRitter- und Adelstande der tiroler Landesmatrikel einverleibt.Franz Josef Jgnaz erlangte 1737 den Freiherrnstand; seine Linieerlosch mit seinen Söhnen. Dagegen wurde der kais. ö st erreich.Appellationsrath in Tirol, Jgnaz T. v, G., in den Freiherrn-stand erhoben. sJahrb, des deutschen Adels für 1847. — Taschenbuchder frhrl. Häuser auf 1848. — v. Hefncr, tiroler Adel S. t8; bayer.Adel S. t20. T. 147.) 1858 Ritterstand für Dr. A. T. v. G.,Statthaltereisekretär. sKneschke, Wappen II. IV. — v. Lang 574. —Siebmacher IV. 182. n t. — M. v. M. 31. — v. H.)
Tschirnhmis, Tschirnhausen, ein adliches, freiherrliches u. 1721gräfliches Geschlecht in Schlesien, in der Obcrlausitz und inBöhmen, allwo es, wie Sinap sagt, seinen Ursprung im Jahre657 genommen haben soll, dem Gauhe aber widerspricht. ZuAnfang des 17. Jahrhunderts wurde es in den Freiherrnstand er-hoben und der Freiherr Sigmund T. wurde am 29. Mai 1721böhm. Graf. sSinap I. 934. II. 264. — Siebmacher I. 6l). n. 3.IV. 10. n. 9. — Spencr, thcor. insign. — v. Meding III. n. 87i). —Lucä, schles. Merkwürdig!. >858. — Gauhe I. 1928 — 31. — ZedierXI, V. 1378-84. — M. v. M., Erg. 34. — v. Zedlitz. - Vorst,allgem. Wappenbuch I. 121.) Die gräfliche Liuic ist ausgestorben,so. Ledebur III. 36. — v. H.)
Tschirnwitz, auf Krausche in Schlesien. Wappen?sv. Ledebur III. 37.)
Tschirsch v. Sicgstättcn. Der Distriktsdirektor Franz Josef T.wurde im I. 1778 mit v. S. in den Ritterstand erhoben,sv. Hefncr, galiz. Adel S. 30. T. 32. — M. v. M., Erg. 218. - v. H.s
Tschirskq, TschcrSke, Tschcrsky, eines der ältesten schlesi-schen und böhm. Geschlechter, das aus Polen stammt. InSchlesien soll eS im Jahre 1607 sich ansässig gemacht haben.sSinap I. 1000. II. 1075. — Lucä, schles. Merkwürdig!. — Pfeifer,Schauplaz des alten Adels in Mähreu. — Zedier XUV. 1385. — GauheI. 1931. — Vorst, schles. Wppb. 23. 124. — v. Ledebur III. 36. 352.— Frhrl. Taschenb. für 1858.s Am 13. Mai 1838 erhielt Bennov. T. die Erlaubniß, seinem Namen jenen des erloschenen Ge-schlechts v. Reichel! beizusezen. sSächs.Wppb. IV. 91. — v-Hefner,sächs. Adel S. 50. Taf. 53; prenß. Adel S. 67. Taf. 87. — Kneschke,Wappen III. — Siebmacher V. 75. n. 1. — v. Meding II. n. 302. —v. Zedlitz. — v. H.)
Tschirschnitz, Oberst und Gcneraladjutant des Königs, wurde1856 in den hannöv. Adclstand erhoben; er hat männliche Nach-kommen. sA- A. Zeit. v. 1856. — v. Hefner, hannöv. Adel S. 28.Taf. 37.s
Tschischwih, Tschischütz, Tschöschwitz, Tschotwitz, Tschuschwitz,Tschoßwitz, Czischwitz, eine sehr alte schles. Familie, die sich unterZacho in Böhmen, nachher in Meißen, endlich in Schlesienniedergelassen und in Sachsen ihr Stammhaus gleichen Namensim Stifte Merseburg hatte; ist verschieden von denenv. Zetschwitz.
sv. Ledebur III. 37. — Sinap I. 1001. II. 1076. — SiebmacherI. 61. n. 13. — v. Meding III. n. 871. — Gauhe I. 1933. — ZedierXI,V. 1387. - v. Zedlitz. — v. H.s
Tschötscken, s. Tschetz.
