Tschan
Tschaniiowih, s. Schannewitz.
Tschlirncr de Dclicrivc, aus der Schweiz stammend. LudwigFriedrich T. de B. stand 1857 als Rittmeister im 4. österr.Kürassier-Regiment. Die Familie der v. T. stammt ans Chur.Lucius T., geb. 1481, wendete sich nach Bern, kaufte 1520 dieHerrschaft Neichenbach und war vermählt mit Margarethav. Wattenwyl. Durch Diplom K. Ferdinand's I., gegeben zuWien am 18. Juli 1553, wurde der Adel der Familie erneuertund 1629 durch K. Ferdinand II. auch den in Chur zurückgeblie-benen Familiengliedern bestätigt. Wappen: In R. ein blauer,zum Streit gerüsteter Greif mit g. Flügeln, g. Vorderfüßen undg. Schwänze; auf dem Helm wachsend dieselbe Figur.
Tschlisnick v. Hochlinde». Der kais. österr. Obcrlieut. FranzT. wurde 1823 mit v. H. geadelt. fM. SH
Tschclinl, Johann Ncpomuk, kais. österr. Kricgszalmeistcr,erlangte 1823 den Adelstand. fM. SH
Tschclnllz v. Tsclnilq, österreichisch. Ferd. T. Edler v. T.befand sich 1857 unter den unangestcllten k. k. Obersten.
Tschcch v. Heilenbach. Jeremias T., kais. Oberamtmann undBuchhalter bei der ungar. Kammer zu Kremnitz, wurde 1651mit v. H. geadelt. fR. T. A. RH
Tschciplitz, Schepplitz, Zscheplitz, s. Schepplitz.
Tfchclo, Czelo v. Cziechowitz, eine schlesischc, sich auchMleschker nennende Familie, die aus Mähren gekommen.Heinrich T. kommt schon im I. 1484 vor.
fPaprocii Spec. Morav. 226. 498. — Lucä, schlcs. curieuse Mcrkw.1857 u. f. — Ganhe I. 1925. — Siebmacher I. 75. n. 3. — ZedierXllV. >369 u. f. — Sinap I. 999. — v. Ledebur III. 35. — v. H.s
Tfchclo, f. Mleschker.
1. Tfchcpe, ein sch lesisch es Geschlecht, das besonders imFürstenthume Oelö begütert ist, und aus dem der GutsbcsizerDavid T- mit seinem Bruder Joh. Heinrich am 16. März 1762mit dem Beinamen v. Weidenbach in den böhm. Nitterstanderhoben wurde. Michael T., Tschcpcn, Umgeldschrcibcr bei derHof- u. niedcrösterr. Kammer, erhielt 1637 die AdclSwürde.
sR. T. A. R. — Sinap I. 999; Olönogr. 892 u. f. — v. McdingIII. n. 861. - Zedier XUV. 1379. — M. v. M., Erg. 218. — v. H.— v. Zedlitz. — v. Ledebur III. 31. 352.s
2. Tfchcpe, sonst genannt Tschepius. Samuel LudwigTschepins, k. prenß. Kriegs- u. Domänenrath a. D., wurde1816 vom König von Sachsen, als Herzog von Warschan, unterdem Namen Tschepe geadelt. Die Familie ist im Posen'scheuangesessen, fv. Ledebur III. 35.s
1 Tschcriicmbl, Tschcrnembcl, auch Tschcrvcnibel. Diesefrhrl. Familie hat das Erbschenkcnamt im Fürstcnthumc Krainund in der wind. Mark, das vorher die v. Ost erwitz hatten.Büsching hingegen schreibt es den Grafen v. Cobenzcl zu. Siebesaßen die Herrschaften Statte nberg und Poppcrdorf inSteyermark. Die Familie kommt in der Mitte des 12. Jahrhun-derts vor und ist im I. 1677 ausgestorben.
sSpencr, IM. insign. 361 u. T. 14. — Siebmacher I. 21. n. 7- —Bucelini stcnimat. II. — v. Meding III. n. 862. — Schmutz IV. 225.^ Ganhe II. 1194. — Prevcnhncber, Annal. Styrens. 337. 345. 347.^ Zedier XUV. 1371 — 72. — Valvasor, Ehre des Herzogth. Krain II.^ Hartmann's Sammlung. — v. H.s
Tschcrnhans, f. Tschirnhans.
