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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Teut Thal

n> 845, Galletti, Gcsch. u, Beschr. des Hcrzogth. Gotha III. 11112.

- v. H.s

Tcutlcisli, s- Teutleben.

Tcutsch », Tcutschcnjlamm. Der öfterr. Hauptmann LorenzT. wurde 1841 mit obigem Beinamen in den Adelstand erhoben.sM. Ssi

Tentschciibach v. Ehrcnruh. Der Hauptmann Siegfried T. wurdeim I. 1800 mit dem Beinamen v. E. geadelt.

IM. v. M., Erg. 470. v. H,j

1. Tculschcr, Leopold, Stadtrichter zu Pruck an der Leyda,erhielt 1633 die Adelswiirde. sR. T. A. N.)

2. Tculschcr, Johann Jakob Wilhelm, kursächs. Lieutenant,wurde am 5. April 1784 von K. Josef II. geadelt.

sv. Hcsncr, sächs. Adel S. 50. T. 57. - Kneschke, Wappen II.)

Teutschwaldt , Hanns, kais. Hauptmann, wurde 1629 geadelt.sR. T. A. R.Z

's Tcuttciihofcn , Teutenhoffen. Schon im 13. Jahrh. warendiese Rcichöritter und ihr gleichnamiges Stammschloß ist zwischenMünchen und Dachau gelegen. Aber im 14. Jahrh. emigrirtcnsie schon aus Bayern und wendeten sich nach Tirol; eine Linieging von da im 16. Jahrh. nach Kärnthen. Sie sind im Jahre1720 völlig ausgestorben. sZedler XI.II. l652 u. f. aus schriftl. Nach-richten. Siebmacher III. 102. n. l. v. H-s

ch Tcmucr, genannt Tcmer. Ihr Siz war TeuwerShofenbei Hall in Schwaben. Das Geschlecht kam gänzlich herab, der-gestalt, daß der Lezte seinen Siz verkaufen und sich im Spital zuHall eine Pfründe kaufen mußte. Ihr Schild war halb weißund halb schwarz, darinnen ein Einhorn, welches auf dem Helmhalb schwarz, halb weiß wieder erschien.sCrusius, schwäb. Chronik I. 799. Siebmacher II. 07, j

Tcvcly, ungarisch. Karl v. T. stand 1357 als Oberlieu-tenant im 34. Lsterr. Inf. Regiment.

Tevcuar, eine adliche Familie im Clcv e'schen, wo ihr Stamm-Haus Hißfeld liegt. Die Familie erhielt am 6. Aug. 1781 einpreuß^ Ancrkcnnungsdiplom. Sie ist auch in Westpreußenangesessen, sv, Zedlitz. v. Ledebur III. 11.)

Tcrtor. Der böhm. Repräsentations- u. Kammerrath FranzJgnaz v- T. wurde 1749 in den Nitterstand erhoben.

s M. v. M., Erg. 214 u. f. Siebmacher III. l89. n. l2, der dasWappen unter den schweizer Adel sezt. v. H.s

Tcyber. Der Hofsckrctär Friedrich T. wurde im I. 1820 mitEdler von" geadelt. sM. v. M. 273. v. H.)

Teylnirg oder Unchurg. Paul Albrecht T. oder R. wurde am30. Nov. 1655 in den böhm. neuen Nitterstand erhoben,sv. H.s

Tcycrlciu, Teierlein, Sigmund, erlaugte 1621 den Reichs -Adelstand. sR.T.A.R.)

Tciscrlin, Friedrich und Joachim, erhielten 1625 die Adels -Würde. sR. T. A. N.)

Tcyrgawsky Freiherr v. Einsiedel, ein böhm. frhrl. Geschlecht,das zwischen 1698 und 1744 gefunden wird, wahrscheinlich abereine Nebenlinie der v. Einsiedel ist.sGeneal.histor. Nachr. VI. I4l. Heut. Souveräne in Europa 620.

- Zedier XIUII. 324. v. H.s

Tcgsniger v. Ticlcichourg. Der Stückhauptmann Johann AdamT. wurde im I. 1759 mit v. Tielenbourg geadelt.sM. v. M. 273. - v. H.)

