Ten — Teut
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-s Tcuchcr«, ein ostthüring. oder osterländ. Geschlecht,welches zu Zeiten Graf Wiprecht's von Groisch vorkommt.
fKnauth, prodr. Misn. 583. — Siebmacher I. 161. n. 3. — ZedlerXIII. 1535. — v. Ledebur III. 10. — v. H.f
Teuchcrt. Der Freiherrnstand des öfterr. Feldmarschall -Lieutenants Friedrich Frhrn. v. T. wurde 1860 auf seine Stief-Kinder, und zwar auf F. Kaufmann Edler v. Traunstein-burg und Maria Kaufmann Edle v> T. übertragen. DerF.M.L. Friedrich T. war als Ritter des Leopoldordcns am13. Okt. 1859 in den Freiherrnstand erhoben worden. Er hattekeine Nachkommen. sFrhrl. Taschenb. für 1861.s
Teucrunniger, eine sie per märkische Familie. Konrad v. T.kommt schon in Urkunden vom I. 1308 vor.
sPrevenhueber, Annal. Styrens. 59. — Zedier X1.II. 1656 u. f. —v. H.f
1. Teufel, Teuvel, eine Familie, deren Wappen v. Meding,l. n. 861, aus einem Epitaf des Abtes v. Haselhorst in derKlosterkirche zu St. Michael in Lüneburg beschreibt, welchesWappen von den übrigen verschieden ist, welche Siebmacher unterdiesem Namen darstellt. Lezterer führt noch, I. 42. II. 157 undIV. 179, Wappen von Familien des Namens T. an, von denenman dießorts nichts anzugeben weiß. Wappen: In S. ein schw.Kammrad. sv. H.s
2. f Teufel, eine fränkische Familie, deren Lezter, Hannsv. T., im I. 1451 gestorben und im Kloster Eber ach nebenseiner Mutter beerdigt ist, daher das Sprichwort: Der Teufel undseine Mutter liegen im Kloster Eberach.
sHistor. Nachr. 253. — Zedier XUII. 1626. — v. H.f
3. Teufel, Thomas, wurde 1594 geadelt. sR. T.A. R.f
4. Teufel, oder v. Sicken, gen. T., um 1619 in Preußenangesessen. Wappen? sv. Ledebur III. 10. n. IIIZ
5. Teufel v. Dühcl, ein baycr. Geschlecht. Wappen: InS. ein bl. Schrägbalken, worin eine g. Krone, sv. Hfr.f
Interessante Untersuchungen über das Wappen der Teufelv. P. finden sich in: O. T. v. Hefner's Grundsäze der Wappen-Kunst, S. 33, und in desselben Handbuch der Heraldik, S. 204 ff.
6. s- Teufel v. Gundersdorf, eine alte von K. Marimilian II.in den Reichsfreiherrnstand erhobene Familie, welche in Oester-reich u. Sachsen sich verbreitet u. nach Lazius von den Tcufselv. Pirckensee abstammen soll, welchem leztern Angeben aberSpener widerspricht. Wolf T. war 940 schon unter dem HerzogBerthold in Bayern Hauptmann. Ihr altes Wappen wurde mitdem des ausgestorb. Geschlechts v. Mällinger von K. Ferd. I.im I. 1547 mit einer kleinen Veränderung vermehrt. Die Leztedes Geschlechts, Maria Elisabeth, Otto Kristof's Frhrn. T. v. G-Tochter und G. L. v. Zungendorf 's Gemahlin, starb am27. Febr. 1698. sTabula Georg Teufels, Freiherrn, Kinder und 32Ahnen (gedruckt i. F.). — Bucelini stemmat. III. 235. — 'Valvasor'sEhre des H. Krain Lib. t5. 463. — v. Ledebur III. 10. n. I. — Prcven-hueber, Annal. Styr. 186. — Carpzov, grünende Gebeine II. 497. —Spener, Hist. insign. p. 546. Tab. 23. — Gauhe I. 1865 u. f. — ZedierXI.II. 1627—29. — Siebmacher I. 22. n. 4. — v. Meding I. n. 607.III. 832. — Hartmann's Samml. — v. H.f
Wappen: Gcviertet. 1. u. 4. in N. ein s. Kissen mit schw.Jagdhorn (Stammwappcn); 2. u. 3. in G. ein springendes schw.Pferd.
