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Tes — Ten
ließ sich durch Nikolaus v. Tessiu 1600 iu Württembergnieder und erwarb in neuerer Zeit daselbst die Freiherrnwürde.Ein anderer Zweig, entstanden durch einen Bruder des ersteren,wendete sich aus Pommern nach Schweden, wurde im Jahre1714 in den Grafenstand erhoben, welche Würde aber mit seinemSohne um 1770 wieder erlosch. sCast, Adelsb. von Württemberg —Kneschke, Wappen II. — Jahrb. des deutschen Adels auf 1844 u. f. —Dorst u. Tyroff, Württemberg. Wappcnbücher. — Griesinger IZ77. —v. Hcfner, Württemberg. Adel S. 12. T. 15; Erg.Bd. S. 40. T- 19. —v. Ledebur III. 3. 350. — Bagmihl III. 37. 41. — Taschenbuch derfrhrl. Hänser auf 1859 .s Wappen: In R. Kopf und Hals einesW. Ziegenbockes, zuweilen ein ganzer Bock. Dieses Geschlecht istvon dem der Tessiu in Hinterpommern ganz verschieden.fGauhe I. 1861 u. f. — Micrälins, Pommerl. Ii. 6. 379; Antiq. Pom.p. 533. - Zedler XI.II. 1192. - Siebmacher V. 72. 158. n. 11. —v- Mcding II- n. 877. — v. H.s
Teisenberg, s. Bitterl.
1. Tcssm, ein pommer'sches Geschlecht, das im Wolgast'-schen begütert ist, auch in Schweden sich verbreitet hat.Wappen: In R. ein g. Löwe.
sMicrälius, Antiq. Pomm. 6. B- 379 u. f. — Gauhe II. 1141. —Zedier Xllll. 1196. — Siebmachcr V. 158. n. 12. - v. Meding II.n. 878. — v. H.s
2. 4 Tcssni, ein anderes pommer'sches, auch mecklen-burg'sches, im Wappen von jenem, sowie beide von dem derv. Dessin in Mecklenburg verschiedenes Geschlecht, das schonim I. 1341 vorkommt, aber mit August Friedrich v. T. (wann?ist uns nicht bekannt) ausgestorben ist. (Bagmihl V. 37. 41. —v. Ledebur III. 8. 350 s Wappen: In R. ein g. gekrönter Löwe;nach Micrälins in S. ein schrägrechter bl. Balken und auf demHelm 2 zusammengebundene Maienblumcn. sv. Meding II. n. 879.
— v. H.s
Test». Der Sprachsekretär und österr. Dollmetscher der otto-mannischen Pforte, Barthol. T., wurde im I. 1782 geadelt undals nachheriger Hofrath im I. 1803 in den Frciherrnstand erhoben.Die Familie stammt ans Genna u. zwar angeblich aus adlichemGeschlechte. sTaschenb. der frhrl. Häuser auf 1849 u. f. — Kneschke,Wappen I. — M. v. M. 148. 89. — v. H.s
Teste v. Tbciiberg u. Breunfeld. Josef Innozenz T. aus Tri-dent wurde am 15. Jan. 1776 mit obigen Beinamen n. „Edlervon" in den rittermäßigen Adelstand erhoben. sR. T. A. R.j
Testerband, s. Teisterbant.
4 Tcfiinannsdorss, Teßmersdorf, Lusian - Lissonicki, ein inPreußen seßhaft gewesenes Geschlecht. Wappen: Rogala.sv. Ledebur III. 9.)
Tctniaycr «. Przcrwa. Der tarnowcr Landrechtssekretär Sta-nislaus T. und seine Brüder Adalbert und Alexander wurden imJahre 1794 mit dem Beinamen v. P. in den galiz. Adelstanderhoben, sv. Hefner, galiz. Adel S. 29. T. 31. - M. v. M., Erg.S. 469. - v. H.s
Tctlau, Tettaw, ein altes böhm. Geschlecht, das mit denGrafen v. KinSky einerlei Ursprung hat und in Preußen,Meißen, Schlesien, im Voigtlande u. a. Landen, auch inBöhmen viele hundert Jahre im Herrenstande seßhaft war.
sBalbini Proem. stemmat 73. — Lucä, schles. Chronik. — Knauth,prodr. Misn. p. 1482. - v. Hattstein, II. Suppl. 72. - Sinap I. 974.
— König III. 1053—1106. — Gauhe I. 1632. II. 1142-45. -Zedler XQII. 1474-98. — Siebmachcr I. 164. n. 8. — Tyroff, T. 59.