Tschcrning v. Gudcnih, Chudenitz, ein uraltes böhmisches,aus königlichem Stamme entsprossenes Geschlecht, das mit denen
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v. Schwichow und Riesenberg Eines Herkommens ist. Jo-hann Karl v. T. wurde am 12. Jan. 1662 böhm. Freiherr undTheobald Protiaka v. T. am 23. Okt. 1666 ebenfalls Freiherr,und früher schon — am 23. Juni 1644 — Hermann T. v. Th.Graf. fHartmann's Samml. — v. H.s
1. 'sTfchcruy, ein schles. Geschlecht. Joachim v. T. lebte imJahre 1567. fGauhe II. 1195. — Sinap I. 992 u. f. - Siebmacher
I. 68. n. 12. — v. Mcding III. n. 863 s Im 17. Jahrh. wahrschein-lich erloschen, fv. Ledebur III. 35. — v. H.s
2. Tfchcrnp v- Edelmuth. Der Kriminalrath Jakob T. zuBeraun wurde wegen seiner Magistratsdienste w. im I. 1797mit v. E. in den Ritterstand erhoben.
fM. v. M. 159. — v- H.sTfchcrocnibcl, s. Tschernembl.
Tfchcsch, Tzcschen, Tscheschow, ein sehr altes sch lesisch es,böhmisches und niederlausitz'sches Geschlecht, ans welchemKonrad de Tscheschow im I. 1321 in liegnitz'schen Urkundenvorkommt. Balthasar und KaSpar v. T. besaßen im I. 1478 dieHerrschaft Amtitz bei Guben u. wurden wegen Landfriedenöbruchin die Acht erklärt. fLucä, schles. Denkwürdigk. 599. — Ganhe I.S. 1925 u. f. - Zedier XllV. 1374. - Sinap I. 991. II. 1071. —Siebmachcr I. 69. n. 2. — v. Meding III. n. 864. — v. Ledebur III.S. 35. — v. H.s
Tfchefchwih, s. Zetzsch Witz.
st Tfchctcrwong, Zetterwang, ein schles. Geschlecht, das imJahre 1366 zuerst vorkommt.
fSinap I. 993. II. 571. — Zedier UXI. 871. — Siebmachcr I. 69.n. 8. — v. Mcding III. n. 865. — v. Ledebur III. 36. — v. H.sTfchcterwitz, schles. Adel. Ein Weiteres ist nicht bekannt.fSinap I. 993. — Siebmacher I. 52. n. It. — v. Mcding III. n. 666.
- v. H.s
's Tschctfchail, in Schlesien auf Gortsch und Halbendorfseßhaft; sie sind Stammgenossen der v. Mettich gewesen.fSiebmacher II. 59 u. 199. — v. Ledebur III. 36.s
-s Tfchetschkc, ein schles. Geschlecht. Sollen mit der HerzoginHedwig aus Meran dahin gekommen sein, was einigem Zweifelunterliegt. Vincenz u. Melchior T. kommen 1449 vor. Vincenzwar 1456 der Herzogin Hedwig zu Lüben im Liegnitz'schen Rath;er nannte sich ans Reichenau, Melchior aber auf Lübenau.
fSinap I. 993. — Siebmachcr II. 48. n. 15. — v. Meding III.n. 867. — p. Ledebur III. 36. — v. H.s
's Tfchch, Tschötscken, schles. Adel, der schon im I. 1592in männl. Familiengliedern erloschen ist. fBrandis, tiroler Ehrenkr.
II. 97. — Sinap I. 993. — Siebmacher III. 98. n. 9. — v. Mcding
III. n. 868. - v. H.s
-s Tfchchwih, ein schlesisches, von denen v. Tscheschwitzauch im Wavpen sehr verschiedenes Geschlecht. Der Name kommtals Tschoßwitz vor. Vergl. Zeschwitz.
fSinap I. 994. — Siebmacher II. 49. n. 13. — v. Meding III.n. 869. — v. Ledebur III. 36. 164. 352. — v. H.s
Tfchiaslm v. Sterilstem. Der Phifikus u. k. Richter FerdinandJosef T. zu Königgrätz wurde im I. 1734 mit v. S. in denböhm. Adelstand erhoben. fM. v. M., Erg. 475. — v. H.s
Tschiderer v. Gleiffhcim. Das in Tirol in mehreren Linienblühende Geschlecht der T. stammt ans Graubündten, vonwoher Hanns T. in Handelsgeschäften nach Tirol kam u. daselbstin den Jahren 1529 u. 1531 ein Anwesen auf der sog. Gleiffbei Epan erkaufte, welches nachher zu einem adl. Siz erhoben,.
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