1. Tcusfcl v. Pirckeufce, Birckensec, eine sehr alte Familiein der Oberpfalz, die zuerst im Jahre 1490 vorkommt.sBucelin. — Gauhe I. 1865. — Genealog. Archiv v. 1738. 775. —Zedier XI.Il. 1630. — Siebmachcr I. 96. n. 9. — v. Meding I. n. 862 .fIm Anfange des 19. Jahrhunderts ist dieses Geschlecht in Hol-stein mit dem Kammcrherrn und Amtmann G. T. zu Flens-burg erloschen; im Baden'scheu blüht die Familie noch.fCast, Adelsb. von Baden. — Geneal. Jahrb. des deutschen Adels für1844u. f.f Im Jahre 1450 wurde das auf dem Nordgau liegendeSchloß Birkensce erworben, aber im 18. Jahrh. verkauft andie v. Franken w. Der Freiherrntitel scheint stillschweigend ein-geführt und anerkannt worden zu sein. sTaschenb. der frhrl. Häuserauf 1854. — v. Ledebur III. 10. n. Il.f Wappen: von N. und G.quergetheilt, darin Kopf und Hals eines feuerspeienden Greifenmit wechselnden Farben, sv. H.^s
2. Tenssel v. Zeilberg und Zweitem»!. Joh. David T. erhieltam 1. Sept. 1701 die Bestätigung des böhm. Adelstandes mitdem Beinamen v. Z. u. S. fM. v. M., Erg. 469. — v. H. —v. Ledebur III. >62. - Sinap II. 812. 1128. — Zedier UXI.°704.fVergl. Zeilberg.
7 Tcuffciibach, v.u. zu, auch Ticsscnlioch, Düefenbach, eines deransehnlichsten, seit dem 26. März 1579 frhrl. Häuser in Oester-reich, das aus Stey ermark dahin gekommen und schon imJahre 1200 vorkommt. Sie besaßen den gleichnamigen RittersizMaaß und mehrere andere.
fSpener, Hist. insign. L. I. c. 97. — Bucelini stemmat. III. — Sicb-macher 1.23. n. 12. — v. Meding II. n. 881. — Brandis, tirolerEhrenkr. n. 61. — Zedler XUII. 1644 — 49. — Gauhe I. 1866 u. f.
II. 1164. — Prevenhueber, Annal. Styrens. 377. — Schmutz IV. 172u. f. — Hartmann's Samml. — v. H.f
s- Teuffenpach zu Mayrhofen, die Einige, wie Spener in Histor.insign. p. 547, mit b schreiben und mit Vorstehendem für einerleihalten, was aber wol, wie wenigstens aus der Verschiedenheit derWappen erhellt, nicht sein mag. K. Ferdinand I. erhob eine Liniedieses steyermärk. Geschlechts, die im Osterreichischen zu Hay-derstorf im Wienerwalde sich ansässig machte, in den Freiherrn-stand.
fSpener a. a. O. T. 23. — Siebmacher I. 22. n. 1. — v. H. —v. Meding II. n. 882. — Vehse, Gesch. des österr. Hofeö IV. 24 .f
Teuschcr, s. Haymann.
si Teutleben, Teutleyb. Diese thüring. Familie, deren gleich-namiger Stammsiz im Herzogthum Gotha an der Landstraße,unfern Wollershausen, liegt, und welche die Burgmannschaft aufdem gotha'schen Schlosse Tenneberg besaß, soll von den Grafenv. Orlamünde abstammen und kommen in Urkunden seit 1085vor. Der Lezte seines Geschlechts, Oberstlieut. Wilh. Kristof v. T.,starb im I. 1712. Auf seinen Vater hat der Pfarrer Dufft eineLeichcnpredigt gehalten, welcher einige Familiennachrichten beigefügtsind und die im I. 1776 zu Meiningen in 4. gedruckt wurde.fDithmar Th. 2. S. 14. n. I. S. 38. n. XXIII. — v. Ledebur III. II.
— Beckmann's anhalt. Hist. V. 481—83. — Gleichenstein n. 87. —Kuauth, Orig. Weichling. 43. — Brückner I. Th. 3. St. 254. 257.262. 272. 801. 17. II. St. 70. 7. St. 17. 13. II. Th. 5. St. 33. 40.
III. Th. 14. St. 2l l. — Fabricii Orig. Sax. 64. — Zedler XUII. 1667.
— Gauhe I. 1867 u. f. — Büsching III. Th. 2. Bd. 2951 n. d. 5. Aufl.
— Siebmachcr I. 148. n. 3. — Melissantes n. 45. — v. Meding III.