Thann aus Stadtkirchen. Joh. Gottlieb Eckhard v. d. T. aufS., kais. Kämmerzell- und Pfennigmeistcr, wurde 1696 in denNeichsritterstand erhoben. sN. T. A. R.)

-s Thata. Fridcricus de T., miles, testiö in einem walken-rieder Brief 1275. sUrk. Buch für Nieders. II, 285)

Thadden. Es gab oder gibt drei Familien, welche drei ver-schiedene Wappen führen: 1. In Blau zwei gestürzte Halbmonde,unten ein g. Stern; dieses führen die v. T. zu Enzow. 2. Diev. T. auf Trieglaff und Gr. Wunneschen in Pommernführen in R. einen s. ganzen Greif und unten einen g. Stern;sie bcsizcn Thadden im Lauenburg'schen, womit sie 1527 belehntwurden, und sind auch in Preußen angesessen. Aus denselbengingen mehrere angesehene Männer hervor. 3. Quer getheilt, obeneinen s. wachsenden Greif in R- und unten ein g. Stern.

sSiebmacher V. 5, 158. Micrälius 533. v. Meding I. 851.Zedlcr XHl. !35l. - v. Ledebur III. II. 350. - v. Zedlitz,!

Ein natürlicher Sohn des Majors Franz Heinrich v. T.wurde 1799 legitimirt und in den preuß. Adelstand erhoben.Er starb 1806 also wahrscheinlich unvermählt,sv. Zedlitz. Kneschke, Wappen Ist

's Thailsingcn, alte schwäb. Ritter auf gleichnamiger Burgim O.A. Herrenbcrg, die von 1130 bis 1396 blühten.sGriesinger 1381,)

1. Thal, ein braunschweig'sches Geschlecht.sSiebmacher I. 181, n. 9, v. Meding I. n, 864. Lüdcrsen's

Sammlung. v. H.j

2. Thal. (Gevierte! mit einem Schrägbalken und drei, 2. 1,Bienen.) Kristian David T. zu St. Petersburg (uxor Juliev. Schröder), aus Böhmen stammend, wurde vom Fürstenvon Schwarzburg am 21. März 1817 geadelt. sO. S.)

Thal, s. Wolff.

-s Thalau, ein in Preußen begütertes Geschlecht, welches1689 ausgestorben ist. Wappen? sv. Ledebur III- 11.)

-s Thallurg. Dieses Geschlecht besaß im 12. Jahrh. die gleich-namige Herrschaft in St eher mark. Mit ihnen sind die Dahl-berg, die in älteren Urkunden zuweilen auchThalenberg" gefundenwerden, nicht zu verwechseln. sSchmutz IV. 176. v. H.)

Thallmrg, s. Schau pel.

-s Thale, ein an der Bode mit Thale bei Aschersleben an-sässig gewesenes Geschlecht (1560), welches auch im Anhalt'schenund Braunschweig'schen begütert war. Dasselbe ist erloschen.Man findet es auch Tale, Dahl geschrieben,sv. Ledebur III, II. Siebmacher I. 181.)

Thalcgg, s. Thalhammer.

Thalcr. Der Landrath Josef T. zu Freiburg wurde imJahre 1811 geadelt. M. v. M,, Erg. 470. - v. H,j

1. Thalhammer, Georg und Kristof, Vettern, wurden 1618geadelt. sR.T-A.R.j

2. Thalhaiiimcr v. «. gu Thalcgg. Wolfgang T. aus Oester-reich wurde 1636 geadelt. sR. T- A. N.) Der k. k. Rath undtiroler Landmann Franz T. v. u. zu T. wurde im I. 1702 inden Freiherrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 107. v. H .j

Thalheim, s. Metz.

Thalheimb. Der k. k. Jägeramtssekretär Franz Andreas v. T.wurde im I. 1716 mitEdler von" in den Neichsritterstand er-hoben. Sein Vater Joh. Karl T., kais. Oberstlieutenant, wurde