Tschossen- Der bürgerliche Handelsmann Engelbert T. in
— Ts er
Wien wurde wegen Errichtung einer Knopf-:c. Fabrik im Jahre1789 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 276. — v. HI
Tschoggl Ii. liuhcthlil. Der Kameralvcrwalter der Staatsherr-schaft Scitz u. Eigeuthümer der Herrschaft San egg in Steyer-mark, Josef Anton T., wurde im I. 1815 mit „Edler v. R."geadelt. sM. v. M. 276. — v. H.j
Tschopp, A-, österr. Oberlandgcrichtsrath zu Gr atz, wurde1857 geadelt. sA. A. Zeit. v. 1857.)
Tschlick. Am 6. Mai 1749 wurde in den salz bürg. Adcl-stand erhoben: Franz T. mit dem Beinamen „vom Kranichstcin".sv. Schallhammern.s
Tschudi v. Crcplaiig, eincS der ältesten und ansehnlichsten Ge-schlechter der Schweiz im Kanton Glarns, von wo aus sichsolches nach Uri, St. Gallen, Lothringen und Frankenverbreitete, und aus welchem 1836 mehrere Sprößlinge in preuß.Kriegsdiensten standen. Das Hans gehört zu den wenigen — selbstfürstliche Häuser nicht ausgeschlossen — Geschlechtern, welche ihreGenealogie diplomatisch von 906 an fortführen können!?); sie be-saßen die Herrschaft Creplang 1651. Im I. 906 wurde dieFamilie von dem Stifte Seckin gen mit der Majore! von Glarusbelehnt, welche bis 1256 bei ihr war. Ihr Bcsizthum FlumSwurde 1219 zur Freiherrschaft erhoben, sv. Zedlitz, Ad.Lerikon, wo-selbst eine weitere Ausführung zu finden ist. — Auch erschien in neue-ster Zeit in der Schweiz ein eigenes Werk über dieses Geschlecht.)Familienglieder sind in Nassau bedienstet. Der Adel dieses altenGeschlechts ist von K. Ferdinand I. am 20. April 1539 und vonK. Ludwig XIV. von Frankreich 1660 anerkannt worden,sv. Hefncr, nassaucr Adel S. 13. T. 15; waldeckcr Adel S. 63. T. 7.
— v. Ledebur III. 37.)
Tschncgg v, Pichlhcimli, Graunburg mid Miycnscldt. Der Guts-Bcsizer T. in Tirol wurde im I. 1705 in den Reichsritterstandund im I. 1724 mit „Edler von" in den österr. Ritterstand er-hoben. Joh. Math. T. wurde 1699 mit v. Graunburg geadelt.sR. T. A. R. - M. v. M., Erg. 218. - v. H )
Tschusi v. Schiinlchosen. Die Familie soll schweizer. Ursprungssein; sie kommt zuerst 1590 in Tirol vor. Im I. 1673 hatK. Leopold das Wappen der T. verbessert und 1696 hat der Fürst-Bischof von Briren den Stadtschreibcr Mathias T. zu Brunncckgeadelt, welche Standescrhöhuug 1734 bestätigt und der Beinameerthcilt wurde. Im I. 1737 hat Kaiser Karl VI. allen T. denRcichsadcl ertheilt. sv. Hefncr, tiroler Adel S. 24. T. 27. — v. H-
— M. v. M., Erg. 475.)
Tstukau, s. Schuster.
T'scrclacs v. Tilly, ein niederländisches, seit dem 3. Sept.1622 zum Theil gräfliches Adelsgeschlecht, aus welchem ein andererZweig am 21. Juli 1851 in den preuß. Grafcnstand erhobenwurde. Der ältere Ast dieses Geschlechts, aus welchem der bayer.Feldherr Johann Graf v. Tilly stammte, ist 1737 abgestorben.Herr Ferdinand Franz Xaver Reichsgraf v. T- u. Breiten egg,Freiherr zu Marbeis, Neoville und Ballast, Herr zuWeisscnburg, Tyllispurg, Stein, Freistatt, Holn-stein, Helfnbcrg und Hochenfels, regierender Herr desHauses Tylli, gibt Gewalt zum obcrpfälz. Landtag 1707.
sv. Hcfner, preuß. Adel S. 30. — Taschenb. der gräfl. Hänser auf1864. — v. Ledebur III. 37. — Gauhe I. 2580. II. 1170. — Histor. -herald. Hdb. 1020.) Siehe Tilli.
Tscrcwijl, s. Zerbst.