— Siebenkees I. 27-30. — v. Zedlitz. — A. R. Namestnick, Doktor
der Rechte, Darstellung des Wappens und Adelsbeweises, Wien, 1824,handelt über die Verwandtschaft der Kinski und Tettau. — v. Ledebur
III. 9. 350. - v. Hefner, sächs. Adel S- 50. T. 57. - Sächs. Wppb.
IV. 85. — Kneschke, Wappen I. — v. H.s
4 Tettuucr, ein altes Geschlecht, das sich in Böhmen,Mähren und Schlesien ausgebreitet hat, und das zwischen1488 u. 1556 in Urkunden vorkommt. fPfeifer's Schauplaz des Adelsin Mähren 127 u. ff. — Zedler Xllll. 1499. - v. H.s
Teitelbach, s. Dctte Ibach.
Tettenborn, eine nieder sächs. Familie, deren gleichnamigesStammhaus in der Grafschaft Hohenstein gelegen ist. IhreGenealogie wird mit dem Ritter Berold um das I. 1284 ange-fangen. Auch in Bayern hat sich die Familie seßhaft gemacht,sowie auch aus derselben der vormalige großherzoglich bad. Ge-sandte am österr. Hofe — um 1836 — hervorgegangen ist.
fv. Lang 146. — v. d. Knesebeck. — v. Zedlitz. — v. Hefner, bayer.Adel S. 119. T. 147. - v. Ledebur III. 10. — Sächs. Wppb. IV. 86.- Eckstorm, Chron. Walkenred. 223-26. — Leuckfcld, Antiq. Walken-ried. 333. — Mushardi Theatr-Nob. Brem. 518. — Siebmachcr I. 148.n. 1. — v. Meding III. n. 844. — Sagittar, Hist. der Gr. v- GleichenS. 445. — Zedler XUII. 1501. — Gauhe I. 1864. — Lüdersen'sSammlung.)
Eine zweite Linie nennt sich v. Tettenborn und Wolf.
Das Wappen ist aus der tettenborn'scheu Wolfsangel, oben,
und einem Wolfe, unten, znsammengesezt.
fPrenß. Wappenb. IV. 75. - v. Hefner, sächs. Adel S. 50. T- 57.preuß. Adel S. 67. T. 86. — v. H.s
4 Tettcnlebcii, Tettleben, Dettleben, eine stiftsmäßige altehildesheim'sche Familie, aus welcher im 16. Jahrh. Einige inden Hochstiftern zu Mainz, Magdeburg und Hildesheimwaren, und die wahrscheinlich ausgestorben ist.
fLauenstein, Hildesheim 234—38. — Gauhe II. 165. — Helwich,Clench. nobil. eccles. Mogunt. Joh. S. R. Mogunt. T. II. — ZedlerXI.II. 1502. - v. H.s
Tetzcn, s. Tessen.
Tetzlaff- Ncglimski, ein in Pommern und Westpreußenansässiges Geschlecht, sv. Ledebur III. 16.)
Tehlcr, Johann Ernst, wurde am 1. März 1697 in denalten böhm. Ritterstand erhoben,fv. Ledebur III. 10. — v. H.s
Tcubel, Tcubl, Jakob, kaiserl. Kellermeister im Hubhause zuWien, wurde 1662 geadelt. sN.T.A.R.)
1. Tcubcr v. Stciiifcld. Der österr. Hauptmann Andreas T.wurde im I. 1758 mit dem Beinamen v. S. geadelt.
fM. v. M. 272. — v. H.s
2. Tcubcr v. Taubcufclbt. Der Gntsbesizer Balthasar T. wurdeim I. 1761 mit dem Beinamen v. Taubenfeldt in den böhmi-schen Adelstand erhoben. fM. v. M., Erg. 469. — v. H .s
Tenbcr». Der k. poln. u. kursächs. geh. Kriegsrath KarlFriedrich T- zu Dresden wurde am 14. Mai 1734 in den Reichs-Adelstand erhoben. Dessen Enkel, der k. sächs. Appell.-Gerichts-Präsident Karl Heinrich Ferd. v. T- zu Dresden, erhielt am8. April 1866 den Rcichspanner- und Freiherrnstand von KaiserFranz II. fv. Hellbach, Samml. - v. Hefner, sächs. Adel S. 17. T. 16.S. 50. T. 57. — v. Ledebur III. 10. — Sächs. Wappenb. V. 27. —Frhrl. Taschenb. v. 1859. — Kneschke, Wappen I.s
Tcucher, Friedrich, kais. russ. Rentmeistcr des HerzogthumsEsthland, wurde 1743 in den Neichsadelstand erhoben.fR. T. A. R.s